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Theta-Healing ist ein Verfahren, mit dem sich Veränderungen in allen Lebensbereichen herbeiführen lassen. Eine ganzheitliche Heilung kann jedoch nur dann geschehen, wenn die traumatischen Erfahrungen eines Menschen aufgedeckt werden. Ich nenne das Verfahren, Theta-Healing fokussiert für die Heilung von Traumata einzusetzen, „Trauma- Healing“ – eine effiziente Methode, durch die bereits viele Menschen den ersehnten „Durchbruch“ ins Leben erfahren konnten.


Wirkungsvolle Trauma-Healing-Sitzung

Ich kann es eigentlich selbst noch immer nicht fassen, wie einfach eine Heilung mit Trauma-Healing geschehen kann. Immerhin arbeite ich seit Jahrzehnten mit traumatisierten Menschen. Die eine oder andere Methode hat zwar durchaus auch zu positiven Ergebnissen geführt, aber der Durchbruch blieb dann meist doch aus. Aus diesem Grund habe ich am Anfang, als ich mit den Trauma-Healing-Sessions begann, meine Klienten noch Wochen nach einer Sitzung geradezu bedrängt: Ich wollte ihre Bestätigung, dass ihre Symptome tatsächlich verschwunden sind und es ihnen inzwischen richtig gut geht. Inzwischen tue ich das nicht mehr. Ich weiß jetzt, wie wirkungsvoll eine Trauma-Healing-Sitzung sein kann.

 

Was ist eigentlich ein Trauma?

Während man früher davon ausging, dass jemandem ein isoliertes Schockereignis zugestoßen sein musste, hat man heute den Traumabegriff erweitert. So wird inzwischen zum Beispiel der vergebliche Versuch eines kleinen Kindes, eine stabile Bindung zur – traumatisierten – Mutter herzustellen, ebenfalls als traumatisierend angesehen und als Bindungs-Trauma bezeichnet.

Das hat dazu geführt, dass wir dem entsprechenden Personenkreis sehr viel mehr Menschen zurechnen müssen. Die Betroffenen wissen es oft nicht einmal. Dennoch haben sie Situationen erlebt, die für sie so überwältigend waren, dass sie sie nicht hätten ertragen können. Sie wären daran gestorben. Da es dem Organismus stets ums Überleben geht, setzte ihre Psyche das dafür vorgesehene Notfallprogramm ein, das solche nicht aushaltbaren Realitäten aus dem Bewusstsein entfernt.

Ein Mensch, der unter einer spezifischen Symptomatik leidet, braucht aber gar nicht unmittelbar selbst traumatisiert worden zu sein, das heißt, ihm muss selbst gar nichts „Schlimmes“ widerfahren sein. Es reicht, wenn seine Eltern oder Großeltern traumatische Erfahrungen gemacht haben. Es ist bekannt, dass sich beispielsweise unverarbeitete Kriegserlebnisse tief in den Seelen der Menschen vergraben haben. Der Psyche ihrer Kinder blieb dann nichts weiter übrig, als sich an die – durch die Traumata zersplitterte – elterliche Psyche anzupassen. Auf diese Weise werden lang zurückliegende traumatische Geschehnisse an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Inzwischen wird zudem auch die Weitergabe von seelischen Inhalten über das Erbgut angenommen.

 

Folgen einer Traumatisierung

Mit dem erwähnten Notfallprogramm wird das Bewusstsein frei gehalten von dem traumatischen Erleben. Dies geschieht, indem der Teil, der von den unerträglichen Gefühlen überschwemmt ist, abgespalten wird. Da in diesen abgespaltenen Anteilen nicht nur Gefühle der Angst, des Schmerzes, der Wut und der Trauer, sondern auch der Liebe gebunden sind, steht Letztere oft nicht mehr zur Verfügung. Auch nicht für die eigene Person. Unsere Selbstliebe aber ist die Grundlage für liebevolle Beziehungen mit anderen. Fehlt sie, so kann auch keine wirklich tiefe Liebesbeziehung zu einem Gegenüber etabliert werden.

Darüber hinaus muss von nun an sehr viel psychische Energie aufgebracht werden, um die abgespaltenen Teile in der Verbannung zu halten. Wenn sich die Energiereserven erschöpfen, bleibt für die alltäglichen Lebensaufgaben, insbesondere für die beruflichen Anforderungen, kaum mehr die erforderliche Kraft. Mit anderen Worten: Traumatisierte Menschen sind in jedem Lebensbereich beeinträchtigt. Das jeweilige Ausmaß wird von Kriterien wie Zeitpunkt (je früher, desto schwerwiegender), Dauer und Schwere der Traumatisierung sowie dem Vorhandensein von Ressourcen (dazu gehören unter anderem die genetische Disposition, die emotionale Stabilität und die bereits erworbenen kognitiven Fähigkeiten) und von Schutzfaktoren (beispielsweise der Beistand zugewandter Großeltern, Erzieher oder Lehrer) bestimmt.

 

Symptome sind „Klopfzeichen“

Immer mehr Trauma-Experten kommen zu der Überzeugung, dass Traumata die Hauptursache für psychische und körperliche Erkrankungen sind. Wenn die traumatischen Abspaltungen nämlich sehr lange – gewissermaßen als stetiger Hintergrundstress – auf den Körper einwirken, können einzelne Systeme aus ihrer Balance geraten und ihre Selbststeuerungsfähigkeit verlieren.

Auch Persönlichkeitsstörungen wie zum Beispiel die sogenannte Borderline-Persönlichkeitsstörung, die heute als „bipolare Störung“ bezeichnet wird, oder Essstörungen und Drogensucht sind typische Symptome, die sich auf ein Trauma zurückführen lassen. Deshalb plädiere ich in meinen Publikationen stets dafür, auf die schier unübersichtlich vielen psychiatrischen Diagnosen zu verzichten und für all diese Störungen die Bezeichnung „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS) heranzuziehen.

Ein zugrundeliegendes Trauma wird inzwischen sogar bei den Demenz-Erkrankungen angenommen: Wenn im Alter die Kräfte schwinden, kann das labile psychische Gleichgewicht nicht weiterhin aufrechterhalten werden. Dann kommen all die Verwirrtheitszustände zum Vorschein, die bisher mehr oder weniger erfolgreich im Verborgenen gehalten werden konnten. Im Grunde genommen könnte man sämtliche Symptome als „Klopfzeichen“ ansehen, die der Organismus aussendet, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Psyche verletzt ist und der Heilung bedarf.

Wenn wir demzufolge sämtliche Symptome als Alarmzeichen für ein verborgenes Geschehen betrachten, dann sehen wir im Symptom nicht mehr das eigentliche Problem. Dann hören wir auch mit den Versuchen auf, Symptome einfach „wegzutherapieren“. Wir versuchen vielmehr, die eigentliche Botschaft zu verstehen. Erst wenn diese verstanden ist, kann sich letztlich auch das Symptom auflösen. Es hat dann seine Aufgabe erfüllt.

 

Wie funktioniert Trauma-Healing?

Trauma-Healing unterscheidet sich vom Theta-Healing lediglich darin, dass ausdrücklich nach einem zugrundliegenden Trauma geforscht wird. Das geschieht in meinen Sitzungen mithilfe einer Figurenaufstellung. Manchmal reicht es aus, wenn die Figuren nur aufgestellt werden. Bereits dann werde ich oft intuitiv auf eine Spur geführt. Die Antworten auf mein behutsames Nachfragen bestätigen mir dann, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Zunächst kläre ich darüber auf, dass wir zu Beginn des sogenannten „Readings“ durch das Trauma hindurchgehen werden. Oft erscheinen Sinnbilder, manchmal auch Abbildungen der einstigen traumatischen Realität. Das ist zunächst nicht sehr angenehm. Aber das ändert sich schlagartig, wenn die Heilung geschieht. Sobald ich mein Gegenüber auf diesen Ablauf vorbereitet habe, nehme ich – genau wie beim Theta-Healing – eine meditative Haltung ein, wodurch die Frequenz meiner Gehirnwellen in den Theta-Bereich gelangt.

Wenn ich mich in diesem Zustand auf die traumatischen Erfahrungen fokussiere mit ausdrücklicher Zielsetzung der Heilung, bekomme ich Informationen darüber, welche Auswirkungen das Trauma für den betreffenden Menschen gehabt hat. Es ist, als sehe ich vor meinem geistigen Auge einen Film ablaufen, dessen jeweilige Bilder ich simultan mitteile.

Meiner Erfahrung nach ist hierbei ein umfangreiches psychologisches Wissen erforderlich, um all die Sinnbilder und intuitiven Impulse, die sich während des Readings zeigen, interpretieren und einordnen zu können. Es ist vergleichbar mit dem Auftauchen chinesischer Schriftzeichen: Man könnte sie in aller Ausführlichkeit beschreiben. Doch es hat eine andere Wirkung, wenn man deren Bedeutung kennt und diese vermitteln kann.

 

Furchtloser Begleiter

Eine weitere Voraussetzung ist meiner Ansicht nach die Beschäftigung des Theta-Heilers mit der eigenen Geschichte und den darin vorkommenden traumatischen Geschehnissen. Erst durch eine furchtlose Begleitung kann der Weg, der in längst vergangene Zeiten führt, auch beherzt gegangen werden. Jetzt sind wir zu zweit. Ich habe hierbei die Funktion eines versierten Höhlenforschers oder eines einheimischen Dschungelführers, dem man sich anvertraut, wenn die Furcht zu groß ist, sich allein durch gefahrvolles Gebiet vorzuwagen. Mein Gegenüber spürt, dass ich keine Angst habe und mutig auf alles, was da kommt, zugehe. Das macht es ihm möglich, ebenfalls Mut zu fassen und mir zu folgen.

Für Momente fühlen wir den Schmerz, der nun endlich auftauchen darf, und all die unerträglichen Gefühle, die in diesen tiefen Bereichen unverändert fortgelebt und auf Erlösung geharrt haben. Und so bewegen wir uns gemeinsam durch den gesamten Prozess. Hierbei betreten wir Bereiche, die bisher verschlossen waren, und erkennen die Zusammenhänge, die für die gegenwärtige Symptomatik maßgeblich sind.

Wir holen alle Teile, die sich zeigen, zurück und nehmen sie an als das, was sie sind: abgespaltene, verdrängte oder ausgeschlossene Teile der eigenen Seele. All die unerträglichen Gefühle, die zu der Person gehören, aber bisher nicht ertragen und deshalb nicht angenommen werden konnten, werden angesehen, gefühlt und integriert. Wenn das Entscheidende aufgedeckt und im Licht ist, wirkt es und es kann Heilung geschehen.
Wissende Felder

Obwohl vielen Menschen das Phänomen bereits aus den Familienaufstellungen bekannt ist, bleibt der für uns unergründliche Zugang zu einem wissenden Feld oder zum „Schöpfer von allem, was ist“ noch immer höchst rätselhaft. Wir können nicht erklären, wie solche erstaunlichen Phänomene zustande kommen und wie es möglich sein kann, dass ich als Theta-Heilerin in der Lage bin, derart detaillierte Angaben über Personen und ihre Geschichte machen zu können, die im Nachhinein von den Klienten als zutreffend bestätigt werden. Wir können uns nur darauf verständigen: Es ist so!

Es spielt übrigens keine Rolle, wenn jemand nicht an die Wirkung des Verfahrens glauben kann. Der Glaube ist hier – anders als beim Placebo-Effekt – keine Voraussetzung. Theta-Healing wirkt nämlich nicht nur auch bei kleinen Kindern, sondern selbst bei Tieren. Es hat sogar bei einem „ungläubigen“ Freund gewirkt, der während des Readings eingeschlafen ist und sich hinterher an nichts mehr erinnern konnte: Sein schmerzhaftes Symptom, unter dem er viele Wochen zuvor gelitten hatte, war drei Tage später verschwunden.

 

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2 Responses

  1. Dr. Barbara Kiesling

    Es ist mir höchst unangenehm, dass mir tatsächlich ein so gravierender Fehler unterlaufen ist.
    Der Kritiker hat recht: Eine Borderline-Störung wird „mitnichten“ als bipolare Störung bezeichnet. Vielmehr wird eine manisch-depressive Erkrankung als bipolare Störung bezeichnet.
    Der Grund für mein so eklatantes Versehen ließe sich nur in einer längeren Abhandlung darlegen; deshalb möchte ich an dieser Stelle davon absehen.
    Ich möchte lediglich bemerken:
    Auch wenn ich psychische Leidenszustände als Folge von einst erlebten traumatischen Ereignissen ansehe und daher psychiatrische Zuordnungen außer Acht lasse, hätte es mir nicht passieren dürfen, in einer Veröffentlichung zwei unterschiedliche offizielle Diagnosen zu vermengen.
    Ich möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern, sowie bei der SEIN-Redation dafür entschuldigen.

    Barbara Kiesling

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  2. cinauen

    Zitat:’Auch Persönlichkeitsstörungen wie zum Beispiel die sogenannte Borderline-Persönlichkeitsstörung, die heute als „bipolare Störung“ bezeichnet wird, oder Essstörungen und Drogensucht sind typische Symptome, die sich auf ein Trauma zurückführen lassen. Deshalb plädiere ich in meinen Publikationen stets dafür, auf die schier unübersichtlich vielen psychiatrischen Diagnosen zu verzichten und für all diese Störungen die Bezeichnung „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS) heranzuziehen.‘
    Sie nennen sich promovierte Psychologin und haben keine Ahnung von Psychopathologie!
    1. Werden heute Borderline-Persönlichkeitsstörungen (F6) mitnichten ‚bipolare Störung‘ (F3) genannt! Das eine ist eine ‚Entwicklungsstörung‘, das andere eine affektive Störung. Das ist ein sehr grober Fehler, der nur einem Laien oder einer Ignorantin unterlaufen kann!
    2. Die Anzahl psychiatrischer Diagnosen ist nicht ’schier unübersichtlich‘, sondern im ICD-10 in 9 Kapitel eingeteilt und in einem schmalen Band zu haben. Kaufen Sie sich einmal so einen und lesen Sie, dann würden Sie auch nicht mehr 5 distinkte (F1, F3, F4, F5, F6) und verschiedene Bereicht von Diagnosen so wild zusammenfuhrwerken.
    3. Die von Ihnen propagierte Therapie ist eine Zumutung für alle echten Traumaopfer. Ich hoffe nur, dass Sie keine echten Traumaopfer behandeln! Aufgrund Ihres komplett fehlenden Wissens was Psychopathologie angeht, darf ich davon ausgehen, dass Sie keine Kassenzulassung haben und das ist gut so.
    4. Wenn Sie schon mit Ihrem Psychiatrie-Halbwissen um sich schmeissen, sollten Sie wenigstens ein paar Kröten in eine/n Korrekturleser/in investieren, der/die eine Ahnung hat vom Gebiet, damit Ihnen die schlimmsten Peinlichkeiten erspart bleiben. Wenn Sie das Geld nicht haben – Gut. Das heisst dann wenigstens, dass Sie keine Traumaopfer ausnehmen mit Ihrem Humbug.
    Eine Katastrophe, sowas! Sie nutzen hilfesuchende Menschen aus!!

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