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Eine Reise zur Essenz des Paar-Seins

Neues wagen, eingefahrene Muster verlassen? Der Workshop „Die Kunst des Liebens“ zeigt Wege zu tiefer Intimität, spiritueller Partnerschaft und erfüllender Sexualität. Unser Autor F.W. hat mit seiner Partnerin diese Reise zur Essenz des Paar-Seins gemacht.

Wer hätte das gedacht? Unser Vorhaben entwickelte sich für meine Frau und mich zu einer aufregenden und ungewöhnlichen Reise nach innen – und zu uns als Paar. Ramona und ich – glücklich verheiratet, Eltern von drei Kindern – nahmen teil an dem Paartraining „Die Kunst des Liebens“, zusammen mit knapp zwanzig anderen Paaren unterschiedlichen Alters. Ein bleibendes Erlebnis an einem idyllisch gelegenen Seminarort am See, abgeschieden und doch nicht weit von Berlin. Es war aber nicht nur die paradiesähnliche Idylle auf dem Schlüßhof bei Lychen, die uns im Sommer eine Woche lang mit Freude und Glück erfüllte und uns mit Liebe nährte.

Die „Kunst des Liebens“ – der Schlüssel zu tiefer Intimität, spiritueller Partnerschaft und erfüllender Sexualität – kommt für die meisten Paare in einer von Hektik und Stress dominierten Zeit häufig zu kurz oder verkümmert. Dabei ist das Praktizieren dieser Kunst in einer Partnerschaft wie Balsam für Körper, Geist und Seele. Für alle Paare, die bereit sind, das Auftanken ihrer Beziehung mit Energie und Lust zu wagen, bietet dieses Seminar eine wundervolle Möglichkeit. Frank Fiess und Michaele Kuhn vom Institut für Lebenskunst & Tantra haben dieses spezielle Training auf Wunsch vieler Paare wieder in ihr Programm aufgenommen.

Es ist intensiv. Bewegung, Atem, Stimme, Gesang und Tanz nehmen einen wichtigen Platz ein und lassen einen lebendigen Erfahrungsraum entstehen. Sinnlich-verwöhnende Massagen, tantrische Rituale, energetische Atemübungen und dynamische Meditationen laden dazu ein, Neues zu wagen und eingefahrene Grenzen auszuloten. Auch ist es sehr bereichernd, in dieser besonderen Atmosphäre als Paar den anderen Paaren zu begegnen und mit ihnen in einen offenen und herzlichen Kontakt zu treten.

Sokrates sagte einst, ein Grundübel der Menschheit sei das Missverständnis, was die meisten von uns sicherlich bestätigen können. Deshalb geht es hier auch viel um Kommunikation, z. B. um die Bewusstmachung der Spiegelungsformen, die der Mensch in seinem Leben „erlernt“ und „perfektioniert“ hat, um seinen Partner, seine Partnerin damit immer wieder zu „ärgern“.

Es entwickelte sich eine mit vielfältigen Überraschungen angefüllte Woche – man wusste nie wirklich, was einen in der nächsten Stunde erwartete. Besonders genossen wir die körperlichen und sexuellen Übungen, die jedes Paar immer wieder eingeladen war, in der Intimität des eigenen Zimmers zu praktizieren. Ein Höhepunkt für uns beide war dabei u.a., den „Sexuellen Kreislauf“ zu erfahren – die Verbindung von Yoni und Lingam mit unseren Herzen -, der uns in ungeahnte Räume von Seligkeit und Liebe führte …

Da Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, ist in dieser Zeit auf besondere Weise für das leibliche Wohl gesorgt gewesen. Ausgerichtet auf das Seminarthema wurden wir in dieser Woche mit ausgewählten Speisen zum „Element Feuer“ höchst köstlich und wohltuend bekocht.

Die Tage und Nächte unter einem sternenklaren Himmel in der romantischen Seenlandschaft Lychens ließen uns eine seltsam mysteriöse Verwobenheit von Raum und Zeit erfahren. Die Zeit schien still zu stehen. In diesem sich für uns öffnenden Raum, den wir als Paar immer mehr auszufüllen begannen, erlebten wir Augenblicke unendlicher Tiefe, Freude und Liebe. Die „Auszeit“ vom zehrenden Alltag wurde zu einer „Inzeit“, der wir uns ausgiebig hingaben.

Von diesen Erfahrungen beglückt begegneten wir nach unserer Rückkehr dann wieder unseren Kindern – die uns etwas unverständlich anschauten. In ihren verwunderten Blicken konnten wir lesen, dass irgendetwas mit uns passiert sein musste …

© Paarfotos: Institut für Lebenskunst & Tantra, Hintergrundbild: Thomas Simon-Weidner

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