Wir alle haben mit der Geburt oder im Laufe der Kindheit unsere innere Heimat der Liebe und Einheit verloren – der eine mehr, der andere weniger, je nach Lebensumgebung und Intensität der Erfahrungen. Dieser Verlust geht mit einem unglaublichen Schmerz einher und treibt uns auf unserer Lebensreise in die verschiedensten Zustände von Bedürftigkeit, Sehnsüchten und Suchen. Doch in einer verstandesbeherrschten Welt mit all ihrem Wahnsinn hat uns das Leben auch mit einem Rückfahrtticket ausgestattet, das jeder von uns in die Wiege gelegt bekommen hat: unserer Fähigkeit zu fühlen.

von Jörg Engelsing

Kennen Sie jemanden, der so richtig rundherum zufrieden ist mit seinem Leben, in dem nichts mehr fehlt? Ich nicht. Jeder Zustand der Zufriedenheit und des Glücks vergeht irgendwann wieder und der ruhelose Verstand sucht sich ein neues Ziel, das er verfolgen kann und das nun aber endlich das ultimative Glück bringen soll. Wir alle sind letztlich Suchende – nach der perfekten Beziehung, nach Erfüllung im Beruf, nach finanzieller Unabhängigkeit, Freiheit, Sicherheit, Sex, Zuwendung, Nähe und und und…

Nur: Warum suchen wir eigentlich? Suchen heißt, dass uns etwas fehlt. In der Sehnsucht, im Sehnen, steckt auch der Schmerz, der damit einhergeht: Ich sehne mich nach etwas, weil ich es nicht habe – und das tut weh. In der Suche wie in der Sehnsucht verbirgt sich also eine Bedürftigkeit, ein schmerzhaftes Haben-Wollen, denn ich will ja unbedingt das Ziel meiner Sehnsucht erreichen. Extrem zeigt sich das in der Sucht, in der es für den Süchtigen keinen Spielraum mehr gibt: Ich brauche etwas so sehr, dass ich bereit bin, Gesundheit, finanzielle Sicherheit, Beziehungen und sogar das eigene Leben dafür einzusetzen – und auch, wenn ich all das verlieren sollte, kann ich nicht anders, als alles zu riskieren und dem Ziel meiner Sucht hinterherzuhecheln.

Verlustschmerz

Wir können jetzt für all das verschiedene Erklärungen finden: Unsere Vorfahren, die uns bestimmte Verhaltensweisen durch die Gene mitgegeben haben (eigene Prädisposition, wenn der Vater beispielsweise auch Alkoholiker war), gesellschaftliche Prägungen (Zigarettenrauchen war lange Zeit cool und rauchende, selbstbewusste und glückliche Menschen blickten von jeder Plakatwand – so wollten wir auch sein) oder Mangel-Konditionierungen aus der Kindheit (zu wenig Liebe von den Eltern als Kind bekommen und entsprechender Nachholbedarf, der sich dann auf bestimmte Ziele und Ersatzbefriedigungen fokussiert).

All das ist nicht falsch, doch es greift zu kurz, denn all das sind nur Projektionsflächen einer grundsätzlichen menschlichen Problematik: Wir fühlen uns als Einzelwesen, die von anderen Menschen, ja, vom Leben an sich getrennt sind. Es gibt mich und die anderen. Ich und Du. Und wenn die anderen – und das damit einhergehende angenehme Gefühl von Verbindung, Geborgenheit und Freude – für mich nicht verfügbar sind, dann kann ich das vielleicht eine Weile aushalten, aber irgendwann fühle ich mich sehr, sehr einsam. Und einsam sein ist genau das, was ich nun überhaupt nicht will. Und darum mache ich alles, aber absolut alles, um die Einsamkeit zu vermeiden.

Heraus kommt dabei unsere Welt der Zerstreuungen und Unterhaltungsangebote – alles Ablenkungen vom Fühlen des jetzigen Momentes, der in seiner Tiefe dieses schmerzliche Gefühl der Getrenntheit und Einsamkeit ausstrahlt. Denn Einsamkeit, wenn wir es schaffen, uns ihr wirklich hinzugeben – und das finde ich äußerst schwer – ist ein tiefer, uns fast zerfetzender und überwältigender Schmerz. Es ist der Schmerz des Verlustes von Verbindung, ja, von der Einheit mit allem, von unserem inneren „Zuhause“, das wir eben ganz konkret als Geborgenheit, Getragensein, Freude und Liebe wahrnehmen. Einheit und damit die gerade aufgezählten angenehmen Lebensformen sind dagegen Zustände, in denen es nichts mehr braucht. Und in denen dadurch alles Suchen ein Ende hat. Einsamkeit ist in meinen Worten das Gefühl, von Gott verlassen zu sein. (An dem Wort Gott hängt bei mir keine negative Konditionierung aus der Kindheit. Es ist einfach griffig, daher benutze ich es gerne.)

Die verlorene Einheit wiederfinden

Das Problem dabei: Trennung und Einsamkeit sind nun einmal die Grundausstattung des menschlichen Spiels. Wir alle waren im Erleben mal eins mit allem und sind aus diesem Zustand entweder durch eine einmalige brutale Traumatisierung oder Stück für Stück langsam und schleichend herausgefallen. (Natürlich gibt es da unzählige Mischformen.) Und diesen Schmerz, dessen Wiederfühlen eine enorme Überforderung darstellt und daher nur peu à peu geschehen kann, scheuen wir alle wie der Teufel das Weihwasser. Einige wenige Menschen haben das Glück, dass sich die natürliche Einheitswahrnehmung, die ja nur überlagert ist, ohne große Anstrengung und plötzlich bei einem Satsang oder Ähnlichem wieder einstellt. Für die meisten ist der Weg zurück eine lange, mühevolle und oft qualvolle Suche, denn da wir den Schmerz ja nicht wieder erleben wollen, hat unser System jede Menge Widerstände und Blockaden dagegen installiert. Und an jedem Schmerz hängt auch ein Stückchen Angst vor dem Wiedererleben – ein weiteres Hemmnis, denn wer steht schon auf Angst.

Das Zentrum unseres Abwehrsystems, das uns daran hindert, die verlorene Einheit wiederzufinden, ist der Verstand. Viele sehen in ihm etwas, das es zu bekämpfen und auszulöschen gilt, aber ich versuche, in allem das Gute und die Richtigkeit zu sehen, denn irgendwann einmal habe ich begriffen, dass letztendlich alles hier aus Liebe besteht – und aus der Liebe heraus kann nichts grundsätzlich Falsches entstehen. Philosophien, die dunkle Mächte und etwas grundlegend Böses als real ansehen, sind aus meinem Blickwinkel Versuche, die eigene verdrängte Angst nach außen zu projizieren und ihr ein Gesicht zu geben. Daran ist auch nichts falsch, denn auch dann muss sich das Ego irgendwann mit dieser Angst auseinandersetzen und sie konfrontieren. Doch für mich ist es ein Ausweichmechanismus, der Menschen davor schützt zu erkennen, dass das sogenannte Böse nur eigene verdrängte Aspekte ihrer selbst sind, die sie noch nicht fähig sind zu fühlen.

Abtrennung als Überlebenshilfe

Aus meinem Verständnis heraus sind wir einfach irgendwann aus dieser Einheitswahrnehmung herausgefallen, was immensen Schmerz und unglaubliche Ängste zur Folge hatte. Ich bin während einer Meditation mal an diesen Punkt gekommen – und zwar nur an den Rand davon, mehr wäre nicht aushaltbar für mich gewesen. Wenn wir uns mal vorstellen, dass es uns unglaublich gut geht, wir total glücklich sind und in Liebe – alles ist warm, entspannt und schön –, und von einem Augenblick auf den anderen werden wir in einen Raum geworfen von totaler Kälte, Dunkelheit, Orientierungslosigkeit, völligem Alleinsein – abgeschnitten von jeglichen Kontakt zu dem, was vorher unser Leben ausgemacht hat. Es ist ein Gefühl von unfassbarer Überforderung.

Alle Koordinaten, die vorher unser Leben bestimmt haben, sind auf einmal ausgelöscht. Das sind nur magere Worte dafür, was ein Kleinkind in diesem Moment erlebt. Es weiß nicht, was passiert ist, es hat keine Ahnung, warum es passiert ist, und es weiß schon gar nicht, wie es in den vorherigen Zustand – seine natürliche Heimat, die wir ja alle suchen – zurückfinden soll. Da ist nur unfassbare Panik, die jede Zelle zu zerfetzen scheint, und Schmerz, der mit Worten nicht zu beschreiben ist. (In diesem Moment konnte ich jeden Ausweichmechanismus, jeden Menschen, egal, wie brutal er handelt, verstehen. Alles ist nur ein völlig unbewusstes Weglaufen vor diesem Horror, den wir verdrängt haben und noch in uns tragen.)

Damit das kleine Wesen überleben kann, benötigt es eine Abtrennung von diesem Wahnsinn und ein zumindest minimales Gehaltenwerden in dem Raum, in dem es sich jetzt befindet. Sonst stirbt es. Da kein anderer „hier“ geschrien hat, als es darum ging, für das kleine Wesen das Weiterleben zu ermöglichen, hat sich eben der Verstand erbarmt, der für diesen Job überhaupt nicht „konzipiert“ worden ist (das alles sind nur meine bildhaften Beschreibungen, mit denen ich versuche, die Erfahrung eines gerade erfolgten Abtrennungs- Zustandes zu beschreiben – aber es ist natürlich nicht die Wahrheit an sich). Ich erinnere mich, dass in meinen Meditationen jahrelang immer irgendwelche undefinierbaren Laute und Wortfetzen auftauchten, die mich stundenlang begleiteten und entsprechend auch nervten. Bis ich nach vielen Jahren erkannte, dass sie so etwas wie Haltegriffe waren, die der Verstand während eines brutalen sexuellen Missbrauchs installiert hatte, um sich festzuhalten und einigermaßen zu zentrieren, um nicht in alle Richtungen zu zersplittern, sodass nur noch Wahnsinn übrig geblieben wäre. Wie die erste Abtrennung von der Einheit im Mutterleib war (ich bin bei meiner Geburt gestorben und wiederbelebt worden), mag ich mir gar nicht vorstellen.

Überforderter Verstand

Der Verstand muss uns nun also – mehr schlecht als recht – mit seinen beschränkten Möglichkeiten durchs Leben lotsen. Wie macht er das? So gut es eben geht, aber niemals ausreichend, um uns zu einem wirklich glücklichen Leben zu verhelfen. Denn er ist im Grunde ein Buchhaltungsprogramm, das nun den Auftrag hat, als Geschäftsführer zu fungieren. Das kann nicht gut gehen, denn er muss sich mit extrem starken Energien auseinandersetzen, die er versucht unter Kontrolle zu halten. Diese Energien sind die Gefühle. Vor allem Gefühle wie Angst, Schmerz, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ohnmacht – letztendlich setzen sich nach meiner Erfahrung all diese schwer zu ertragenden Gefühle (es gibt da Intensitäten von schwach bis Atombombenexplosion) aus Angst und Schmerz zusammen.

Das wichtigste Werkzeug des Verstandes, damit der Mensch nicht von den eben erwähnten Gefühlen überflutet und damit unfähig wird, sein Leben auf die Reihe zu bekommen, ist die ständige Produktion von Gedanken. Die unzähligen Gedanken, die wir während eines Tages denken, sind einfach ein Schutzschirm, den der Verstand eingesetzt hat, um uns vor der unglaublichen Intensität unserer diversen Angst- und Schmerzgefühle abzutrennen. Das ist die Abtrennung, die wir als Menschen wieder auflösen müssen, um zu dem ursprünglichen Einheitsgefühl zurückzukommen. Denn aus der Einheit rausgefallen sind wir ja nicht wirklich – das geht gar nicht –, wir sind nur immer noch Teil eines Notprogramms aus unserer Kindheit, das uns helfen soll zu überleben.

Hauptaufgabe: Überleben!

Neben der anscheinend wahllosen Produktion von Gedanken gestaltet der Verstand auch ganz spezifisch die Welt, in der wir leben. Diese Welt besteht aus dem, was der Verstand uns als Realität vorgibt. Je früher diese Prägungen entstanden sind, desto größere Kraft besitzen sie in der Gestaltung unseres Lebens. Wenn wir ganz tief im Bereich der Konditionierungsknoten unseres Unterbewusstseins nicht glauben, dass wir geheilt werden können oder liebenswert sind, dann nützen anders lautende oberflächliche Glaubenssätze, die wir uns vielleicht therapeutisch erarbeitet haben, wenig bis gar nichts.

Wie nun bastelt sich der Verstand seine Welt? Der Verstand kann diese grundsätzliche Angst, die entstanden ist, weil wir die Verbindung zum Göttlichen nicht mehr spüren und uns allein und getrennt in einer als gefährlich interpretierten Umgebung erleben, nicht wirklich kontrollieren. Er wird zum Handlanger dieser Angst. Die Angst ist der Boss. Diese Angst wird getriggert durch alles, was wir mit Chaos in Verbindung bringen: Haltlosigkeit, Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit, Schwindel und Ähnliches. Die Angst versucht sich nun über das Werkzeug Verstand eine Orientierung zu verschaffen, um sich in einer Welt der Gefahren irgendwie zurechtzufinden. Grundsätzlich unterscheidet sie daher erst mal alles, was der Mensch erfährt, in angenehm und unangenehm.

Angenehm ist gut, denn es gewährleistet weiter das Überleben, unangenehm ist schlecht, denn es erinnert an den erlebten Horror, an Wahnsinn und gefährdet das Überleben. Willkommen in der selbsterzeugten Welt der Dualität! Um ihren Job gut zu machen, fängt die Angst an, alles, was sie wahrnimmt, zu interpretieren. Sie sieht einen Menschen, der sie anlächelt und nicht angreift, und schließt daraus – weil die Begegnung nicht weh tut und somit ihr inneres Grauen nicht verschärft –, dass dieser Mensch ihr nichts Böses will. Also: gerne wieder! Am nächsten Tag steht sie einem Menschen gegenüber, der sie grimmig anschaut und aggressiv klingende Töne von sich gibt, und legt – weil ja sehr unangenehm und die innere Krise verschärfend – derartige Menschen und Situationen unter der Rubrik „Gefahr und in Zukunft zu vermeiden“ ab.

Auf diese Weise werden alle Wahrnehmungen und Situationen bewertet, abgelegt und als Schablonen für zukünftige Ereignisse eingesetzt. Unsere Wahrnehmung der Welt ist letztlich eine Konstruktion unbewusster Angst, die sich Halt sucht und Gefahr vermeiden will. Unsere Prägungen, Konditionierungen und Glaubenssätze sind letztlich – sehr fragile – Geländer, an denen wir uns durchs Leben hangeln. Funktionieren manche Glaubenssätze auf einmal nicht mehr, weil sich etwas in der Welt geändert hat, sind wir oft stark verunsichert. Im Extremfall kommt Panik auf und wir kommen vollkommen ins Schwimmen. Wirkliche Sicherheit gibt es in dieser Welt der Dualität – des Will-ich- Haben und Will-ich-Vermeiden – nicht, denn die vermeintliche Sicherheit beruht ja im Grunde nur auf Statistik.

Je öfter ich in einer Situation eine angenehme Erfahrung gemacht habe, desto mehr bin ich gewillt, mich auch in Zukunft auf eine derartige Situation einzulassen, weil ich erwarte, dass sie ähnlich angenehm eintritt. Doch wissen kann ich das nicht. Wir alle – im Zustand der Wahrnehmung von Getrenntsein – bewegen uns auf dem Boden von Wahrscheinlichkeit und nicht auf der Basis echten Wissens. Erst auf der Ebene des Fühlens (Intuition) haben wir Zugriff auf so etwas wie Sicherheit, weil uns durch das Fühlen ein viel ganzheitlicheres Spektrum von Informationen erreicht. Echte Sicherheit entsteht durch wirkliches Vertrauen – und das ist ein Gefühl.

Die Schönheit der Berührbarkeit

Glaubenssatz-Arbeit ist daher ein wichtiger Aspekt, um das ganze Verstandes-Angst-Konstrukt unseres Lebens zu verstehen und auch ein Stück weit auszuhebeln, aber ohne die Integration unserer verdrängten Gefühle sehe ich keine Möglichkeit, in unsere ursprüngliche Wahrnehmung der Einheit zurückzukommen. Dieser Weg, diese Suche, ist jedenfalls in meinem Fall immer wieder mit dem Laufen gegen innere Stahlbetonwände verbunden, durch die ich erst einmal keine Chance habe hindurchzukommen. Wie ich im Editorial des letzten Heftes geschrieben habe, ist meine Suche eher eine Folge von Niederlagen und Scheitern als ein Feiern von Siegen und Durchbrüchen. Ich denke, dass das letztlich vielleicht doch ganz normal ist, denn der Weg ist eine echte Herkules-Aufgabe. Wir werden immer wieder scheitern beim Fühlen und Integrieren von Angst und Schmerz, denn sie sind echte Giganten – Monster, die nur langsam gezähmt werden können.

Immer wieder werfen mich plötzlich auftauchende Angst und Schmerz fast von meinem Schreibtischstuhl, und manchmal habe ich Angst, meine Arbeit an der jeweiligen SEIN-Ausgabe nicht fertigzubekommen, weil ich mich vor Angst und Schmerz kaum konzentrieren kann. Glücklicherweise gibt es auf der anderen Seite einzelne Momente – nach meinem Geschmack leider viel zu selten –, in denen der Schleier zwischen mir und der Einheit kurzzeitig dünner wird und ich den Kontakt zum „echten“ Leben in seiner wunderbaren Lebendigkeit wieder etwas spüren darf. Wenn ich diese Berührbarkeit in mir wahrnehme, erfüllt mich das so sehr, dass mir die Tränen runterlaufen, und ich weiß, dass das einfach das wahre Leben ist. Eine Fülle, die ganz natürlich da ist, für sich selbst existiert und nicht von anderen aufgefüllt werden muss. Es ist die Verschiebung von „ich brauche“ zu „ich kann geben, ja, ich bin das Geben selbst“ – und das ist pure Schönheit. Und wenn wir irgendwann als Menschheit mal begriffen haben, dass all unser Suchen und Brauchen sich im Grunde nur auf das Göttliche richtet, dann sind Sucht, Sehnsucht und Suche endlich genau an der richtigen Stelle angekommen. 

P.S. Einer der zentralen Begriffe im Bereich der Spiritualität ist das Wort Loslassen, denn das menschliche Leiden ist ja eine Folge vom Verdrängen und Nichtmehr-Freigeben (= Festhalten) überfordernder Situationen. Loslassen ist in meinen Augen die Hingabe an das Fühlen des aktuellen Momentes, denn genau da beginnt der Rückweg in unsere Lebendigkeit (auch wenn sich das manchmal jahrelang nur leblos anfühlt). Nur: Das können wir nicht wirklich aktiv – höchstens punktuell – machen, denn die Angst will ja genau das verhindern und lenkt uns sofort wieder mit Gedanken und Geschichten ab. Aber das Leben kann die Sehnsucht danach wecken, so dass wir zu Menschen und Methoden geführt werden, die uns auf unserem Befreiungsweg weiterhelfen – und vielleicht trägt ja auch dieser Text ein bisschen dazu bei, diese Sehnsucht in uns wachsen zu lassen…

Author: Oliver Bartsch

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