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Warum werden wir süchtig? Nach Ansicht der Heilerin Brenda Davies greifen herkömmliche Antworten zu kurz. Suchtverhalten beruht nach ihrem Verständnis auf einer frühkindlichen Störung im Chakrasystem – ein Ansatz, der auch neue Möglichkeiten der Heilung bietet.

 

Der übliche therapeutische Ansatz bei Suchtverhalten sieht nicht die ursächlich zugrunde liegenden Schädigungen im Chakra-System. Als ein Grund wird gern die Existenz eines Sucht-Gens angeführt, das zweifellos eine Rolle spielt, aber genauso zweifellos nicht zwingend zur Sucht führt. Denn Kinder derselben Eltern wachsen im selben Haus auf, reagieren aber unterschiedlich auf dieselben Umstände. Unsere Reaktion ist individuell und hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. von der Entwicklung unserer Persönlichkeit, von Geschehnissen in der Zeit der Chakra-Entwicklung, von der Position in der Geschwistergruppe, der Beziehung zu den Eltern usw. Doch immer, wenn es um Suchtverhalten geht, gibt es auch eine Schädigung des Wurzelchakras.

Das Wurzelchakra entwickelt sich hauptsächlich im Zeitraum zwischen der Geburt und dem 4. bis 5. Lebensjahr. Eine Verletzung, die zwischen der Empfängnis und dem 4. bis 5. Lebensjahr stattfindet, beeinflusst die Entwicklung des Wurzelchakras negativ. Spätere Verletzungen haben auch Auswirkungen auf das Wurzelchakra, jedoch hauptsächlich auf die sich später entwickelnden Chakren.

Das Wurzelchakra sorgt für unser Zugehörigkeitsgefühl und unsere Fähigkeit, uns zu „erden“, ebenso für die Entwicklung von Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und von unserem Lebenswillen. Es beeinflusst ebenso unsere Instinkte für Essen, Trinken, Schlafen, Sexualität und Selbstschutz. In dieser ersten Chakraphase können wir nur unser eigenes individuelles Bewusstsein wahrnehmen. Ab der zweiten Entwicklungsphase (Sakralchakra) beginnen wir spontan, Gruppenbewusstsein zu entwickeln, und erkennen, wie unser Verhalten auch andere betrifft.

 

Flucht aus der Realität

Eine Schädigung des Wurzelchakras führt zu reduzierter Selbstachtung und mangelndem Selbstvertrauen – wir erleben uns selbst als schlecht. Statt „präsent“ zu sein, haben wir die Tendenz, uns abzusondern, und sind unaufmerksam und unkonzentriert. Wir versuchen, aus unserer Realität zu fliehen, entweder gelegentlich oder ständig. Zeitweilige Flucht wird oft erreicht durch Aktivitäten, die unseren Schmerz für eine Weile betäuben, während der Wunsch zur permanenten Flucht zu Selbstmordtendenzen und manchmal auch zum vollendeten Selbstmord führt. Oftmals bleiben wir im Individual-Bewusstsein stecken, weil wir wirklich glauben, dass unser Verhalten nur uns selbst betrifft. Dies wird als scheinbar gefühllose Missachtung von Süchtigen gegenüber dem Partner, der Familie und Freunden sichtbar.

Suchtverhalten hilft vorübergehend gegen alle diese Defizite. Aber wenn diese Hilfe nicht mehr greift und die Wirkung der Suchtmittel nachlässt, haben wir es nicht mehr allein mit den Defiziten zu tun, sondern zusätzlich noch mit Schuld und Scham, welche die Defizite verstärken und uns zu einem weiteren Versuch führen, den Schmerz zu betäuben.

Das Verständnis, wie die Chakra-Schädigung zu Suchtverhalten führt, kann uns vor Schuld und Scham und den Auswirkungen des Suchtkreislaufes schützen. Ebenso kann es hilfreich sein zu sehen, dass andere in unserer Umgebung – die Eltern vielleicht –  ihre eigenen schmerzhaften Kindheitsprobleme hatten und in ähnlichen Suchtfallen gefangen waren. Dieses Verständnis hilft uns, an einen Punkt zu gelangen, wo Vergebung auch uns selbst gegenüber möglich wird, und wir können unsere Verletzungen und Schmerzen auflösen. Eine wichtige Folge von Vergebung ist, dass Energie, die in der Sucht gebunden war, nun frei werden kann und für den Heilungsprozess zur Verfügung steht.

Neben der therapeutischen Begleitung kann Heilungsarbeit („spiritual healing“) den Prozess der Gesundung unterstützen und viel von der Qual der Sucht auslöschen. In jedem Fall ist zur Heilarbeit eine aktive „Partnerschaft“ zwischen Heiler, Klient und göttlicher Energie notwendig.


Abb.: © Hrgbspace-fotolia.com
Abb. 2: © Harry Hautumm/pixelio.de

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