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Ekstase als spiritueller Weg: Spirituelle Ekstase ist in vielen schamanischen Traditionen ebenso wichtig wie stille Meditation. Warum fehlt sie in der westlichen Spiritualität?

Ekstase als spiritueller Weg

Die Erfahrung ekstatischer Begeisterung mit ihrem freudigen Ausdruck des sich schüttelnden und zitternden Körpers, synkopiertem Rhythmus, Gesang und Ausrufen von Lobpreisungen wird allzu oft versteckt, falsch verstanden oder in den meisten zeitgenössischen Formen der Heilung, des Schamanismus und der spirituellen Gottesdienste verboten. In vielen spirituellen und heilenden Traditionen ist jedoch eine direkte Erfahrung und begeisterte Feier der göttlichen Ekstase ein Höhepunkt und der wichtigste Punkt der Initiation zu einem heilenden oder spirituellen Weg.

Ekstatische Begeisterung oder Ergriffenheit wird am besten als eine überwältigende, ehrfurchtgebietende und lebensverändernde Begegnung mit dem Göttlichen beschrieben. Sie wird physisch von Kopf bis Fuß gefühlt und lässt einen in das größte Glück und in immense Freude eintauchen.

Wir beziehen uns hierbei nicht auf einen Moment der Klarheit, ein Erkennen der universalen Einheit oder gar auf einen plötzlichen Blitz erleuchteter Erkenntnis, sondern auf eine Ganzkörpererfahrung, in der man von göttlicher Ekstase erfüllt ist. Wenn dies geschieht, macht es einen sprachlos. Man ist von einer Art spirituellem Strom erfüllt, der einen schütteln, zittern, schreien und singen lässt.

Indem diese göttlich inspirierte Ekstase an aller Vernunft und Erklärung vorbeigeht, berührt sie die Wurzeln des Seins auf emotionale Weise. Sie führt zu einer Wiedergeburt und der Umwandlung von Identität, Sinn und täglicher Präsenz in der Welt. Obwohl eine solche Erfahrung einen mit starker Lebensenergie erfüllt, ist ihr wichtigstes Er­gebnis ein weicheres Herz und ein demütigeres Ego. Sobald jemand die ekstatische Ergriffenheit erlebt hat, empfindet er Freude, wenn er diese Schwingungsenergie und göttliche Liebe mit anderen teilt.

Ekstatische Spiritualität – Jenseits von Meditation und ­Kontemplation

Obwohl Meditation und kontemplative Spiritualität inzwischen im Westen sehr bekannt sind, sind viele Menschen weniger vertraut mit dem, was wir allgemein  als „ekstatische“ Spiritualität bezeichnen – solchen Formen der Heilung, des Schamanismus und des Gottesdienstes, die einen erhöhten emotionalen Ausdruck, einen bebenden Körper sowie vibrierende Berührung zulassen und schätzen.

Anstatt Stille, Ruhe und besinnliche Konzentration zu fördern, zielt ekstatische Spiritualität darauf ab, den Körper und die Emotionen zu energetisieren und zu erwecken. Ekstatische Spiritualität improvisiert, ist spontan und unberechenbar, und eine Erfahrung der ekstatischen Begeisterung ist ihre wertvollste Erfahrung. Ekstatischer Ausdruck wird oft nur mit den Religionen der afrikanischen Diaspora oder charismatischen Pfingstlern verbunden. In der Tat hat ungezähmte, rohe, ekstatische Erfahrung viel tiefere und breitere Wurzeln in den indigenen Heiltraditionen und in den großen Weltreligionen, als in der Regel anerkannt wird.

Nachdem wir mehr als vierzig Jahre mit Heilern, Schamanen und spirituellen Ältesten auf der ganzen Welt, von Afrika bis Japan, in der Karibik, auf Bali und bei den indigenen Völkern Nord-und Südamerikas studiert und praktiziert haben, können wir sagen, dass die Erfahrung der göttlichen Ekstase und des ekstatischen Ausdrucks eher die Regel als die Ausnahme ist.

Obwohl weitgehend abwesend in den zeitgenössischen Formen des Heilens und des Schamanismus, wie er in New-Age-Workshops gelehrt wird, betrachten die stärksten traditionellen Heiler, Schamanen und spirituellen Lehrer eine Erfahrung der ekstatischen Ergriffenheit als den definitiven Moment ihres Lebens – es ist das, was sie für ihre heilige Berufung initiiert und bereit macht.

Ekstase – Feuer in den Knochen

Der wichtigste Unterschied zu den Erfahrungen von Erwachen oder Erleuchtung in kontemplativen Traditionen wie dem Buddhismus ist, dass ekstatische Begeisterung eine sehr starke, uni­verselle Lebensenergie oder heilige Schwingung in den Körper bringt. Dies fühlt sich wie eine elektrische Strömung an, die den Körper dazu bringt, stark zu zittern, sich zu schütteln und zu beben. Wenn man noch sprechen oder rational denken kann, dann ist das, was man gerade erlebt, keine ekstatische, göttliche Ergriffenheit.

Wenn diese eintritt, erlebt man erhöhte Emotionen, eine starke Freude und Liebe zum Göttlichen. Es gibt viele Namen für diese nicht-feinstoffliche Energie, unter anderem Seiki (Japan), n/om (afrikanische Buschmänner oder San der Kalahari), Kundalini (Sanskrit) und die „Kraft des Heiligen Geistes“ (ekstatische Christen).

Im 19. Jahrhundert wurde dies in einem Bericht eines ehemaligen afrikanischen Sklaven aus den Südstaaten der USA in einem Buch mit dem Titel „God Struck Me Dead“  von Charles P. Johnson (1969) so beschrieben: „Früher habe ich mich gefragt, was die Menschen zum Schreien brachte, aber jetzt nicht. Da ist eine Freude im Inneren, und die quillt so stark hoch, dass wir nicht ruhig bleiben können. Es ist Feuer in den Knochen. Jedes Mal, wenn das Feuer einen Mann berührt, wird er springen.“

Diese Energie zu empfangen, die wir ein „heiliges Vibrieren“ nennen, gilt als die wichtigste Erfahrung innerhalb ekstatischer Heilung und spiritueller Traditionen. Diese Schwingung durch Gesang, Lobpreisung, Tanzen, Schütteln und Zittern zu erwecken hat in einigen Kulturen der Welt Priorität; sie lassen keine Woche vergehen ohne ekstatische Anbetung mit all der Reenergetisierung und Erneuerung, die diese mit sich bringt.

Diese heilige Schwingung miteinander zu teilen ist ihr bestgehütetes Geheimnis, ihr Jungbrunnen und ihre Quelle der Vitalität. Diese göttliche, vibrierende Energie und das Zittern, welches sie im Körper bewirkt, ist ihre wichtigste Wahrheit, ihr tiefstes Gebet und ihre stärkste Medizin.

Das Tabu ekstatischen Ausdrucks

Wenn diese Form ekstatischer Erfahrung sich zeigt, ergibt sich eine neue Frage, nämlich wie man dessen unvorhersehbare Intensität und Spontanität am besten halten kann. Sollten starre Regeln und Protokolle den ekstatischen Ausdruck in erkennbare, akzeptable und komfortable Formen bringen? Sollte es erlaubt sein zu improvisieren, oder ist es besser, eine Mischung aus eingeschränkter Form und Freiheit zusammenzumischen? Im historischen Rückblick sehen wir, dass ekstatische spirituelle Traditionen sich zwischen sozialer Kontrolle und Anarchie hin- und herbewegen.

Individuelle und soziale Ausbrüche von ekstatischem Ausdruck und Schütteln waren in der Vergangenheit in Europa und anderen Teilen der Welt bekannt. Enthusiastisches Tanzen war Teil der alten jüdischen Tradition und sogar König David „tanzte vor dem Herrn mit all seiner Macht“ (2. Samuel 6,14). Im 14. Jahrhundert brachen sogenannte Epidemien wilden religiösen Tanzens in Europa aus, vom Niederrhein bis zu den Niederlanden und Frankreich.

Hunderte, wenn nicht Tausende, begannen in den Straßen zu tanzen, in den Kirchen und in ihren Häusern und behaupteten, St. Johannes zu ehren. Sie tanzten stundenlang, bis sie in Schüttelkrämpfen der Ekstase zu Boden fielen. Auch sie stießen wilde Schreie aus und hatten Visionen. Der Tanz war ansteckend und die religiösen und politischen Autoritäten forderten, dass die Krankheit durch Exorzismus gestoppt werde. Im 15. Jahrhundert brach der wilde Tanz wieder aus, dieses Mal „Veitstanz“ genannt. Die zitternden Leiber wurden wieder von der Geistlichkeit als krank diagnostiziert und in die Kirche St. Veit zu Heilgebeten geschickt, um sie zu beruhigen.

Wir gehen davon aus, dass diese Negation des zitternden und freien Ausdrucks eines ekstatischen Körpers das letzte große Tabu unserer Zeit darstellt. Wir wurden befreit, viele Dinge mit dem Körper zu tun – von der Aufnahme aller möglichen legalen wie illegalen chemischen Substanzen bis hin zur Stimulierung unserer erotischen Kapazitäten auf endlose Arten und Weisen. Was aber, in den meisten Fällen, nach wie vor tabu ist, ist ekstatisches Zittern und Beben.

Ursprüngliche ekstatische ­Spiritualität

Wir haben über 30 Jahre damit verbracht, bei einer der ältesten lebenden Kulturen auf der Erde zu lernen und zu praktizieren, den Ju/’hoan-Buschmännern (San), Menschen der Kalahari-Wüste. In Form ihrer Heilungstänze halten sie immer noch das aufrecht, was wohl die älteste Form der ekstatischen Spiritualität ist. Sie geben dem Diskurs oder kognitiven Verständnis spiritueller Dinge wenig bis gar keine Bedeutung und haben keine Schriftsprache oder mündliche Überlieferung.

Stattdessen betonen sie eine starke, emotional gefühlte Beziehung zum Göttlichen, was sie ein „Seil zu Gott“ nennen, das durch Gesang, Rhythmus, Tanz und das Schütteln und Zittern des Körpers erlebt wird. Die Buschmänner beschreiben ekstatische Be-Geisterung als „einen Pfeil, Dorn oder Nagel von Gott zu empfangen“. So weisen sie auf die körperliche Empfindung hin, von einer starken, vibrierenden Energie durchbohrt zu werden.

In der Kalahari, wie auch bei den meisten ekstatischen indigenen Heilkulturen, wird man nicht durch das Erlernen von Techniken oder durch das Auswendiglernen von Ritualen ein Schamane oder Heiler, sondern indem man durch einen Pfeil von Gottes Liebe getroffen wird. Sobald dies geschieht, sagen die Buschmänner, dass man ein n/om-kxao geworden ist, was wörtlich übersetzt ein „Eigentümer“ von n/om ist.

Das bedeutet, dass jemand „das Gefühl besitzt“ für die heilige Schwingung, die von Gott kommt. Die ständige Teilnahme der traditionellen Ärzte an den Heilungstänzen vertieft nicht nur deren Beziehung zu n/om, sondern stärkt auch ihr Seil zu Gott, durch welches die wichtigsten Heilgeschenke und visionären Erfahrungen übertragen werden.

Sacred Ecstatics –  die heilige Ekstase

Die ekstatischen spirituellen Traditionen lehren uns, dass es weniger wichtig ist, das Mysterium des Lebens zu verstehen, als daran teilzuhaben. Es geht darum, mehr zu tanzen und weniger zu reden, lieber das Herz zu fühlen als den Geist zu füllen.

Das von uns angebotene Sacred Ecstatics lädt ein, sich auf einen „Hauptanschluss“ zur höchsten Quelle des göttlichen Mysteriums auszurichten – auf dein eigenes Seil zu Gott. Dies ermöglicht eine heilige Telefonleitung, Stromleitung und Autobahn zur geistigen Welt – das ultimative direkte Mittel für spontane Heilung, spirituelles Reisen und grenzenlose Infusionen der größten heiligen Liebe.

Der Moment, in dem man zum ersten Mal die heilige Schwingung empfängt, ist der Anfang eines neuen Lebens. Man ist dann vorerst damit beschäftigt, wie man mit dieser neugeborenen vibrierenden Energie leben kann. Man muss lernen, wie man sie immer wieder erweckt. Und indem man das tut, wird die heilige Schwingung stärker und bringt spontan Führung, Heilung und Wohlbefinden. Darüber hinaus öffnet man sich möglicherweise für mystische Erfahrungen, wo andere geistliche Gaben warten.

In besonderen Zusammenkünften erschaffen wie einen Raum für Sacred Ecstatics, mit leidenschaftlicher Musik, Live-Heilsitzungen und erfinderischen Wegen, mit dem Spirit zu arbeiten – das Time Magazin beschreibt unsere Arbeit als eine Mischung aus Zeltversammlung und Stammesritual. Willkommen in der ekstatischen Spiritualität, dem Weg des Berührt- und Inspiriert-Seins durch Heiligkeit und ekstatische Vibration, die deinen spirituellen Durst löscht und deine tiefsten Sehnsüchte erfüllt. Es ist Freude, es ist Ekstase, es ist Völlig-lebendig-Sein.

 


 

Workshop in Berlin: Sa u. So, 6./7. Juni
Wo: Lausitzer Str. 29, 10999 Berlin
Anmeldung: info@iska-berlin.de
Teilnahmegebühr: 300 €,
inkl. Übersetzung

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2 Responses

  1. Wolfgang Holler
    Ekstase ist auch nur eine Form

    Die große Gefahr besteht meiner Ansicht nach, die Ekstase wie das Leiden nicht als
    „göttliche“ Formen zu erkennen, die sich wandeln und Phänomene sind.
    An beiden ist nichts „Falsches“, eben Erscheinungen.
    Wenn in immer mehr Licht nicht immer mehr Schatten auftaucht, sind
    wir einer Täuschung unterlegen. Wir haben dann Angst vor unser Verkörperung
    als menschliche Wesen, und unser göttlicher Aspekt macht diese Erfahrung als
    VERKÖPERTES Wesen.

    Antworten
  2. Eso-Mystiker
    Eine lebensfreundliche Religion

    Die Natur (bzw. das Leben) ist Gott. Und es gibt Dinge in der Natur, die dem Menschen ewig verborgen sind. Gott ist nicht auf die Weise allmächtig, dass er z. B. einen unbelehrbaren Raucher, der Lungenkrebs bekommt, heilen kann. Die Welt (und der Mensch) wurde nicht “erschaffen”, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Der “Sündenfall” hat sich nicht genau so ereignet, wie es in der Bibel geschildert wird. Es wurden vielmehr zu verschiedenen Zeiten viele verschiedene Fehler von Menschen gemacht, die noch heute eine negative Auswirkung haben. Christus ist ein sehr hochentwickelter Mystiker, aber nicht der “Sohn Gottes”. Christliche Mystik, (weiße) heidnische Mystik und (weiße) Esoterik sind gleichwertig.
    Es genügt, nur von Zeit zu Zeit Mitglied in der Kirche zu sein. Es besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Mystiker (oder zur Mystikerin; auch im folgenden sind immer auch Frauen gemeint) oder Esoteriker zu machen. Z. B. durch ein Selbststudium oder ein Studium in Psychologie mit Schwerpunkt Jungsche Psychologie. Das Beten zu einem “Vater im Himmel” ist sinnlos. Jedes Mal wenn ein Mensch u. a. eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er (evtl. in Verbindung mit einer esoterischen Technik) eine – zusätzliche – göttliche Erfahrung machen. Und immer größere göttliche Erfahrungen. Ein Beispiel einer göttlichen Erfahrung, bei der keine Eso-Technik eingesetzt wird, ist eine mystische Nahtoderfahrung (Selbstmord ist abzulehnen). Die eigene Anstrengung (obwohl notwendig) und die Eso-Technik sind nicht das Wesentliche, sondern das Wirken von verborgenen Kräften in der Natur. Es ist erforderlich, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Und man sollte versuchen, sich in jeder Hinsicht maximal weiterzuentwickeln.
    Es ist vorgekommen, dass Esoteriker durch Drogen veränderte Bewusstseinszustände herbeigeführt haben. Dies ist abzulehnen. Ebenso ist Hypnose (auch Selbsthypnose) abzulehnen. Zudem kann das Herbeiführen eines luziden Traumes gefährlich sein. Bei der seriösen Esoterik erlangt man zunächst eine größere Reife. Dadurch, dass man viel Sport macht. Dadurch, dass man berufliche Herausforderungen so gut wie möglich meistert. Dadurch, dass man immer mehr für den Naturschutz tut. Usw. Und dann muss man eine ungefährliche esoterische Technik einsetzen. Z. B. fragt man sich: “Für was ist ein Ereignis, das mir zugestoßen ist, ein Symbol?” Man soll bei dieser Ereignisdeutung nicht versuchen, in die Zukunft sehen. Es hat nicht unbedingt jedes Ereignis eine relevante Bedeutung. Diese Eso-Technik kann noch weiterentwickelt werden.
    Es ist gut, dass es einen technischen Fortschritt gibt. Aber es ist Wahnsinn, wenn z. B. ein neuer Geschwindigkeitsrekord eines Flugzeugs als Erfolg gefeiert wird. In Wahrheit werden dadurch die Gefahren immer größer. Die Technologie darf nur dann weiterentwickelt werden, wenn dadurch die Gefahren nicht größer werden. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien zu fördern. Zudem sollte es nicht mehr medizinische Operationen geben, als nötig. Z. B. können Krampfadern mit der Linsermethode ohne Operation zerstört werden. Heilen durch Liebe, Naturforschung und Eso-Mystik sollen die herkömmliche Medizin und Wissenschaft ergänzen (nicht ersetzen). Es ist sinnvoll, sich ökologisch zu verhalten (z. B. immer weniger Fleisch zu essen). Im Übrigen wirkt ein großer Teil der heutigen Musik (z. B. die Rock- und Heavy-Metal-Musik; auch ein Teil der Musik von Zaz und Raphael Haroche) wie eine Droge. Empfehlenswert sind “Eblouie par la nuit” (insbesondere die Version ohne Gesang) und “Schengen” (live in Valras Plage; bis Minute 2:45).
    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung des freien bzw. unfreien Willens seinen freien Willen verliert. Und es ist denkbar, dass das menschliche Gehirn durch die Hirnforschung (negativ) verändert wird. Das heißt nicht, dass es gar keine Hirnforschung geben soll. Aber es soll nicht mehr Hirnforschung geben, als unbedingt nötig ist (um diverse Krankheiten zu bekämpfen). Es soll überhaupt keine Wissenschaft aus Neugierde geben. Zudem ist es möglich, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich mit bestimmten Ideen beschäftigt, wie z. B. dass das Leben nur ein Traum ist. Das Leben ist real. Und Liebe ist mehr, als Chemie, Hormone usw. Der Mensch darf nicht unbedingt in natürliche Prozesse steuernd eingreifen. Und der Mensch darf natürliche Prozesse nicht unbedingt beobachten. Wenn mystische Erfahrungen einmal nicht mehr möglich sind, werden die Menschen die Mystik kaputtgemacht haben.

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