Mehr Zeit und Langeweile durch Arbeitslosigkeit, ein notwendiges Kompensieren von Ängsten und Sorgen oder eine schlechtere mentale Verfassung – die Coronazeit gräbt tief und holt Seiten in uns hervor, die viele Menschen lieber verdrängen. Ein Wegdrücken dieser Energien ist in einem bestimmten Rahmen und mit entsprechenden Mitteln – Essen, Rauchen, Drogen und anderes – durchaus möglich, hat aber seinen Preis: die zunehmende Abhängigkeit von dem Ablenkungs- und Hilfsmittel. Die Sucht hat darum im Moment Hochkonjunktur. Doch darin liegt auch eine Chance, wenn wir uns entschlossen haben, nicht mehr vor uns selbst wegzulaufen.

von Jörg Engelsing

Seit dem Beginn der Coronakrise sind eine Menge Menschen zum Nichtstun verurteilt, weil ihr Arbeitsplatz nicht mit den Lockdown-Bestimmungen vereinbar ist. Nach manchmal jahrzehntelangem Dauereinsatz im Beruf trifft das viele hart und sie wissen oft schon nach wenigen Tagen nichts mehr mit sich anzufangen. Die Folge: Es wird immer schwieriger, sich selbst auszuhalten. Die inneren Dämonen – Unruhe, Unausgeglichenheit, Aggression, Depressionen, Ängste und Verzweiflung –, die normalerweise durch einen geordneten Tagesablauf einigermaßen sicher hinter den Gittern ihres Käfigs der gesellschaftlichen Umgangsformen eingeschlossen sind, schleichen sich vermehrt ins Denken, Fühlen und Handeln.

Da die wenigsten Menschen gelernt haben, mit überschießenden Emotionen und verstärkter Nervosität umzugehen, hat fast jeder von uns Mittel und Wege gefunden, die an die Oberfläche drängenden Energien irgendwie in den Griff zu bekommen. Letztendlich kann so gut wie alles dazu dienen, ein Zuviel an unangenehmen Gefühlen wegzudrücken und ein einigermaßen angenehmes Sein zu erzeugen. Ob die Droge Essen, Rauchen, Sex, das Trinken von Alkohol, der Missbrach von Medikamenten oder der Kaufrausch (!) ist – wenn wir einmal gemerkt haben, dass uns eine bestimmte Handlung oder eine Substanz aus unserem Elend hilft, betätigen wir diesen Mechanismus ständig wieder und verhalten uns irgendwann wie ein Automat. Der Zusammenhang zwischen dem Auslöser unserer Verhaltensweise und unserer Reaktion auf diesen Auslöser ist uns allerdings irgendwann nicht mehr bewusst. Wir fühlen uns ohnmächtig unserem Verhalten ausgeliefert, auch wenn wir merken, dass uns dieses seelisch und körperlich schädigt und erschöpft.

Wenn der Verstand diesen ganzen Prozess zwar noch erkennen, aber nicht mehr korrigierend eingreifen kann, nennt man das Sucht. Und genau damit werden im Moment viele Menschen konfrontiert. Ohne Ablenkung und die berufliche Interaktion mit anderen Menschen vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen, nimmt der Konsum von Alkohol, Nikotin, Zucker und Fast-Food seit Corona laut Global Drug Survey (www.zeit.de/serie/global-drug-survey) deutlich zu.

Die Kraft zur eigenen Entscheidung entdecken

„Stimulanzien wie Alkohol, Nikotin und Zucker suggerieren Genuss und Entspannung“, so Amir Weiss, Autor, Begründer der Weiss-Methode zur Entwöhnung von schädlichen Gewohnheiten und Alltags- Stimulanzien und Leiter des Weiss-Instituts. „Sie verführen zu der Einschätzung, eine belastende Situation wieder kontrollieren zu können. Häufig zeigen sich erst nach einiger Zeit die schädigenden Konsequenzen solcher Lösungs-Versuche. Denn all diese Stimulanzien betäuben den Organismus und führen längerfristig zu gesundheitlichen Problemen, schränken die Entscheidungsfreiheit ein und erzeugen auch dadurch noch mehr Stress. Wodurch aber dieser Stress verursacht wurde, bleibt meist unerkannt und schadet weiterhin“.

Doch für Amir Weiss sind Sucht und Stress kein unabwendbares Schicksal. Weiss ermutigt dazu, die Kraft zur eigenen Entscheidung und inneren Freiheit gerade in der jetzigen Zeit neu zu entdecken und zu mobilisieren – und das Abenteuer einzugehen, „ohne schädigende Gewohnheiten und Süchte wieder so zu sein, wie wir ursprünglich geschaffen sind – als einzigartige menschliche Wesen“. Die Zeit des äußeren Stillstandes könne zu einer Zeit der inneren Befreiung werden, um zu erkennen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist. Zentrale Fragen sind: Wofür verwende ich meine Lebensenergie? Was ist in meinem Leben als Mensch wirklich wichtig? Was beeinträchtigt meine Lebensfreude, Gesundheit, Tatkraft, Verbundenheit mit anderen Menschen, der Natur? Weiss: „Wer sich entschließt, Hindernisse zu erkennen und überwinden zu wollen, hat den entscheidenden Schritt zum Neu-Start in ein innerlich freies Leben bereits getan!“

Den Sucht-Stimulus beruhigen

Doch wer schon mal in einer Sucht gefangen war, weiß, wie schwierig der Ausstieg sein kann und manchmal auch niemals gelingt. Der gebürtige Israeli Weiss hat daher vor 35 Jahren aus der Aura-Orchestration- Methode die mittlerweile international bekannte Weiss-Methode entwickelt. Sie ist eine nicht invasive, bioenergetische Methode – schmerzfrei, ohne Medikamente, Hypnose, Nadeln oder Spritzen –, die vor allem zur Zucker- und Nikotinentwöhnung, Rückkehr zu ausgewogenem Essverhalten und zur Reduzierung von Übergewicht eingesetzt wird und auch ein bewährtes mehrteiliges Vorbeugungs- Programm zur Alkoholsucht-Prophylaxe enthält. Ziel ist es, dass sich der Stimulus, der eine Gewohnheit in Gang hält, so stark beruhigt, dass eine Gleichgültigkeit oder Abneigung gegenüber der vorher so notwendigen Substanz einsetzt. Durch diese Herangehensweise ist es möglich, Gewohnheiten, Begierden, ja selbst zwanghaftes Verhalten so stark zu beruhigen, dass ein Mensch einfach aus dieser ewigen Schleife aussteigen kann. Diese Gleichgültigkeit gegenüber dem Stimulus wird durch eine Behandlung im elektromagnetischen Feld des Klienten unterstützt, in der unter anderem die negativen Energien, die immer wieder den Griff zum Suchtmittel forcieren, aus dem körpereigenen Energiefeld entfernt werden.

Die meisten Menschen, die beispielsweise die „Zuckerbehandlung“ gemacht haben, berichten von absoluter Gleichgültigkeit gegenüber Süßem, einige empfinden nach der Behandlung gegen die süße Verführung sogar eine starke Abneigung. Statt in Ohnmacht und Verzweiflung zu versinken: Vielleicht enthält die jetzige Situation einfach auch eine Aufforderung, alte Gewohnheiten und Süchte hinter sich zu lassen und endlich bei sich selbst anzukommen. Das Gute: Diejenigen, bei denen das Seminar nicht wie gewünscht anschlägt, haben die Möglichkeit, eine kostenlose Auffrischungsbehandlung zu erhalten. Das Weiss-Institut bietet schon seit mehr als zwanzig Jahren auch telefonische Behandlungen an, die Nachfrage danach ist in der Zeit während Corona stark angestiegen.

Mehr Infos beim Weiss-Institut-Berlin unter Tel.: 030-726 212 02 oder suchtfrei@weiss-institut.de www.weiss-institut.de Das Weiss-Institut verlost 10 Exemplare des kürzlich erschienen Buches von Amir Weiss „Gewohnheiten ändern und Sucht loslassen. Wer oder was kontrolliert Ihr Leben? Zurück zu Ihrer natürlichen Balance – Einführung in die Weiss-Methode“, tredition 2020. Einfach eine E-Mail schicken an: suchtfrei@weiss-institut.de, Stichwort „Buchverlosung SEIN“. Die Gewinner werden unter allen Einsendungen ausgelost.

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