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Krebszellen können das Licht nicht halten und strahlen deshalb mehr

Es gibt Licht in unseren Zellen! Das wissen wir, seit 1975 dem deutschen Biophysiker Dr. Fritz -Albert Popp und seinem Team der – spektakuläre – wissenschaftliche Nachweis der „Biophotonen“ gelang – einer ultraschwachen, aber laserartig gebündelten Zellstrahlung. Alle Lebewesen strahlen dieses Licht aus und tragen dieses Licht in sich. Mit Marco Bischof, dem in Berlin lebenden Autoren des Buches „Biophotonen- das Licht in unseren Zellen“ (Zweitausendeins) trafen sich Farah Lenser, Herbert Reinig und Alexander Breunlich für SEIN zum Gespräch.

SEIN: Wie kamen Sie zu dem Thema “Licht in den Zellen”?

M. Bischof: Das ist jetzt nicht so in Kürze zu erzählen, weil es in meinem Leben nie geradeaus gegangen ist. Zunächsteinmal: ich war ja in meiner Jugend ein Hippie und das 17 Jahre lang und von daher hatte ich einige Drogen- und auch Meditationserfahrungen. Später habe ich eine Atemlehrerausbildung gemacht, eine Yogalehrerausbildung und verschiedene Körpertherapien gelernt. Von daher hatte ich einige Lichterfahrungen: wie Licht aus meinem Körper austritt oder wie alles um mich herum Licht wird. Und da stellte sich mir die Frage: sind diese Erfahrungen rein subjektiv oder kann man etwas in der Naturwissenschaft finden, das diese Erfahrungen bestätigt? Und so stieß ich Mitte der 70iger Jahre auf die Forschungsarbeiten von Dr.Popp, freundete mich mit ihm an und arbeitete auch lange Zeit mit ihm zusammen. Und so bin ich als Wissenschaftsautor ein Spezialist auf dem Gebiet der Biophotonenforschung geworden.

SEIN: Meinen Sie, daß Popp und all die Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Biophotonenforschung gearbeitet haben, spirituell offene Menschen sind oder waren?

M. Bischof: Ich denke, bei Popp stand am Anfang eine Vision. Wobei ich Popp nicht gerade als spirituellen Menschen bezeichnen möchte, aber diese Vision hatte eine spirituelle Dimension. Man muß ja nicht immer bewußt spirituell sein, um etwas spirituell Bedeutsames in die Welt zu setzen. Als Physiker mußte er bei seiner Arbeit natürlich streng wissenschaftlich vorgehen, sich an bestimmte Methoden und Vorgehensweisen halten. Die Idee, die Popp weiter untersuchte, stammt von dem russischen, sehr außergewöhnlichen Wissenschaftler Alexander Gurwitsch. Er betrachtete sich als einen Vitalisten, die ja in der heutigen Wissenschaft streng verpönt sind. Sie gehen davon aus, daß in lebenden Organismen, im Gegensatz zur unbelebten Materie, noch ein Prinzip wirkt, ein Prinzip, das erst Leben möglich macht. Und mit der Zeit begann man, sich auf das Licht in den Zellen zu konzentrieren. Später gab es dann zwei Schulen, die sich mit dem Licht in lebenden Organismen zu beschäftigen begannen. Die einen waren der Ansicht, daß dieses Licht nur ein Abfallprodukt von chemischen Prozessen in den Zellen sei und keine biologische Bedeutung habe, während die Schule von Gurwitsch glaubte, daß dieses Licht ein Feld im Organismus bildet, ein organisierendes Feld. Die russische Entdeckung der Biophotonenfelder ist dann in den 70iger Jahren bekannt geworden. Popp hatte sie einige Jahre früher unabhängig selbst entdeckt. Da haben dann alle im Westen erst mal geschrieen, das sei das Paradesbeispiel für Scharlatanerie und Pseudowissenschaft.

SEIN: Manch einer mag die Aussage, daß es in unseren Zellen Licht gibt, gar nicht bezweifeln. Was ist nun das Besondere an ihr?

M. Bischof: Es gibt natürlich immer wieder Esoteriker, die behaupten, wir wissen das schon lange. In den religiösen Traditionen gibt es diese Ansicht natürlich schon seit Jahrtausenden, aber wir leben heute in einer Welt, in der die Wissenschaft sehr stark bestimmt, was als Realität gilt und was nicht. Da gibt es die subjektive Erfahrung, die jeder haben kann, aber andererseits leben wir in einer Welt, in der man scharf unterscheidet zwischen subjektiver und objektiver Realität. Die Besonderheit an der Aussage, daß in unseren Zellen Licht ist, ist ja nicht die Aussage an sich, sondern daß es wissenschaftlich bewiesen und gemessen wurde – das ist die Besonderheit. Und daß das jedem Wissenschaftler bewiesen werden kann, auch dem allerskeptischsten und auch jenen, die nichts von spirituellen Weltanschauungen halten. Jeder kann das nachprüfen, das ist bewiesen. Es gibt Licht in den Zellen.

SEIN: Stammt das Licht unserer Zellen aus der Sonne, gibt es da einen Zusammenhang?

M. Bischof: Das ist zwar keine gesicherte wissenschaftliche Tatsache, aber man kann das so sehen: Alle Lebewesen auf diesem Planeten haben sich im Strahlungsfeld dieses Planeten entwickelt und dieses Strahlungsfeld stammt zum großen Teil aus der Sonne. Neben dem sichtbaren Licht sind auch noch andere Strahlungsfelder dabei. Und in diesem Strahlungsfeld hat sich das Leben entwickelt. Das heißt, alle Lebewesen enthalten diese Strahlungsfelder in ihrer Struktur und ihren Rhythmen, und das hat man auch schon gemessen. Man hat in verschiedensten Versuchen gezeigt, daß unser Körper alle möglichen Arten von elektromagnetischer Strahlung abstrahlt, kurzwellige wie langwellige. In der Biophotonentheorie wird jetzt gesagt, in den Lebewesen ist ein Feld von Biophotonen “eingebaut”, das heißt, wir bestehen  nicht nur aus fester Materie, sondern wir bestehen auch aus einem Feld im Inneren, das möglicherweise diese Materie organisiert, und dieses Feld hat viele Komponenten, u.a. auch das sichtbare Licht.
Dieses Feld im Inneren des Organismus ist nach neuesten Forschungen ein ganz besonderes Licht und nicht das gleiche, das man außen mißt. Es ist ein sogenanntes virtuelles Feld. Popp selber hat nicht viel darüber gesagt, was für ein Feld das sein soll. Er hat nur gesagt, es sei potentielle Information, im Gegensatz zur aktuellen Information der Biophotonen, die man außen mißt.

SEIN: Wie kann man eine äußere Abstrahlung erklären, wenn man kein inneres Licht hat? Gäbe es dann dafür noch eine Erklärung?

M. Bischof: Na eben, da müßte man dann fast davon ausgehen, daß diese zweite Schule doch recht hat – die biochemische Schule. Die sagt, daß diese Strahlung eine Abfallstrahlung von chemischen Prozessen sei. Diese Schule hat ja auch nicht so unrecht, denn es gibt eine solche chemische Strahlung. Die biophysikalische Schule hingegen sagt, da gibt es noch etwas mehr, und das ist übergeordnet. Das bedeutet, diese biochemischen Prozesse existieren, aber die sind eingebettet in höhere Prozesse aus dem Biophotonenfeld. Das Biophotonenfeld läßt sich aber nur im Zusammenhang mit dem Materiellen verstehen, und da ist dann sozusagen die Grenze zum Spirituellen.
Der Biophotonenlichtkörper ist nicht der Lichtkörper der Mystiker. Und meiner Meinung nach ist das Licht des Biophotonenkörpers auch nicht das Licht, von dem sich jene Leute ernähren, die keine feste Nahrung zu sich nehmen

SEIN: Halten Sie es für möglich, daß es Menschen gibt, die von Licht leben?

M. Bischof: Ja natürlich, das weiß man ja. Mir als Religionswissenschaftler ist das nicht ganz unbekannt. Aber ich glaube, da muß man ganz genau unterscheiden. Die Fähigkeit der Nahrungslosigkeit kann man nicht mit den Biophotonen erklären. Obwohl Popp schon sagt, daß das Wesentliche der Nahrung die Biophotonen seien – und nicht die Kalorien. Ich glaube nicht, daß man Nahrungslosigkeit auf dieser wissenschaftlichen Ebene erklären kann. Ich glaube, Nahrungslosigkeit bedeutet, daß der Mensch sein gesamtes Funktionieren auf eine andere Ebene umgeschaltet hat. Diese Ebene hat mit etwas Geistigem zu tun, mit etwas Überpersönlichem, in das man sich einbindet. Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß die Biophotonen das äußere Licht sind und nicht das innere Licht. Ich glaube, Nahrunglosigkeit bedeutet, daß jemand ganz bewußt eingebettet ist in ein universelles Feld, das ihn sozusagen ernährt, wie eine kosmische Gebärmutter.

SEIN: Läßt sich aus der Biophotonenforschung eine spirituelle Dimension ablesen?

M. Bischof: Das kommt darauf an, wie man es sieht. Biophotonen sind ja erst einmal ganz simpel ein konventionelles elektromagnetisches Feld. Aber man muß sich jetzt auch eines bewußt machen: alle Dinge in der Physik, ob es sich da um ein Elektron, ein Photon oder ein Feld handelt, das sind ja alles Konzepte, die man durch eine Abstraktion der existierenden Phänomene gewonnen hat. Die kann man messen bzw. im Rahmen der Physik kann man solche Dinge definieren. Aber kein einziges physikalisches Konzept bildet letztendlich die  Realität 1:1 ab, weil die Physik niemals im Stande ist, die Realität als Ganzes zu erfassen. Was man durch die Biophotonenforschung erkannt hat, ist ja nur die Spitze eines Eisberges, ein physikalisches Phänomen. Aber bei jedem dieser physikalischen Phänomene gibt es einen großen Teil, den man nicht erfassen kann, also sozusagen den Teil des Eisberges, der „unter Wassser” liegt. Die Biophotonen sind also nur die Spitze eines Eisberges, dessen größter Teil vermutlich „unter dem Wasser“ liegt. Die Biophotonenforschung beschäftigt sich mit dem Teil des Lichts, den man messen kann, der also elektromagnetisch ist und sonst nichts – physikalisch. Es ist für das Überleben des Menschen notwendig, aber gehört noch mehr zum Materiellen . Ich vermute es ist die Brücke zwischen dem materiellen und dem spirituellen Teil des Menschen.

SEIN: Wenn man höhere Biophotonenstrahlung mißt, heißt das, daß die Zellen gesünder sind?

M. Bischof: Nein, es ist in der Regel sogar umgekehrt. Eine höhere Strahlung ist zumeist ein negatives und kein positives Anzeichen. Aber nicht immer, das ist nicht so einfach zu bestimmen. Am Beispiel eines Samens zeigt sich das Phänomen, daß er, wenn er ganz ist, sehr wenig Strahlung abgibt. Wenn ich den Samen hingegen zermahle, wird die Strahlung größer. Mit anderen Worten, die Lichtspeicherfähigkeit eines Organismus ist von Bedeutung – je mehr er in sich trägt, umso weniger kann man außen messen. Man weiß zum Beispiel, daß Krebszellen das Licht nicht halten können. Sie haben eine geringere Lichtspeicherfähigkeit und strahlen deshalb mehr.

SEIN: Gibt es eine Art Kommunikation zwischen den Zellen?

M. Bischof: Die Biophotonentheorie geht davon aus, daß alle Zellen miteinander verbunden sind und mittels Licht untereinander kommunizieren. Streng wissenschaftlich gilt das zwar nicht als bewiesen, aber es ist auch nicht wiederlegt und es gibt ganz viele wissenschaftliche Hinweise, die darauf hindeuten, daß diese Theorie richtig sein kann. Es gibt ja zwei Arten von Prozessen im Organismus: einerseits müssen sich Zellen teilen und dazu müssen sie im sogenannten embryonalen oder undifferenzierten Zustand sein. Andererseits braucht es im Organismus differenzierte Zellen, die sich spezialisiert haben, wie Nervenzellen oder Bindegewebszellen usw. Der Organismus braucht beides, um funktionieren zu können und da kommen jetzt die Biophotonen ins Spiel. Das hypothetische Biophotonenfeld ist, so nimmt die Biophotonentheorie an, der Träger der Kommu- nikation zwischen den Zellen. Das Biophotonenfeld kann, weil es eigentlich ein Laserfeld ist, ein Lichtfeld mit hoher Kohärenz, zwischen beiden Zuständen umschalten. Physikalisch bedeutet das, das Feld ist genau an der Laserschwelle und kann ja nach Bedarf zwischen einem sehr geordneten oder einem chaotischen Zustand hin und her schalten.

SEIN: Wie erklärt man sich letztendlich den Urspung des Biophotonenfeldes?

M. Bischof: Das sogenannte „Vakuum“ ist die physikalische Grundlage des Universums und es ist auch das, was den Biophotonen  zugrundeliegt. Es ist ein Nichts, das kein Nichts ist, es ist auch ein Alles. Und dieses Vakuum kommt dann dem sehr nahe, was man in den spirituellen Anschauungen “das Unmanifestierte” nennt. Etwas Fundamentales, aus dem die Raumzeit erst entsteht. Eine Art von Vakuum ist das elektromagnetische Vakuum in Form der Nullpunktenergie, das ja im Zusammenhang mit der Freien-Energie-Technologie vorkommt. Es gibt aber ein noch fundamentaleres Vakuum, sozusagen ein Vakuum des vereinigten Feldes, und das wird die Grundlage der neuen Physik sein. Im Grunde ist dieses Vakuum ein Bereich der Potentialität, der Bereich des „Unmanifestierten“, ein Bereich, in dem eigentlich schon alles als Möglichkeit vorhanden, aber noch nicht zum Ausdruck gekommen ist. In den verschiedenen Religionen gibt es zwei Ansichten von Gott – den manifestierten und den vor der Schöpfung, der das Potential ist von allem, was da ist. Und von da an kommen dann die Abstufungen vom Feinstofflichen bis ins Grobstoffliche.

In der Biophotonenforschung gibt es jetzt Konzepte, die auf diesem Vakuum aufbauen. Nach einem davon hat das Biophotonenfeld im Inneren der Zelle einen sogenannten superflüssigen Vakuumzustand, was ein Zustand des In-Sich-Ruhens ist.
Dieser Zustand ist nahe dem, was man als Bewußtsein bezeichnen könnte.
Das Biophotonenfeld selbst ist zwar kein spirituelles Licht, aber in seiner Kohärenz bildet sich etwas Spirituelles ab. Das spirituelle Licht ist auf der Ebene des Vakuums zu suchen, einer Ebene in der physikalischen Realität, wo alles eine Einheit bildet, wo man keine Unterscheidungen machen kann. Diese Ebene gibt es auch im Menschen: wir haben einen Anteil, der weder örtlich noch zeitlich begrenzt ist.

SEIN: Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für die Erkenntnisse aus der Biophotonenforschung?

M. Bischof: Es gibt viele, aber das meiste ist noch im experimentellen Stadium. Am geläufigsten ist bisher die Anwendung in der Lebensmittelindustrie, um Lebensmittelqualität festzustellen. Man kann mit Hilfe der Biophotonenmessung schon sehr viel über die Qualität von Lebensmitteln aussagen. Sie ist eine ganzheitliche Analyse im Gegensatz zur  konventionellen Lebensmittelanalyse, die sagt, da ist vom Vitamin soundso soviel drin usw. Mit der Biophotonenmessung kann man keine einzelnen Faktoren untersuchen, aber sie sagt etwas über den Gesamtzustand aus. Sie kann eine chemische Analyse nicht ersetzen, sondern ist eine Ergänzung dazu. Allerdings ist sie sehr viel billiger und für  manche Anwendungen sehr geeignet. Man kann von einem Lebensmittel eine Art „Fingerabdruck“  herstellen und damit Nachlieferungen auf ihre Qualität überprüfen.

SEIN: Kann man aus der Biophotonenforschung eine Kritik an der Gentechnik ableiten?

M. Bischof: Es gibt einzelne Messungen, die Unterschiede zwischen genmanipuliertem und nicht manipuliertem Material zeigen. Man weiß ja auch, daß nur 2% der DNS mit der genetischen Information zu tun haben. In der Wissenschaft sagt man, die übrigen 98 % sind „Junk-DNA“, also Abfall-DNS und diese Weltsicht ist unserer Ansicht nach total verkehrt. Es gibt in der Natur keinen Abfall, also müssen diese 98% der DNA eine andere Funktion haben. Wir vemuten, daß dieser unbekannte Teil etwas mit dem Biophotonenfeld zu tun hat. (Die DNS ist, aller Wahrscheinlichkeit nach, ein wesentlicher Empfänger und Sender der laserartig gebündelten Biophotonen. Anm. d. Red.). Wir glauben eben nicht, daß die biologische Information nur genetisch gespeichert ist, sondern auch im Biophotonenfeld. Das Wesentliche in der Biologie ist immer die Wechselwirkung zwischen Materie und diesem Biophotonenfeld. Die ganze Genetik ist eine Zauberlehrlingsgeschichte, die Leute wissen nicht, was sie tun. Kein Mensch weiß eigentlich, was die Gene sind. Man hat zwar gelernt, daran herumzumanipulieren und hat einige Effekte erreicht, aber weiter nichts. Es ist wie bei dem Zauberlehrling, der so halb mitbekommen hat, was sein Meister macht und aufgrund dieser Halbinformation den Besen kommandiert – das geht natürlich schief.

SEIN: Wir bedanken uns für das Gespräch! 

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