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Es werde Licht: Mit dem sogenannten Biopointer werden Photonen in das Gewebe injiziert und der Körper zur Freisetzung von Zellenergie angeregt. Der dadurch erhöhte Energiehaushalt harmonisiert gestörte biologische Abläufe. Das Verfahren ist nebenwirkungsfrei und wird bisher erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt.

Von Hinrich Hörnlein-Rummel

Am Anfang war das Licht. Zumindest für das biologische Leben auf unserer Erde ist dies zutreffend. Ohne Licht gäbe es kein Leben und kein Überleben. Pflanzen, als Grundlage der Ernährung für jedes Tier, sind auf Licht angewiesen. Ohne Licht kein Pflanzenwachstum, ohne Pflanzen keine Nahrung und damit keine Tiere und Menschen. Wer sich mit den entsprechenden Strömungen, Theorien und Experimenten der modernen Physik ein wenig auseinandersetzt, weiß, dass die Reduktion von Licht auf den von uns wahrnehmbaren Bereich das Thema erheblich und unzulässig verkürzt. Folglich ist vieles, was mit Licht und Lichtwirkung zusammenhängt, mit den Methoden der klassischen Physik nicht verstehbar und erscheint teilweise unmöglich.

Allerdings eröffnet sich hier auch ein fast grenzenloses Feld für diejenigen, die sich vorurteilsfrei mit Licht und Lichtwirkungen befassen. Einer dieser Pioniere ist Fritz Albert Popp, Professor für Physik, der sich sein Leben lang mit Licht in biologischen Systemen beschäftigt hat. Zu seinen bahnbrechenden Erkenntnissen gehört, dass Licht in jeder lebendigen Zelle gespeichert ist, dass bei Schädigungen der Zellen Licht emittiert wird und dass sogar der Frischezustand von Lebensmitteln anhand des Lichtgehalts bestimmt werden kann. Popp hat ebenfalls nachgewiesen, dass Erinnerungen in den Körperzellen, genauer gesagt in den Chromosomen, als eine Art Hologramm aufbewahrt und durch Photonen, die er als Biophotonen bezeichnet, abgelesen und dem Bewusstsein wieder zur Verfügung gestellt werden können.

Bei den mechanistisch denkenden „Wächtern der Wissenschaft“ riefen diese Forschungsergebnisse erhebliche Kritik, ja sogar Feindschaft hervor. Verstärkt wurde diese Ablehnung durch Popps Erkenntnis, dass die Lichtgeschwindigkeit keine Konstante ist und Licht sogar angehalten werden kann. Auf der anderen Seite wurden aufgrund dieser Erkenntnisse progressive Ärzte und Naturwissenschaftler angespornt, neue, auf Licht basierende Therapiemethoden zu entwickeln, bei denen versucht wurde, die Eigenschaften biologischer Photonen nachzubilden und therapeutisch einzusetzen.

Geld-zurück-Garantie

Die neueste Entwicklung auf diesem Gebiet ist der Biopointer, ein Flächenlichtgerät, das zur Schmerztherapie eingesetzt wird. Der Begriff Biopointing steht dabei für ein neues Vorgehen im medizinisch-therapeutischen Bereich. Im Rahmen des Biopointing werden auch andere Dienstleistungen angeboten, die klar umrissen für bestimmte Probleme, Symptome oder Krankheitszustände geeignet sind. Voraussetzungen dafür, dass eine Methode aufgenommen werden kann, sind folgende:

• Das Verfahren wirkt über die Freisetzung der Selbstheilungskräfte (und stärkt den inneren Arzt, den inneren Heiler)

• Es hat keine Nebenwirkungen

• Es hat in Studien seinen Nutzen nachgewiesen, so dass eine konkrete Besserung der Beschwerden in einem definierten Zeitraum mit einer definierten Wahrscheinlichkeit versprochen werden kann

• Das Verfahren wird zum Festpreis angeboten, so dass der Patient vorher weiß,was finanziell auf ihn zukommt

• Der Patient bekommt bei der als optimal empfohlenen Anwendung eine Geld-zurück-Garantie

Das heißt, es wird vorher ein Messverfahren vereinbart und der Erfolg definiert. Tritt er nicht ein, bekommt der Patient die gesamten Behandlungskosten erstattet. Beim sogenannten Optimumverfahren bekommt der Patient darüber hinaus ein Kulanzversprechen. Schließt er die Anwendungen erfolgreich ab, hat er Anspruch auf kostenlose Nachbesserung, sollte es innerhalb von sechs Monaten zu neuerlicher Symptomatik oder Symptomverschlechterung kommen. Mit diesem Vorgehen dreht Biopointing die klassische Risikoverteilung um. Nebenwirkungen und Risiken gehen bisher klassischerweise zu Lasten des Patienten.

Beim Biopointing werden risiko- oder nebenwirkungsreiche Verfahren gar nicht erst ins Portfolio aufgenommen und das finanzielle Risiko liegt beim Anbieter und nicht beim Patienten. Biopointing steht noch am Anfang der Entwicklung. Zurzeit wird das Lichtgerät, der Biopointer, nur bei zwei Indikationen, dem Tennis-Ellenbogenschmerz und dem Fersenspornschmerz, angeboten. Beiden Indikationen liegen Studien zugrunde, die von einem Berliner Orthopäden im Rahmen seiner Masterarbeit im Studiengang Kulturwissenschaften-Komplementärmedizin an der Europauniversität Viadrina in Frankfurt/Oder durchgeführt wurden. Im Ergebnis hatten über 80 Prozent der Teilnehmer deutlich weniger Schmerzen, bis hin zur Schmerzfreiheit. Die Autoren wollen die Studienergebnisse in Kürze in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen.

Ultraschwacher Laser

Rein technisch handelt es sich beim Biopointer um einen Großflächenlaser mit 128 Dioden, die je zur Hälfte rotes Licht und infrarotes Laserlicht ausstrahlen. Dieses Laserlicht ist allerdings nicht gefährlich: Schwache Laser wie der Biopionter sind eine ultraschwache Lichtquelle, die die Gesundheit fördern. Bei einer Ausgangsleistung von zwei bis sechs Milliwatt kommen im Zielgewebe nur noch Mikrowatt an. Das liegt unterhalb der Stromstärke, die unsere Nerven erzeugen, und ist so unbedenklich, dass man Biopointing auch am ungeschützten Auge anwenden kann. Beim Biopointer geht es allerdings gar nicht um die Energie, die das Laserlicht liefert. Vielmehr geht es um Informationen für das Gewebe, die über den Laserstrahl geliefert werden.

Genauer: Das Licht wird auf zwei Wellenlängen – rot und infrarot – ausgestrahlt und mit diesem Licht werden Informationen übertragen. Mit diesen Informationen werden die Zellen in die Lage versetzt, ihre eigenen Selbstheilungsmechanismen zu aktivieren und auszuführen. Wie funktioniert diese Selbstheilung? In der Zelle wird Zellenergie in den Mitochondrien, den Kraftwerken des Körpers, hergestellt. Das Endprodukt ist Adenosintriphosphat (ATP), die Energiewährung des Körpers. Das ist die Verbindung des Nukleotids Adenosin, einem Eiweiß mit drei Phosphatanteilen. Benötigt der Körper Energie, weil er ein Eiweiß oder einen Botenstoff aufoder abbaut, einen Nervenimpuls transportiert, eine Zellmembran repariert, eine neue Zelle bildet usw., dann spaltet er vom ATP ein Phosphat ab.

Dieser Vorgang setzt Energie frei, die dann dem Stoffwechselprozess zur Verfügung steht. Aus ATP wird ADP, Adenosindiphosphat, das dann zum Mitochondrium zurück und dort wieder zu ATP zusammengefügt wird. Da wir jede Sekunde Millionen von Stoffwechselvorgängen im Körper haben, die Energie, also ATP verbrauchen, benötigen wir auch viel ATP. Je nach Körpergewicht und -größe sind das bis unglaubliche 70 Kilogramm, die ein durchschnittlicher Erwachsener jeden Tag in seinem Körper auf- und sofort wieder abbaut. Das erklärt auch, warum wir die Grundstoffe, insbesondere den Sauerstoff, der im Körper nicht gespeichert werden kann, stärker einatmen müssen und schon kurze Unterbrechungen der Sauerstoffzufuhr zu schweren Schäden führen können.

Photonen für die Mitochondrien

Mitochondrien besitzen eine Membran. In dieser Membran wird über mehrere Zwischenstufen ein geladenes Teilchen, ein Elektron, transportiert. Die Membran wird dadurch zu einem elektriwww. biopointing.de schen Leiter. Um jeden elektrischen Leiter bildet sich ein elektromagnetisches Feld. Das ist in der Membran der Mitochondrien genauso wie in der elektrischen Leitung, natürlich in weit kleineren Dimensionen. Elektromagnetische Felder wiederum bestehen aus Photonen, also Lichtteilchen. Wenn die Mitochondrien jedoch nicht in der Lage sind, ausreichend Elektronen auf die Reise zu schicken, dann brechen die elektromagnetischen Felder zusammen und die Zelle wird energiearm. Hier kommt der Biopointer zum Einsatz, denn er befördert Photonen in die Mitochondrien.

Diese Photonen bauen ein elektromagnetisches Feld selbst dann auf, wenn in den Membranen keine Elektronen mehr fließen. Dadurch kommt es auch mit eingeschränkter bzw. ohne Eigenleistung zur ATP-Produktion und zur Energetisierung der Zelle. Die dadurch erzielte Verbesserung der Energieausstattung fördert die Selbstheilungsmechanismen, die wiederum zum Absenken der Entzündungsparameter im Blut führen. Dies wurde im Rahmen einer Laborstudie nachgewiesen. Bei jedem Entzündungsprozess ist Interleukin-2 beteiligt, auch beim Tennisellenbogen- und beim Fersenspornschmerz, bei denen es sich um Entzündungen aufgrund von Fehlbelastungen handelt. Bei allen Versuchspersonen zeigte sich ein deutlicher Rückgang der Entzündungszeichen, besser als unter Schmerzmedikation und ohne jede Nebenwirkung.

Das Biopointing-Angebot bezieht sich wie erwähnt bisher auf die beiden Indikationen Tennisellenbogen und Fersensporn. Für alle anderen Schmerzzustände können Betroffene ein Forschungsticket erwerben, das etwa die Hälfte des Normalpreises kostet. (Auch bei diesem Ticket gibt es eine Preis-zurück-Garantie, weil die Patienten nicht das finanzielle Risiko tragen sollen.) Im Gegenzug liefern die Behandelten anonymisierte Daten, die Aussagen über den Nutzen und die Wirkungswahrscheinlichkeit zum Beispiel bei Kalkschulter, Arthrose, Bandscheibenschmerzen usw. liefern. Nach Abschluss dieser Studien sollen auch diese Indikationen in das reguläre Angebot übernommen werden, wenn der Nutzennachweis gelingt. Biopointing ist bisher eine Privatleistung und muss von jedem, der sie in Anspruch nimmt, selbst bezahlt werden. Erste Verhandlungen mit Krankenkassen laufen.

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