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Für viele Betroffene bedeutet die ­Diagnose Diabetes ein Leben „an der Nadel“ – meist mehrmals täglich ­müssen sie sich Insulin spritzen, um den Zucker in ihrem Blut auszubalancieren. Die Heilpraktikerin Ina Gutsch hat ein Ernährungskonzept entwickelt, das hilft, den Blut­zuckerspiegel auf ganz natürliche Weise ins Gleichgewicht zu bringen – auch wenn der Zucker-Stoffwechsel noch so gut funktioniert, dass Spritzen bis jetzt nicht notwendig ist.

 

Diabetes ist der Fachbegriff für die so genannte Zuckerkrankheit. Der Körper des Betroffenen kann den in der Nahrung enthaltenen Zucker nicht mehr schnell genug abbauen und in die Zellen transportieren. Stattdessen lagert er sich an ungeeigneten Stellen ab, wie zum Beispiel den roten Blutkörperchen, den Blutgefäßen oder den Nerven. Dies kann zu weitreichenden (Folge-) Beschwerden führen: von Müdigkeit und Muskelschwäche über Durchblutungsstörungen der Beine bis zum Versagen von Nieren oder Nervenfunktionen.

In den westlichen Ländern ist mehr als jeder Zehnte von dieser Erkrankung betroffen. In Ländern, in denen der Diabetes früher fremd war, entwickelt er sich zunehmend mit dem Einzug der westlichen Ernährung, wie zum Beispiel in China. Als Hauptursache der Erkrankung werden zumeist die Ernährung und die Lebensführung genannt, manchmal auch die Gene. Die schulmedizinische Therapie konzentriert sich darauf, den Blutzuckerspiegel durch Medikamente im Gleichgewicht zu halten und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Wenn aber Ernährung zu den wichtigsten Ursachen zählt, müsste doch auch eine Ernährungsumstellung oder Ernährungstherapie helfen können. Sie müsste in der Lage sein, den Blutzucker besser auszubalancieren und auch den Ursachen der Erkrankung entgegenzuwirken. Kann das funktionieren? Wenn man die ernährungstherapeutischen Forschungsergebnisse der letzten rund 100 Jahre studiert, kann die Antwort nur JA lauten. Begeben wir uns gemeinsam auf Spurensuche. 

 

Die Bedeutung des Spurenelementes Chrom

Der Laie bringt den Diabetes vor allem mit einem Mangel des Hormons Insulin in Verbindung. Ein Mangel liegt jedoch beim Diabetes Typ 2, von dem 90 Prozent aller Diabetiker betroffen sind, in den meisten Fällen erst im fortgeschrittenen Stadium vor. Im Anfangsstadium liegt sogar eher zu viel Insulin vor, das jedoch eine eingeschränkte Wirkung hat. Dies kann unter anderem an einem Mangel des Spurenelementes Chrom III und des zuckerspaltenden Enzyms Amylase liegen.

Chrom III gehört zum Komplex „Glukosetoleranzfaktor“ und ist wichtig für den Abbau des Blutzuckers. Es ist Bestandteil des Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsels und notwendig für die Enzymproduktion. Enzyme gibt es in unterschiedlichster Ausprägung und Menge, sie sind an fast jedem Stoffwechselprozess beteiligt. Nahrungsmittel, die reich an Chrom sind, unterstützen die Zuckerverwertung und die allgemeine Verwertung von Nährstoffen. Chromreiche Nahrungsmittel sind unter anderem Äpfel, Artischocken, Bananen, Brokkoli, grüne Bohnen, grüner Paprika, Naturreis, Pilze, Spinat und Weizenkeime.

 

Verdauungsenzyme – die Partner des Insulins

Zuckerspaltende Enzyme werden in der Bauchspeicheldrüse produziert, wie auch das Hormon Insulin. Dieser örtliche Zusammenhang lässt einen biochemischen Zusammenhang zwischen beiden Stoffgruppen erahnen. So ist es wichtig zu wissen, dass nicht nur das Insulin, sondern auch das Enzym Amylase in der Lage ist, den Blutzucker zu senken. Das konnte sowohl für das Injizieren von Amylase als auch für den Verzehr von Amylase nachgewiesen werden. Das bedeutet also, dass an der vordersten Front des Zuckerstoffwechsels zwei Substanzen benötigt werden, Amylase und Insulin. Wenn nun das Insulin nicht mehr zu wirken scheint, sollte überprüft werden, ob (noch) genug Enzyme – insbesondere Amylase – gebildet werden. Ist nicht genug Amylase vorhanden, kann das Insulin dessen Funktion anscheinend nicht ersetzen wird und mit der Zeit „unwirksam“.

Auch das Fehlen von Proteasen, einer anderen Enzymform, die für die Eiweißverdauung wichtig sind, kann zum Insulinmangel oder zu dessen Unwirksamkeit beitragen. Proteasen sind nämlich für die Herstellung von Insulin wichtig und wirken auch Entzündungen entgegen.

In der Ernährungstherapie kann der gezielte Verzehr von amylase- und proteasehaltigen Lebensmitteln wie Ananas, Papaya oder Nahrungsergänzungen („Enzymkapseln“) helfen, den Blutzuckerspiegel auszugleichen. Damit wird gleichzeitig die körpereigene Enzymproduktion unterstützt.

Da, wie oben erwähnt, auch das Chrom III mit dem Stoffwechsel der Kohlenhydrate in Verbindung steht, sind beide Wege, Enzymtherapie und erhöhte Chromaufnahme, in Kombination sinnvoll und bilden eine wichtige Basis für die natürliche und nachhaltige Diabetestherapie. Dies gilt übrigens für alle Diabetestypen, auch wenn ein absoluter Insulinmangel vorliegt wie beim Typ I, also gar kein oder nur noch wenig Insulin produziert wird. Gerade hier werden vermehrt Enzyme benötigt, um die vielfältigen Funktionen des bereits geschwächten Stoffwechsels zu unterstützen. 

 

Bikarbonat – das körpereigene Basenpulver

Eine weitere Substanz, die in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, ist das basische Natrium- Bikarbonat. Es ist wichtig, um den Säuregehalt der Darmschleimhaut zu regulieren und einem erhöhten Säureaufkommen im Körper vorzubeugen. Dies ist besonders für den fortgeschrittenen Diabetiker von Bedeutung und auch zur Vorsorge. Wird zu wenig Bikarbonat produziert, muss der Körper die anfallenden Säuren auf andere Weise puffern oder neutralisieren. Dies kann zu einem Mangel an Sauerstoff oder anderen Mineralien führen und auch zu einer verminderten Durchblutung, was vielfältige Folgebeschwerden nach sich ziehen kann. Natrium- und  Kaliumbikarbonat, zum Beispiel als Nahrungsergänzung, können helfen, die Säureregulation und die Durchblutung des Körpers zu unterstützen. So kann der von Diabetes betroffene Körper direkt und indirekt entlastet werden.

 

Raus aus der Zuckerschaukel und den Heißhungeranfällen

Um dem Diabetes entgegenzuwirken, sind sowohl einzelne Substanzen von Bedeutung als auch die äußeren Umstände der Ernährung. Besonderes Augenmerk verdient hier die so genannte Blutzuckerschaukel. Diese kennen wir alle als Heißhunger, auch wenn wir nicht an Diabetes erkrankt sind. Heiß­hunger ist das typische Signal für Unter­zuckerung, also das Unterschreiten eines Mindestzuckergehaltes des Blutes. Wenn wir Heißhunger haben, müssen wir innerhalb kürzester Zeit etwas essen, um nicht hochgradig nervös oder gar ohnmächtig zu ­werden. Der typische Diabetiker des Typs II (siehe Kasten) kennt diese Blutzuckerschwankungen nur zu gut. Deshalb hat er immer etwas Essbares dabei. (Der Typ-1-Diabetiker neigt nicht zu Heißhunger, erlebt aber dennoch häufig Unterzuckerungen, die zur Ohnmacht führen können.) Die Hauptmahlzeiten des typischen Typ-2-Diabetikers sind oft relativ klein und er ernährt sich hauptsächlich von Kleinigkeiten, die er über den ganzen Tag verteilt zu sich nimmt. Genau hier scheint eine der Hauptursachen des Typ-2-Diabetes zu liegen. Die Bauchspeicheldrüse ist nämlich darauf angewiesen, zwischen den Mahlzeiten mindestens vier Stunden Pause zu haben, um wieder neue Verdauungsenzyme produzieren zu können.

Wird diese Phase bereits nach ein oder zwei Stunden unterbrochen, führt dies zu einem chronischen Enzymmangel und einer Einschränkung der Verdauungsfähigkeit, auch in Bezug auf den Blutzuckerabbau. Um jedoch die Zeit von mindestens vier Stunden aushalten zu können, braucht es einen stabilen Blutzucker, der sowohl langsam ansteigt als auch langsam abfällt. Dies kann leicht erreicht werden, wenn der Glykämische Index (Maß der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel) der Speisen berücksichtigt wird.

Der typische Typ II-Diabetiker liebt Brot und Brötchen sowie weitere Getreideprodukte (Nudeln, Pizza, Kuchen, etc.) Diese haben einen hohen Glykämischen Index (GI), lassen den Blutzucker schnell ansteigen und auch schnell wieder absinken, weil direkt nach dem Verzehr das Insulin ausgeschüttet wird. Die Folge ist erneuter Hunger und zumeist ein Vielfaches der eigentlich benötigten Kalorienaufnahme.

Mit einem Bruchteil dieser Kalorien kann der Diabetiker auskommen, wenn er Speisen mit einem niedrigen glykämischen Index auswählt. Dies sind zum Beispiel ein Großteil der Obst- und Gemüsesorten, Pilze und Naturreis. Bei der Auswahl helfen einschlägige Tabellen, die auch im Internet verfügbar sind. Damit der Körper sich auf den verminderten Kalorienbedarf umstellen kann, ist es wichtig, jede Mahlzeit mit etwas Eiweißhaltigem zu beginnen. Dies können einige Bissen Fleisch, Fisch, Ei, Käse oder auch Nüsse sein. Auch die Zugabe von etwas gutem, naturbelassenen Speiseöl (nach der Zubereitung) verbessert den glykämischen Index der Speisen und sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

 

Rohkost für Diabetiker

Kommen wir nun zur „Königsdisziplin“ der Ernährungstherapie für Diabetiker. Für viele Diabetiker ist Rohkost ideal – insbesondere in Form der Grünen Smoothies. Hierfür werden Obst und grünes Blattgemüse in einem Hochleistungsmixer zusammen mit Wasser püriert (mit mindestens 32.000 Umdrehungen pro Minute). Der Vorteil liegt darin, dass alle rohen Obst- und Gemüsesorten randvoll mit Enzymen sind. Grünes Blattgemüse wie Mangold, Spinat oder Staudensellerie enthält auch hochwertiges Eiweiß und Chlorophyll, das unter anderem für die Blutbildung wichtig ist. 

Die Grünen Smoothies verdauen sich gewissermaßen selbst und benötigen kaum körpereigene Enyzme oder Insulin. Dadurch werden die Bauchspeicheldrüse entlastet und mehr Mineralien und Spurenelemente aufgenommen. Darüber hinaus spenden Grüne Smoothies dem Körper wichtige Stoffwechselenzyme, die auch bei Reparaturprozessen helfen. Diese Smoothies können als Ersatz für ein oder zwei Mahlzeiten dienen oder auch als Enzymspender vor jeder (herkömmlichen) Mahlzeit.

Um die Zeit von vier Stunden leichter zu überbrücken, hilft eine zusätzliche Banane oder eine halbe Avocado im Smoothie. Im Allgemeinen stellt der Körper schnell auf diese (niedrige) Kalorienzahl um, so dass nach wenigen Tagen zumeist kein vorzeitiger Hunger mehr auftritt. Je besser man sich an diese ideale Ernährung hält, umso eher toleriert der Stoffwechsel Ausnahmen. Wer also zum Kaffeetrinken eingeladen ist, sollte vorab ein paar Nüsse essen und im Idealfall einen kleinen Grünen Smoothie zu sich nehmen. So werden auch die nachfolgenden Kohlenhydrate trotz hohem glykämischen Index besser verwertet und führen nur noch in geringerem Maße zu Blutzuckerschwankungen. Alternativ lohnt es sich, Kuchen- und Tortenrezepte auszuprobieren, die ausschließlich aus Rohkost hergestellt werden. Hierzu gibt es Fachbücher und auch einige Rezepte im Internet. Rohkostkuchen sind superlecker und urgesund. Was den Stoffwechsel betrifft, kann man diese Leckereien bedenkenlos täglich genießen.


Die Diabetestypen

Diabetes Typ 1: Hier wird von der Bauchspeicheldrüse deutlich zu wenig oder gar kein Insulin mehr produziert (das Zucker-Verdauungshormon). Es kommt typischerweise zu starkem Durst, häufigem Wasserlassen, körperlicher Schwäche und einem drastischem Leistungsabfall, einem ­geschwächten Immunsystem und zur ­Gewichtsabnahme. Der Beginn der Erkrankung geht häufig mit einem akuten Infekt der Bauchspeicheldrüse einher.

Diabetes Typ 2: Hier kann die Produktion des Insulins noch ganz normal oder auch leicht vermindert sein. Die Menge reicht jedoch nicht aus, um die verzehrte Mange an Kohlenhydraten zu verwerten.

Zu Beginn besteht zumeist Übergewicht, ständiger Hunger, Energiemangel und ein geschwächtes Immunsystem. Im fortgeschrittenen Stadium kann es dann auch zu einem absoluten Insulinmangel kommen, wie unter Typ 1 beschrieben, und zu chronischen Entzündungen der Verdauungsorgane.


Abb: © viperagp – Fotolia.com

Vortrag „Diabetes ganzheitlich behandeln“:

So, 30.3.2014, 11 Uhr: Rohkostmesse Rohvolution, Eintritt 2 € + Messeeintritt, Info unter www.rohvolution.de

Mi, 9.4.2014, 19 Uhr: Herbathek Naturheilmittel, Kollwitzstr. 76, 10435 Berlin-Prenzl.-Berg, Eintritt 5 €, mit Voranm., Info unter www.herbathek.com.

Info und Kontakt: Tel.: 030-83 22 65 10
www.praxisinagutsch.de

Über den Autor

Avatar of Ina Gutsch

ist Heilpraktikerin und hat eine ganzheitliche Diabetestherapie auf der Basis ernährungstherapeutischer Forschungen entwickelt. Sie ist Autorin des Handbuches „Diabetes – die wahren Ursachen erkennen und erfolgreich behandeln“, Hans-Nietsch-Verlag 2013.

Ergänzend hat sie den Beruf des „Ganzheitlichen Diabetesberaters“ entwickelt, in dem sie Menschen weiterbildet, die beruflich mit Diabetikern zu tun haben.

7 Responses

  1. Jing
    Grüne Smoothies mit Obst?

    Hi Ina

    Ich bin zweifelhaft, ob die Grüne Smoothies wirklich mit Obst für Diabetiker gut geeignet sind? Nach meiner Meinung sind viele Obst für Diabetiker ein „Verbot“. Meinen Sie hier die Obst als bestimmte Obsttypen oder wirklich alle Obst?

    Außerdem können Sie vielleicht irgendwelche „Enzymkapseln“ auf dem Markt empfehlen?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Ina Gutsch
      Anderes System

      Hallo Jing,
      das hier beschriebene System setzt andere Schwerpunkte als die herkömmliche Diabetesberatung. Wir gehen hier davon aus, dass man mit Diabetes (und auch sonst) in erster Linie Verdauungsenzyme braucht und erst sekundär Insulin. Je mehr Verdauungsenzyme in der Nahrung, desto weniger Insulin wird benötigt.
      In meinem Buch „Diabetes“ sind die Hintergründe genauer beschrieben und auch die Studie(n) dazu.
      Bei der Umstellung sollte man sicherheitshalber regelmäßig den BZ messen, um ein Gefühl für die neue Nahrung zu bekommen.
      Insgesamt ist es natürlich besser, rohes Gemüse zu essen als rohes Obst. Aber als Grüner Smoothie gehen auch beide gut zusammen. Hier wird allerdings nicht das Gemüse selbst sondern nur das Blattgrün der verschiedenen Gemüsearten verzehrt. Das hat nämlich noch mehr Mikronährstoffe, als die Gemüse(früchte) selbst.
      Viele Grüße + viel Erfolg
      Ina Gutsch

      Antworten
    • Ina Gutsch
      Bezugsquellen

      P.S.: Wegen der Enzymkapseln bitte ich um eine kurze Nachricht an kontakt@inagutsch.de. Dann gebe ich gerne Produktempfehlungen.
      Sind Sie in D, Ö oder anderswo?

      Antworten
  2. shumil
    4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten?

    Hallo Ina,

    danke auch für diesen informativen Artikel, es sind mal wieder reichlich Puzzlesteine dabei!

    Eine Sache fühlt sich für meine ‚intuitive Weisheit‘ bei all diesen Infos über gesunde Ernährung nicht passend an: 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten!

    OK, also was man als Mahlzeit bezeichnet, kann ja ganz verschieden sein – diese Orgien mit ganz vielen verschiedenen (gekochten, gebratenen, gewürzten) Gemüsen, Fleisch, Mehl-Fett-Saucen, dazu einen Wein, vorab eine Suppe und dazu Salat, hinterher ein Stückchen Käse, noch einen Cognac und einen Kaffee, also das kann man bestimmt nicht oft am Tag verdauen …

    Ich halte mich (in etwa) an die Art der Ernährung, mit der unsere Vorfahren seit Millionen von Jahren überlebt und sich auf dem ganzen Planeten ausgebreitet haben – DAS erscheint mir logisch und sinnvoll (Paläo: www … sein.de/koerper/ernaehrung/2014/was-ist-die-optimale-ernaehrung-fuer-den-menschen.html): immer nur eine Sache zur Zeit, und immer etwas Pause dazwischen – aber diese Pausen sind bei mir oft nur 1-2 oder 3 Stunden.

    „Die Bauchspeicheldrüse ist nämlich darauf angewiesen, zwischen den Mahlzeiten mindestens vier Stunden Pause zu haben, um wieder neue Verdauungsenzyme produzieren zu können.“ – „Die Grünen Smoothies verdauen sich gewissermaßen selbst und benötigen kaum körpereigene Enyzme oder Insulin. Dadurch werden die Bauchspeicheldrüse entlastet und mehr Mineralien und Spurenelemente aufgenommen. Darüber hinaus spenden Grüne Smoothies dem Körper wichtige Stoffwechselenzyme …“

    Aber es gibt ja tausende verschiedene Enzyme in uns (4.000? – 100.000?), also die kann man sicher nicht alle über einen Kamm scheren.

    Smothies: Da ich ohne Strom lebe, habe ich auch keine Küchenmaschinen – ich esse Früchte (Bananen, Ananas, Papaya, Avocado baue ich selbst an …), und ich meine dass das auch OK ist, ohne Gorillagebiss und 30.000 Umdrehungen pro Minute …

    Was meinst Du, sollte ich tatsächlich 4 Stunden warten, wenn ich einen halben Kürbis roh gegessen habe oder einen Teller (gekochten) Naturreis (völlig ohne weitere Zutaten), oder eine Papaya, oder eine handvoll Paranüsse, oder gilt diese Aussage eher für solche o.g. beschriebenen ‚Mahlzeit‘-Orgien?

    Und noch eine Frage an Dich als Fachmenschen: manchmal habe ich Durst beim essen und trinke dann z.B. zum Reis ein Glas Wasser – OK oder eher nicht?

    Alles Liebe!

    (mehr von mir: www … shumil.npage.de – z.B. ‚heilendes Wasser‘)

    Antworten
    • shumil
      'Liebling, du hast den Nachtisch vergessen!'

      Au ja, bei der Mahlzeit-orgie fehlt doch tatsächlich noch das Dessert:

      Rote-Grütze aus Sago, Zucker, Erdbeeren und Himbeeren, mit Vanillesauce und Schlagsahne!

      Alles Liebe!

      Antworten
      • Profilbild von Ina Gutsch
        Ina Gutsch
        Abstände

        Hallo Shumil!

        Das beschriebene Konzept basiert auf der europäischen Durchschnittsnahrung und dem Ansatz, damit besser zurechtzukommen bzw. langsam auf gesündere Ernährung umzustellen.
        Wer von vornherein oder schon längere Zeit hauptsächlich Rohkost isst, hat diese „Probleme“ nicht. Durch die ausreichend enthaltenen Enzyme kann sich die Bauchspeicheldrüse hier gemütlich zur Ruhe legen und man verdaut trotzdem alles einwandfrei.
        Dann dürfen die Abstände auch gerne kürzer sein….

        Nachtisch ist auch fein! Und Wasser zum Essen ist völlig o.k..
        Das stört die Enzyme nicht…

        Liebe Grüße

        Ina

      • Profilbild von shumil
        shumil
        'gemütlich zur Ruhe legen' - ich mich auch!

        Danke, Ina, ich bin beruhigt und ganz glücklich, auf dem richtigen Weg zu sein, es ist ganz einfach!

        Alles Liebe.

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