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Tanzen feiert das Leben und den Körper. Die TänzerInnen machen Unsichtbares sichtbar. Der Tanz ist die künstlerische Ausdruckskraft, die dich auf direktem Weg mit der Schöpfung verbindet.

 

Hast du Lust, in den nächsten Tagen ein wenig zu tanzen? Dich für ein paar Minuten aus dem Alltag zurückzuziehen und diese Zeit ganz sinnlich zu gestalten?
Alles, was du brauchst, ist dein Körper und ab und zu mal Musik.
Wenn du das nächste Mal Musik hörst, egal wo (zu Hause, im Radio, im Kaufhaus, im Konzert, im Wald …), dann halte einfach inne, bleibe stehen, sorge dafür, dass du geschützt bist, nicht umgerannt wirst, und dann höre nur auf diese Töne. Wenn es die Situation zulässt, schließe deine Augen. Und es wird wahrscheinlich nicht lange dauern, bis dein Körper ganz tief innen einen Bewegungsimpuls findet.
Atme tief ein und aus, folge diesem Impuls, lass‘ die Bewegung sich ausbreiten und mache aus diesem Erspüren ein Spiel – Musik/Körper/Musik/Körper/…!

Vielleicht spürst du plötzlich, was so los ist in deinem Körper. In welcher Gefühlslage du dich gerade befindest. Deine Bewegungen können ganz klein sein. Ein, zwei Minuten oder so lange du willst. Dann atme tief ein, sende deine Lebensenergie, das „Chi“ in jede Zelle, Pore und Haarspitze, öffne langsam die Augen und knüpfe da an, wo du gewesen bist, als du begonnen hast.

Tanzen löst innere Blockaden

Wann hast du das letzte Mal getanzt? Für dich – mit jemandem – für Menschen – für deine Pflanzen – für die Natur – vor Freude – ? Tanzen holt dich sofort, wirklich sofort in deinen Körper. Direkt und ohne Umwege. Tanzen löst physische und emotionale Blockaden. Tanzen ist immer Jetzt. Präzise, flüchtig, in jedem Moment neu. Choreografie ist nur eine Krücke und das sinnlose Anklammern an vermeintliche Sicherheiten.

Vielleicht magst du jetzt eine Lieblingsmusik auflegen und dich wieder von ganz tief innen bewegen. Atme tief und ruhig, wenn die Musik eher langsam ist (durch die Nase ein und aus). Wenn du eine powervolle Musik gewählt hast, dann benutze den Feueratem (zwei mal durch die Nase ein, einmal durch den Mund aus) und es wird gelingen, die Gedanken des Alltags einfach „durchzulassen“.

Tanzen verbindet dich mit dir selbst, es zeigt dir, wo und wie du stehst. Tanzen erzeugt Fließen. Alles, was fließt, befindet sich in einer ihm eigenen Harmonie oder öffnet der Erfahrung den Weg dahin. Verspannungen werden aufgespürt und können sofort durch das Zusammenspiel zwischen Bewegung, Bewusstheit und Atem aufgelöst werden.
Du bist gefangen in einem Gefühl (schlechte Laune, Angst, Wut, Trauer…)? Such‘ dir eine Musik, die dieses Gefühl für dich ausdrückt. Stell dich hin, atme bewusst und beginne dich zu bewegen.

Tanzen bewegt – nicht nur deinen Körper. Bewegung ist eine Möglichkeit, dich weiter zu entwickeln. Tanzen ist eine besonders liebevolle und effektive Art der Körperarbeit. Du traust dich nicht, etwas (von dir) auszudrücken? Mach dir eine Musik an. Sei liebevoll, sexy, mutig, expressiv, schräg, introvertiert, aggressiv, fordernd, sanft, hingebungsvoll …!

Tanzt zu zweit, zu dritt …
Wann hast du das letzte Mal kommuniziert mit Bewegung, Musik und Tanz? Tanzen befreit ungelebtes, ungeliebtes und ungesehenes Potenzial.

Der mit der Natur tanzt

Wenn du das nächste Mal in der Natur bist, dann tanze mit den Geräuschen dieses Momentes – mit dem Plätschern des Baches, dem Gesang der Vögel, dem Raunen des Windes, mit dem Glitzern des Herbstlaubes, mit dem Rauschen des Meeres, – oder auch mit den Geräuschen der Stadt …
Dann öffne die Augen und verschmelze: mit dem im Wind tanzenden Grashalm – mit dem Wassertropfen – mit dem fallenden Blatt – mit dem blauen Himmel…
Tanzen verbindet Hören mit Sehen (und Gesehenwerden) und mit dem Fühlen. Tanzen öffnet den Geruchssinn.
Alles wird animalischer, direkter, einfacher. Wenn du regelmäßig tanzt, dann verlangt dein Körper vielleicht sogar andere Nahrung.
Mach dir Musik an und drücke deine pure Lust am Leben, am Menschsein und an der Sinnlichkeit aus.

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