Indien in Berlin: Hot Yoga ist ein kraftvolles Werkzeug, um Energien individuell zu aktivieren und fokussiert einzusetzen. Die Asanas bei erhöhter Raumtemperatur regen den Stoffwechsel an und fordern den Übenden mental wie körperlich heraus.

 

Hot Yoga ist eine Abfolge traditioneller Yogapositionen, die bei 38 bis 40 Grad durchgeführt werden. Ihr Ursprung liegt in der Linie von Paramahansa Yogananda und dessen Bruder Bishnu Gosh sowie Bikram Choudhoury, auf den die Abfolge der Übungen zurückgeht. Vorwiegend bekannt aufgrund der körperlich sehr fordernden Komponente wird diese Richtung in ihrer Komplexität oft verkannt.

Hot Yoga bei Yoga & More wird einer wesentlichen Eigenschaft des Ursprungslandes von Yoga, Indien, gerecht: warmfeuchte Temperaturen, die eine besondere Ausrichtung und mentale Öffnung bei dieser Übungspraxis entstehen lassen. Um diesem ganzheitlichen Konzept gerecht zu werden, haben Ferri Djabbari und Jagata Schaad in Berlin-Charlottenburg die normalerweise sehr eindimensionale Struktur von Bikram Yoga durch seelisch-geistige Komponenten erweitert. Verschiedene Kursangebote, die auf individuelle Bedürfnisse eingehen, das Praktizieren von Atemtechniken, der Einfluss von Ayurveda sowie die Anwendung von Aura-Soma, Raumdüften und herzöffnender Musik bieten den Praktizierenden ein breites Feld.

Marieluise Richtermeiner erzählt von ihrer ersten Erfahrung mit Hot Yoga: „Der Raum war tropisch warm, das liebte ich von meinen beruflichen Reisen. Das wollte ich wieder erleben, es war Motivation genug für mich, zum Hot Yoga zu gehen, um einfach 90 Minuten lang in dieser wunderbaren Wärme zu sein. Nach dem sechsten Mal bemerkte ich eine Veränderung. Mein gesamter Stoffwechsel, der nur schwach arbeitete, so lange ich denken kann, kam in Bewegung. Nach dem zehnten Mal betrug mein Gewichtsverlust bereits fünf Kilogramm.“

 

Tiefer in die Asanas

Die Basis aller Klassen ist eine traditionelle, speziell aufeinander abgestimmte Abfolge. Diese ermöglicht den Praktizierenden durch Wärme und ohne verstärkte Anstrengung, tiefer und geschmeidiger in die Asanas hineinzusinken, wobei sie die erhöhte Raumtemperatur unterstützt. Unterschiedliche Schwerpunkte und Temperaturen in den Klassen schaffen darüber hinaus die Voraussetzung, die Praxis auf individuelle Bedürfnisse auszurichten.

Neben einer erhöhten Dehnbarkeit, die vor allen Dingen durch die Wärme und weichere Muskeln begünstigt wird, führt eine bewusste und kontrollierte Atmung zu einer intensiven Aufmerksamkeit für den Kreislauf und die inneren Prozesse. Christina Grönbech schildert ihr Erleben: “Mit Hot Yoga bekommt der Körper Raum, um sich in allen Facetten zu zeigen. Fokus, Aufmerksamkeit, Durchhaltevermögen, Dehnbarkeit, Atmung und Akzeptanz werden gefördert. Die verschwitzte Entspannung danach, wenn alles rausgekommen ist und man von innen heraus gereinigt wurde, macht einfach süchtig. Eine wunderbare Form sich selbst kennenzulernen.”

 

Verstärkte Reinigung

Yoga an sich ist immer ein Gewinn für den Körper. Hot Yoga ist jedoch eine besonders stoffwechselanregende Form der Asana-Praxis, die den Prozess der Reinigung auf allen Ebenen sehr kraftvoll und effektiv gestaltet. Die körperlich-geistige Klärung und Veränderung führen die Praktizierenden bei regelmäßiger Übungspraxis zur ihrem individuell natürlichen und kraftvollen Zustand zurück.

„Als ich das erste Mal in meinem Leben eine dreimonatige anhaltende Schmerzattacke im linken Knie hatte, die ich trotz vielfältiger fachkundiger Hilfe nicht auflösen konnte, suchte ich nach Alternativen. Durch die Hot-Yoga-Praxis geschah es wie von selbst. Nach ein paar Wochen stellte ich erstaunt fest, dass sich die Schmerzen verflüchtigt hatten“, berichtet Marieluise.


Abb: © reineg – Fotolia.com

Kontakt über
josephine@yoga-more.de

Hot Yoga gibt´s bei
Yoga & More
Wilmersdorfer Str. 98, 10629 Berlin
Tel.: 030-76 90 20 20
info@yoga-more.de
www.theinspirationalyou.com

Author: Redaktion

Über den Autor

Avatar of Josephine Schwarzer

ist Kommunikationsberaterin, Autorin und Bloggerin. Während diverser Auslandsaufenthalte in den USA, der Schweiz und Australien hat sie verschiedene Formen des Yoga kennengelernt.

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