Anzeige

Warum die Flüchtlingskrise mit uns allen zu tun hat: Über echte Menschlichkeit und ängstliche Egos.

Flüchtlingskrise – Wo ist unsere Menschlichkeit?

Wenn ich dieser Tage die Kommentare in sozialen Netzwerken oder auf großen Nachrichtenseiten verfolge, bin ich manchmal nahe dran, den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Selbst Menschen, die von sich behaupten, spirituell zu sein, stimmen ein in die Hetze gegen Flüchtlinge. Es „sei ja nicht unser Problem“, ist da noch der mildeste Unsinn.

Haben die Medien es wirklich geschafft, uns derartig zu verblöden, dass wir den Zusammenhang nicht begreifen zwischen unserem Reichtum und der Armut der Dritten Welt? Zwischen den westlichen Kriegen der letzten Jahre und der Situation im Nahen Osten? Zwischen dem Wirken westlicher Konzerne und der Instabilität Afrikas? Kann man wirklich so verblendet sein?

Und selbst wenn wir wirklich zu uninformiert oder dumm sind, diese Dinge zu verstehen: Haben wir jede Menschlichkeit verloren? Muss nicht jeder, der sich auch nur eine Stunde Zeit nimmt, sich die Bilder aus Syrien, die Geschichten der Flüchtlinge oder die Videos vom Grenzzaun in Mazedonien anzusehen in seinem innersten menschlichen Kern den Wunsch spüren, zu helfen?

Ende der Illusion

Gregor Gysi hat es recht treffend zusammengefasst als er sagte: „Wer die ganze Welt ausbeutet, darf sich nicht wundern, wenn das Elend an die Tür klopft.“ Die Jahre, in denen wir in unserer reichen Blase leben und Testberichte der neuesten Handys lesen konnten, während Tausende Menschen vor unseren Türen verhungerten, sind vorbei. Wir haben über Jahrzehnte weggesehen. Oder hingesehen und nichts getan. Ich auch.

Es ist zu einfach, all diese Dinge auszublenden, oder die Schuld dem Staat oder großen Konzernen zuzuschieben. Die Wahrheit ist, dass ich, dass wir alle das mitfinanziert haben, dass wir Nutznießer und Komplizen sind, durch die Art wie wir konsumieren, wegsehen und schweigen.

Aber nun klopft das Elend an die Tür: Was wählen wir jetzt?

Ist es wirklich unsere höchste Wahrheit, dreijährige Kinder mit Tränengas zu beschießen, monströse Zäune zu bauen oder diese Menschen wie Vieh in Lagern gefangen zu halten?

Mensch werden

Man könnte verzweifeln daran. Wie muss sich ein Mensch fühlen, an so einem Grenzzaun in Mazedonien. Jemand, der aus dem Krieg kommt, seine Kinder verloren hat, seit Monaten ohne Essen und Trinken auf der Flucht ist, und nun in die Mündung einer Waffe blickt, die den Reichtum des Westens verteidigen soll – gegen ihn – damit die hippen deutschen Großstädte unbehelligt bleiben, von dreckigen Flüchtlingen, damit wir weiter genüsslich den Latte Macchiato schlürfen können, ohne dass uns sein Anblick den Appetit verdirbt.

Wie kläglich Europa sich ängstigt, all das Elend der Welt könnte nun doch hereinbrechen in seine Plastikwelt. Wie sehr der tumbe Facebook-Kommentator sich sorgt, um seinen kleinen Reichtum, seine Steuergelder, darum, etwas abgeben zu müssen, die Konflikte der Welt nun auch in der Nachbarschaft ertragen zu müssen. Haben wir so wenig gelernt?

Wir sind noch nicht wirklich Menschen, bloß kleine wandelnde Egos. Wir haben Angst und sind ärgerlich, dass man uns stört in unserem narzisstischen Wahn. Stellen wir uns vor, diese Menschen dort am Zaun, auf diesem Boot, oder im Auffanglager in Traiskirchen, wären buchstäblich unsere Brüder, Schwestern, Kindern oder Geliebten: Wir würden nicht schlafen können, wir würden ein Zimmer freiräumen in unserer Wohnung, wir würden sie aufnehmen, pflegen, uns weinend ihre Geschichten anhören, sie in den Arm nehmen, sie trösten und heilen. Warum tue ich es jetzt nicht?

Wenn wir wirklich Menschen wären, würden wir begreifen, dass wir alle Menschen sind. Das Grenzen, Blut und Geld nichts daran ändern, wie nah sich unsere Seelen sind. Wir würden die spirituellen Lehren unserer Religionen nicht brauchen, die uns alle einstimmig daran erinnern, dass unsere Menschlichkeit sich im Dienst am Nächsten ausdrückt – es wäre uns ein Herzensbedürfnis. Warum fühle ich das und tue doch so wenig?

Gründe?

Es gibt genug Gründe, mit der wir unsere Herzlosigkeit rechtfertigen können. „Wir können doch nicht ganz Afrika hier aufnehmen!“, „Flüchtlinge aufnehmen ist doch keine Lösung, es muss doch in den Ländern was passieren!“ „Das ist doch eine tickende Zeitbombe!“ – es ist alles wahr und es ändert alles doch nichts. Vielleicht ist alles sogar noch anders, vielleicht ist die Destabilisierung europäischer Gesellschaften Teil taktischer Kriegsführung, wie viele Menschen aktuell befürchten. Auch das ändert nichts.

Die Frage ist, ob wir uns als Gesellschaft und als Menschen spalten lassen und gegeneinander wenden, oder ob wir endlich beginnen, andere Menschen so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Ob wir endlich bereit sind, unsere kleine egozentrische Welt kollabieren zu lassen und unsere Verbundenheit als Menschheit zu erkennen.

Wenn es uns nicht gelingt, als Menschen zueinander zu halten, in Liebe und Verbundenheit zu handeln – wie können wir erwarten, jemals eine Regierung, Banken oder Konzerne zu haben, die dies tun? Wenn es nicht mit uns anfängt, fängt es gar nicht an. Die Geschehnisse auf der Weltbühne sind kaum mehr als ein Spiegel für uns selbst und unseren eigenen Egoismus.

Aufwachen zur Menschlichkeit

Es macht mir Mut zu sehen, wie die Menschen in Berlin und Traiskirchen und anderswo beginnen zu helfen. Und ich würde mir für uns alle wünschen, dass wir begreifen: Was sich gerade vor unseren Augen abspielt, hat mit uns allen direkt zu tun. Es stellt eine wichtige Frage in unserer Leben, eine Frage, die in den nächsten Jahren nicht mehr verschwinden wird: Die Frage, ob wir als Menschen endlich bereit sind, die einfachsten Prinzipien von Spiritualität, Humanismus und indigener Weisheit leben zu können. Ob wir nach allem Leid endlich bereit sind, uns wie Geschwister zu verhalten, uns zu lieben und zu dienen – oder ob wir uns noch ein paar weitere Jahrzehnte im Dreck unserer Ego-Spielchen suhlen möchten. Es liegt an der Entscheidung von uns allen, von jedem einzelnen Menschen.

Mir fällt diese Entscheidung so schwer wie wahrscheinlich jedem anderen Menschen. Was bin ich bereit zu tun? Wie nah lasse ich das Leid an mich heran? Auf wie viel Sicherheit und Bequemlichkeit kann ich verzichten? Wo liegt die Wahrheit für mich?

In den nächsten Jahren müssen wir vermutlich alle eine Antwort vielen Fragen finden, die sich uns stellen werden. Spätestens dann, wenn das Leid nicht immer woanders – in Griechenland, Syrien, Afrika – zuhause ist, sondern direkt vor unserer Haustür.

„Ich möchte allen sagen, dass wir nicht bloß Nummern in den Nachrichten sind, wir sind Menschen.“ (Firas Alsahid)

Projekte für Flüchlinge

WG-Zimmer zur Verfügung stellen: http://www.fluechtlinge-willkommen.de/

Jobs für Flüchtlinge: http://www.workeer.de

Regionale Projekte (über 200): http://wie-kann-ich-helfen.info

Infos auch beim DRK und anderen Hilfsorganisationen, es werden Paten, Sachspenden und vieles mehr gesucht.

 

48 Responses

  1. sebastian

    wo wart ihr freunde des orients und afrikas denn, als die amerikaner in den irak einmarschiert sind? wo wart ihr denn, als libyen bombadiert wurde und wo wart ihr, als in syrien der bürgerkrieg begann, der eigentlich kein bürgerkrieg ist, sondern ein stellvertreterkrieg ähnlich dem krieg, den die mudschaheddin gegen die sowjetion geführt haben?

    es fällt einem natürlich sehr viel leichter, sich als barmherziger menschenfreund zu inszenieren, wenn man selbst nicht in der lage ist, den menschenmassen aus diesen kaputten staaten eine wirtschaftliche perspektive zu bieten, sondern sich die menschenliebe darauf reduziert, das geld anderer zu verteilen. geld, das in den staatskassen der meisten europäischen staaten gar nicht vorhanden ist.

    Antworten
  2. Heike Oberhoff
    Gleichberechtigung?

    Ich möchte auch, dass hilfesuchenden Menschen geholfen wird, aber ärgere mich trotzdem darüber, dass die Hilfe unseres Landes überwiegend Männern zugute kommt, während Frauen und Kinder von diesen in ihren unsicheren Ländern zurückgelassen werden.
    Außerdem fühle ich mich als Frau latent bedroht durch die Gesinnung, die anscheinend viele dieser geflüchteten bzw. migrierten Männer gegenüber Frauen allgemein hegen. Diese Respektlosigkeit Frauen gegenüber macht mich total wütend.
    Wenn man den Medien glauben darf, gibt es Länder, in denen junge Männer noch nicht einmal wissen, dass man um eine Frau werben kann und muss, sondern glauben, dass man Sex nur durch eine Ehe oder eine Vergewaltigung bekommen kann (oder womöglich gar beides zusammen…).
    Mich wundert, warum über das Verhältnis Frau-Mann im Flüchtlingskontext immer noch vergleichsweise wenig zu lesen ist – vielleicht weil die eine Hälfte der Menschheit nicht betroffen ist?
    Dabei leben wir hier in einem der wenigen Länder, in denen Frauen relativ frei leben können – in fast allen anderen Ländern der Welt müssen Frauen ein sehr stark unterdrücktes Leben führen!
    Nur wir hier glauben anscheinend, dass unsere emanzipatorischen Errungenschaften selbstverständlich sind, aber sind sie das wirklich? Wo fängt Unterdrückung an – bei freiwilliger Selbstbeschränkung, wenn ich beispielsweise meiner Tochter sagen muss, sie soll sich vernünftige Klamotten anziehen, damit sie draußen nicht so angestarrt oder zum Opfer wird? Mein Sohn braucht sich darüber wohl keine Gedanken zu machen.

    Antworten
    • Tzu hi
      Verantwortung

      Du lässt dich ja schon negativ über deinen Sohn aus. Wohl etwas zu viel Alice schwarzer zugehört . Sorry ich schweife ab , Emanzipation ist hier nicht das Thema .

      Anhand solcher Kommentare sieht man schon das unsere Gesellschaft sich in einem nicht gesunden zustand befindet. Da ist mir ein schwarzer der sich hier durchschnorrt allemal lieber weil von ihm kann ich was lernen und das hat nix mit Geld zutun sondern mit Menschlichkeit und angelerntem Rassismus.

      Anfangs hat es mich auch wütend gemacht . Mittlerweile ist mir klar geworden das wir das uns selbst zuzuschreiben haben. Ich rate aber dringend davon ab die Gutmenschen zu unterstützen und anzufeuern . Das hat genauso negative Konsequenzen die für den Grossteil der Bürger nicht erkennbar sind.

      Antworten
  3. maria anna
    sachlich falsch

    generell ist der ANSATZ dieses artikels richtig. generell.. und es wäre auch völig richtig, wenn … ja WENN diese ganze völkerwanderung (die im übrigen keine FLÜCHTLINGSKRISE ist!!!!) nicht völlig bewusst und vollkommen durchgeplant worden wäre. und genau DESHALB ist von vielen – inklusive meinereiner KEIN mitleid, keine hilfe und kein verständnis zu erwarten. dem muss man auch noch hinzufügen, dass viele der „willkommensklatscher“ vom staat bezahlt wurden, bloß, um eine gewissen stimmung „im volk“ zu erreichen. hat ja wunderbar geklappt – eine zeitlang. bis man JETZT weiss, dass dieses ganze ding NIE UND NIMMER!! zu bewältigen ist. die paar armen leutchen, die sich in diesen abertausenden verstecken WERDEN hilfe erhalten. dazu ist das system ja da. alle anderen wünsche ich wieder schnellstmöglich nach hause. sie destabilisieren das system europa, denn genau DESHALB sind sie ja hier. also lasst euch nicht für blöd verkaufen – das ist explizit eingefädelt worden. und die verkaufte braut namens merkel führt einfach nur aus was ihr auftrag ist….
    im übrigen möchteich nur bemerken, dass ICH an dem elend dieser vielen menschen nicht schuld habe. man wende sich vertrauensvoll an diverse konzerne, diverse politiker. dort sind sie zu finden, die das alles verursacht haben. in meinem heim findet sich keine einzige designerkleidung, kein einzige sportschuh. also ich bin definitiv nicht daran schuld

    Antworten
    • Marvita

      Was für ein armes Denken! Ich fühle mich als Teil des Ganzen – und werde auch ein Teil der Veränderung sein. Als vertriebenes Kriegskind leide ich am „Ist-Zustand“ unserer gegenwärtigen Situation. Es stimmt wohl schon, daß jedes Volk die Regierung hat, die es „verdient“.

      Antworten
      • Leonie
        etwas mehr Wahrheit

        Ihr lieben Gutmenschen, denken fällt vielen schon sehr schwer!
        Mit der gut gemachten Emotionskeule werden die Menschen gezielt gegeneinander aufgehetzt! Solange Ihr noch an das Märchen vom 11.sept. 2001 glaubt und nicht in der Lage seid mit reinem Hausverstand zu erkennen, dass die offizielle Version niemals stimmen kann, dann übt zuerst Eure Wahrnehmung! Die Erfindung des Terrors wurde genau an diesem Tag erfunden. Die vielen Kriege in Nah Ost damit gerechtfertigt und die überlebenden Opfer als Flüchtlinge zu uns geschickt! genannt Migrationswaffe ! Eine bestimme Elite kann tun und lassen was Sie will. Denen gehören alle Leitmedien! Wann benutzt Ihr Gutmenschen endlich Euer Hirn?!?! noch was, die Gutmenschen fahren Auto, haben ein Haus, verkaufen nette Bücher, verkaufen Liebes Seminare, heucheln sich nicht selten durchs LEBEN? Es ist wie mit den Religionen, Wasser predigen und Wein trinken!

    • Anne
      Mut und Klarheit

      Liebe Maria Anna,

      Deine Klarheit und Einsicht in die Zusammenhänge in dieser Angelegenheit – und vor allem den Mut dies auszusprechen! – vermisse ich hier (und überall). Du triffst es genau.

      Antworten
  4. Oliver
    Erst das Einfache!

    Dieser Artikel ist hervorragend und spricht mir aus der Seele. Ich könnte auch – zum ersten Mal in meinem Leben – Frau Merkel zustimmend zitieren: Das sind Menschen!

    Wenn man das anerkannt und im Herzen gespürt hat, und wirklich erst dann, mag man über viele Fragen nachdenken, die in den Kommentaren aufscheinen:
    – Gibt es irgendwann auch so etwas wie eine persönliche oder kollektive Überforderung? Wenn ja, was mache ich/wir, wenn diese Grenze erreicht ist?
    – Was können wir – auf möglichst friedlichem Wege – tun, damit nicht so viele zu uns fliehen müssen?
    – Wie gehen wir mit Konlfikten um, die wahrscheinlich entstehen, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen leben?
    – Wer ist möglicherweise verantwortlich für den Krieg in Syrien? Was kann man da tun?
    etc.

    Wenn wir anfangen, diese oder ähnliche Fragen zu stellen, bevor wir Mitgefühl entwickelt haben und versucht haben, die Flüchtlinge, die zu uns kommen, aufzunehmen, dann nützen wir diese Fragen vermutlich, um das Leid von uns zu schieben und uns in unserer kleinen Burg einzumauern.

    Ich weiß nicht, mir persönlich kommt ja dieses Leben in der kleinen Burg zunehmend eng, sinnlos, leer vor. Ich frage mich jedenfalls angesichts unseres Wohlstandes immer öfter: Worum geht es denn in unserem Leben? Um noch eine Reise, ein noch größeres Auto, die neueste Klamotte, kurz um die Verteidigung meines Stücks vom Kuchen? Insofern freue ich mich, dass da Wirklichkeit an unsere Türen klopft.

    Antworten
    • Hermann Forderer
      Wie lösen wir das am besten ?

      Frau Merkel hat recht wenn sie sagt das sind Menschen. Zwischen Afganistan und Marokko runter bis Südafrika wollen sehr viele junge Menschen weg, in ein Land wo die Perspektiven besser sind. Da in den meisten Ländern dort Diktaturen oder Kriegszustände vorherrschen, bekommen fast alle, welche aus diesen Regionen zu uns kommen, ein Bleiberecht. Das finde ich gut. Es ist unmenschlich die Männer aufzunehmen und deren Frauen, Kinder und Senioren auszusperren. Wo doch aus Deutschland konstant 7 – 800.000 Menschen (meist Hochverdiener) auswandern. In 5 Jahren könnten wir dann rund 10 Millionen Flüchtinge bei uns haben. Bei Kosten von 20.000 Euro im Jahr pro Flüchtling (incl. Betreuung) sind das nur 200 Milliarden Euro im Jahr. Derzeit zahlen 30 Mio. Beschäftigte in Deutschland rund 200 Mrd. Euro Einkommensteuern. Um keine Flüchtlinge ausgrenzen zu müssen werden alle den Gürtel enger schnallen müssen. Die Flüchtlinge, die Arbeiter, die Rentner und die Harz4-Empfänger. Geld für den Konsum auszugeben ist sowieso das Letzte und besonders schädlich für die spirituelle Entwicklung. Es gibt dann nur noch ein kleines Problem. Wenn die Leute weniger kaufen, dann brauchen die Firmen auch kaum mehr was produzieren, sprich auch keine Arbeiter mehr. Wer zahlt dann die Steuern, Renten- und Krankenkassenbeiträge. Wenn die Supermärkte leer sind und vom Amt kein Geld mehr kommt, dann könnte es auch bei uns sehr ungemütlich werden. Der Hochgradfreimaurer Carl Friedrich von Weizäcker hat ja 1983 schon prophezeit dass in Deutschland wieder Menschen verhungern werden. Übrigens frappierend was er damals schon alles wusste. Als ob er den Plan für uns schon kannte.
      https://de-de.facebook.com/notes/rudolf-spielbauer/carl-friedrich-von-weizs%C3%A4cker-der-bedrohte-friede-heute/10150644780325235/

      Antworten
    • Hermann Forderer
      Wie lösen wir das am besten ?

      Man muss die Flüchtlinge Menschenwürdig behandeln. Da gibt es keine zwei Meinungen. Ich finde es aber nicht sozial, mehr Menschen zu uns zu holen als wir versorgen können. 5 Millionen Flüchtlinge kosten 100 Mrd. Euro. Zum Vergleich: 30 Mio. Beschäftigte zahlen im Jahr 200 Mrd. Einkommenssteuer. Dabei kommen die Babyboomerjahrgänge erst die nächsten Jahre in Rente. Ich will nicht wissen welche Ego- und Hassenergieen erst erzeugt werden wenn die Rente und Harz4 nicht mehr kommt. Wenn dem hart arbeitenden Menschen 70% seiner Einkünfte genommen werden. Gerne dürfen wir Menschen aufnehmen, die weder bei Leib und Leben bedroht werden, kein Dach überm Kopf haben noch Hunger leiden müssen wie in den Lagern in der Türkei und dem Libanon. Über die Folgen brauchen wir uns nicht dann nicht zu wundern. Eigentlich schaden wir damit nur den wirklich Bedürftigen.

      Antworten
    • Eva Maria
      Götter-Menschen-Tiere! Sind wir etwa alle Menschen?!

      Das ist ja toll, daß Frau Merkel erkannt hat, daß das Menschen sind.
      Diese Feststellung läßt vermuten, daß sie da erst genauer hinsehen mußte.Auch für Sklavenhändler war es sicher ein großer Erkenntnisschritt und wohl dann eher profitschädigend, feststellen zu müssen: Sklaven sind auch Menschen-wie wir.

      Oder sollte es sagen: Es sind Menschen und keine Tiere, die man einfach abschlachten und auffressen darf oder mit Giften bestreuen um eine Profitminderung durch Konkurrenz zu verhindern?

      Oder ist Merkel Göttin, die auf „die Menschen“ herabblickt und deren bedauerlichen kleinen und großen Nöte, derer sie selbst sich enthoben wähnt?

      Antworten
  5. Joerg
    wir haben einen Wohlfahrtsstaat mit nun offenen Grenzen für alle, nur nicht für uns.

    Wen mag das wohl anziehen? Sicherlich weniger Menschen mit Potential als Menschen ohne. Ich finde es nicht unwahrscheinlich, dass diejenigen, die geschröpft werden können, das Weite suchen. Was wird dann aus diesem Land? Oder wollt ihr sie hier gegen ihren Willen festhalten und zum arbeiten zwingen?
    Wieso werden wir beim Reisen bis auf die Knochen gefilzt, können ohne Pass nirgendwo hingehen, während Millionen fremder Menschen einfach so die Grenze überschreiten können? Wieso wollen sie alle nach Deutschland, wo sie doch bis hierhin bereits tausende Kilometer sicheres Terrain überquert haben? Und wieso wie auf ein Zeichen alle gleichzeitig?
    Wer von den Refuggees-welcome-Rufern hat die ersten Flüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen? Ich glaube, dass es hier nicht einen gibt, der auch nur einen Flüchtling bei sich zu Hause aufgenommen hat, oder? Wen meinen sie mit WIR müssen helfen?
    Ich glaube, sie meinen eigentlich, dass IHR den Flüchtlingen helfen müsst. Und eigentlich kann ja nur der Nettosteuerzahler helfen. Alle anderen leben ja auch schon vom Wohlfahrtsprogramm.
    Wenn es nicht genug Freiwillige gibt, die Refugees bei sich selber aufnehmen, kann das ja nur bedeuten, dass es nicht der Wille der Mehrheit ist, dass sie alle hier bleiben. Also irgendwas scheint hier nicht zu stimmen. Entweder sind alle Refugees-Welcome-rufer scheinheilig, oder zu dumm einfachste Zusammenhänge erkennen zu können, oder wir sind alle per Definiton des Mainstreams und der Politik altes Pack, braunes Gesocks, Rechte und Glatzen. Übrigens, von den Politikern und von der Mainstreampresse hat auch noch keiner Flüchtlinge zu Hause aufgenommen, zumindes ist mir da nichts bekannt.
    Es wird Winter.

    Antworten
    • Eva Maria
      Volkspädagogische Therapie und Immuntraining

      Ich finde, daß Joerg hier etwas sehr Einleuchtendes dankenswerterweise ausspricht.Desweiteren finde ich es auch nicht sehr sozial, wenn der wehrhafte Teil eines Landes dieses verläßt und die Wehrlosen einfach zurückläßt.Eigentlich müßte man doch wenigstens Hilfe holen, sobald man halbwegs in Sicherheit ist, statt sich sehr weit entfernt einzuquartieren,Arztbesuche zu machen und Sprachkurse in einer fremden Sprache zu belegen und sich dann auch noch als „Zuwanderer“ bezeichnen zu lassen.Das, was man in Deutschland offenbar glaubt erwarten zu dürfen von dessen Ureinwohnern, ist ja wohl vor allem auch etwas, was man in der eigenen Kultur-von der man ja ein Teil war und ist-nicht erschaffen konnte.Soll man diese eigene Kultur jetzt ablegen und vergessen,um nicht das Gleiche an anderer Stelle wieder neu zu kreieren? Flüchtlingen die eigene Sprache und Kultur aufzuzwingen ist aber auch nicht gerade edel.Vielmehr müßte man sie doch darin unterstützen, daß sie ihre Heimat und ihre Verwandten nicht einfach dem Untergang preisgeben,in dem sie diese im Stich lassen um sich selbst zu retten.
      Ich finde es sehr edel, wenn man Menschen hilft, die in Not sind, aber dann sollte man sie wirklich auch zuhause bei sich aufnehmen und ihnen beistehen.Da gäbe es sicherlich im eigenen Umfeld schon einiges zu leisten, aber die Fernstenliebe ist ja meistens leichter als die Nächstenliebe und ganz besonders, wenn man sie an andere delegieren kann und sich mit der -paradoxerweise-„nicht-rechten“, sondern „linken“(?) Ansicht adelt „Menschen zu helfen“. Nicht dem Nachbarn, nicht den vielen ungeliebten Verwandten und Kollegen, dem Obdachlosen auf der Straße, dem ungelernten Kollegen, der alles erdulden muß, dem verzweifelt verschuldeten Verwandten…bloß nicht.Oder hilft man hier vor allem sich selbst?

      Antworten
    • Jane Maria
      Die Liebe ist wachsam und nicht seicht!

      Zunächst einmal ich glaube keiner von uns hier ist ein Fremdenhasser und dass alles Menschen sind ist auch klar. Aber was anscheinend niemandem von den ganzen Gutmenschen klar sein will ist, dass wir uns den Terror ins Land geholt haben! Wir haben ihm einfach die Tür geöffnet, kommt ruhig rein seid alle willkommen! Ständig passiert derzeit irgendwo direkt vor unseren Türen ein neuer Anschlag und immer noch wird so getan als müssten wir alle reinlassen! So tun wir weder diesen Menschen noch uns selbst einen Gefallen! „Nur weil ich mich EINS fühle heißt das doch nicht, dass ich mich schlagen, verraten, verlachen und sonstwas lassen muss!“ Weil ich in LIEBE bin muss ich doch nicht gleich jedem um den Hals fallen! etc. Die Liebe ist wachsam und nicht seicht. SEID WACHSAM und nicht seicht!

      Antworten
  6. Jessi

    Also, ich verstehe deinen Standpunkt durchaus. Nur ich finde, so leicht
    ist die Sache nun wieder auch nicht. Wir haben nun zwei Meinungslager,
    grob gesagt, die einen, die die Flüchtlingspolitik gut heißen und diese, die sie wachsam beobachten oder kritisieren. Ich finde, beide Meinungen sind wichtig. Es stimmt völlig, dass der Westen seinen Anteil dazu beigetragen hat, dass diese Menschen nun alle zu uns kommen. Was einen aber ein wenig, sagen wir mal, wütend macht, ist das wir als normale Bürger auch die Folgen der Kriegspolitik letzendlich zu tragen haben. Und nun kommen diese vielen vielen Menschen zu uns und es war absehbar, dass dies passiert, aber alle scheinen überfordert zu sein. Und noch dazu bemühen sich alle, mit der Krise hier vor Ort umzugehen. Aber es ist doch der Krieg in Syrien, der die Menschen zu uns treibt und die Politiker scheinen untätig zu sein, um dieses Hauptproblem zu lösen und das darf und sollte man kritisieren dürfen. Schließlich ist unsere Welt doch groß genug, es kann und muss nicht sein, dass sich alle plötzlich auf einen Punkt zu bewegen. Interessant, wie es sich alles noch entwickelt.

    Antworten
  7. Kathi
    Der Plan der Elite ist es eine Herren- und eine Sklavenrasse zu schaffen

    Es ist kein Zufall, dass sich plötzlich soviele Flüchtlinge zeitgleich nach Europa aufmachen. In den UN-Flüchtlingslagern hat man nämlich ihre Tagessätze drastisch gekürzt. Bisher hat man die Flüchtlinge in diesen Lagern mit ca. 350 Euro pro Jahr grundlegegend versorgen können, sie waren dort auch sicher vor Angriffen.

    Zum Vergleich: in Deutschland betragen die Ausgaben pro Flüchtling ca. 24 000 Euro, andere Ausgaben wie Personalkosten für Sozialarbeiter, Polizeikräfte etc. nicht mitgerechnet. Es wäre also finanziell viel schlauer den Leuten vor Ort zu helfen. Aber das ist nicht gewollt von denen da oben. Die wollen nämlich den Durchschnitts-IQ der Bürger in Europa senken.

    Es besteht nämlich ein Zusammenhang zwischen IQ der Bevölkerung und deren Armutslevel: https://iq-research.org/en/page/average-iq-by-country. Vielleicht dauert es noch 100 Jahre, aber dann wird sich die einheimische Bevölkerung mit der ausländischen vermischen. Bereits jetzt haben ja schon viele deutsche Frauen einen türkischen oder afrikanischen Partner.

    Darauf gekommen bin ich, als ich mal auf der Website des dt. Rotary Clubs war. Dieser Club, dem zahlreiche Promis aus Politik, Journalismus und Wissenschaft angehören, versteht sich als humanitär. Mir ist jedoch aufgefallen, dass diese Gutmenschen in der Regel weiße, europäischstämmige oder ashkenazi-jüdische Partner haben. Die Offenheit den Fremden gegenüber endet normalerweise vor dem Standesamt. Auch die europäischen Adeligen heiraten streng nur europäischstämmige Partner.

    Auch Chelsea, die Tochter des linksliberalen amerikanischen Präsidenten Clinton hat einen reichen jüd. Börsenmakler geheiratet, keinen schwarzen Hip Hopper oder Latino Lover. Ich habe mir die Feier zum Amtseintritt der Senatoren der Democrats in den USA angeschaut, die verstehen sich als progressive Gutmenschen, aber ihre Familien sind allesamt schneeweiß. In ihrem Blut wollen sie nämlich keinen Schwarzen oder anderen Nicht-Weißen haben. Ausnahme bilden nur reiche Banker-Juden (die übrigens zu den intelligentesten Menschen weltweit zählen. Es gibt keine Ethnie oder Rasse die mehr Wissenschafts-Nobelpreise bekommen hat als Ashkenazi-Juden).

    Mir ist diese Diskrepanz zwischen Worten und Taten der Elite aufgefallen. Sie sagen das eine, tun aber konsequent das andere. „Talk is cheap“ sagt man in den USA. „Walk your talk!“ Das tun sie aber nicht. Warum nur?

    Wahrscheinlich weil sie ihre Blutlinie rein, weiß und v. a. intelligent bewahren wollen. Der BBC hat in einem Artikel prophezeit, dass sich die Menschheit sogar in 2 Spezien aufteilen wird: http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk/6057734.stm

    Ich glaube zwar nicht, dass es gleich zwei Spezien sein werden, die sich dann nicht miteinander fortpflanzen können, was viel naheliegender ist, ist dass die Menschheit sich in 2 Rassen aufteilen wird: eine weiße, hochintelligente und eine braune, weniger bemittelte. Also das indische Kastensystem auf den ganzen Globus ausgedehnt. In Indien sind die obersten der Kaste auch auffallend hellhäutig im Vergleich zur Restbevölkerung. Die Unberührbaren, also die untersten der Kaste, sind sehr dunkelhäutig. Man könnte dann schon von weitem erkennen, wer reich ist und wer arm. Das war im Mittelalter in Europa auch so. Da konnte man an der streng geregelten Standeskleidung erkennen, wer arm und wer reich ist. Seitdem hat sich die Elite nicht geändert. Reichen Menschen geht es immer um Sicherung ihrer Macht, was wäre wirksamer und endgültiger, als den Herrschaftsanspruch auch genetisch festzumachen. Dann würde es unmöglich werden, von der Unterschicht nach oben aufzusteigen. Es könnte sogar so weit kommen, dass die Elite dann wie damals die Pharaonen oder römischen Kaiser als Gottheit angebetet wird!

    Die Elite hat eine langfristige Vision von der Zukunft, während uns einfachen Menschen gesagt wird wir sollen uns nur um das Hier und Jetzt kümmern und uns keine Gedanken machen, was aus unseren Nachkommen wird. Das Generationsdenken wird uns abtrainiert während die Elite ihres behält.

    Wir sollen unseren kleinen Besitz mit jedem teilen, während die Elite nicht daran denkt irgendetwas uneigennützig abzugeben. Deren „Wohltätigkeitsspenden“ sind allesamt eigennützig und kalkuliert, wenn man genauer hinschaut.

    Ergänzender Beitrag: http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk/6057734.stm

    Antworten
    • Yvonne
      Mach Dir keine Sorgen

      …die Menschen aus Fernost sind schon längst dabei die hellhäutigen abzuhängen.

      Antworten
      • Kathi

        Yvonne, lenk nicht ab! Fernöstler sind überhaupt nicht das Problem, niemand regt sich über die tausenden Japaner auf, die in Düsseldorf produktiv und friedlich leben und arbeiten. Fernöstler sind außerdem schlau und bleiben weitgehend genetisch homogen, dass heißt sie vermischen sich im Allgemeinen nicht mit jedem Dahergelaufenen und können so ihre hohe Intelligenz und ihre Kultur bewahren. Die ziehen auch keine Ressourcen von Deutschland ab, im Gegenteil. Man braucht sich nur die hohen Durchschnitts-Inelligenzquotienten von Chinesen und Japanern anschauen, dann weiß man, warum sie so ein Gewinn für unser Land sind.

        Ganz anders sieht es mit den Flüchtlingen aus, die notorisch aus Ländern mit niedrigen IQs und unterentwickelter Islam-Kultur stammen. Diese Leute bringen unserem Land ein riesiges finanzielles und kulturelles Minus!!

  8. Yvonne
    Unisono

    Hallo,

    ich wundere mich über die oft geäußerte Annahme, dass die Menschen ja aus so einer anderen Kultur kommen und daher unsere Werte nicht teilen würden, Frauen respektlos behandeln würden, gewaltbereit wären etc. Das alles gibt es und das alles haben wir auch in Deutschland. Natürlich ist die kulturelle Prägung anders, aber ich habe mich auch oft schon bereichert gefühlt, durch Warmherzigkeit, die manchmal in anderen Kulturen ausgeprägter ist als bei uns. Grundsätzlich empfinde ich den Kontakt mit Menschen anderer Sozialisation als Bereicherung, denn ich finde es bei uns auch nicht nur toll. Mangelnden Respekt vor Frauen kann man auch hier immer wieder erleben. Umgekehrt habe ich vorbildlich höfliche und respektvolle Menschen aus arabischen Ländern erlebt. Die Klage, dass die Menschen nicht ‚dankbar‘ seien, finde ich auch fragwürdig. Steht dahinter der Wunsch, dass sich im allgemeinen Umgang eine Rangordnung manifestieren müsse? Also das brauche ich nicht. Ich habe Glück, dass ich nicht von so einem schweren Schicksal getroffen bin – und dafür kann ich dankbar sein.

    Das ist das eine. Und die Menschen können nichts für ihre Situation und die ist herzzerreißend – ja wir sollten und wir müssen da helfen, sonst verlieren wir die Menschlichkeit, die wir noch haben.

    Aber es stimmt auch, dass diese gewaltigen Zahlen uns mit einer Herausforderung konfrontieren, die langfristig gesehen irgendwie sinnlos erscheinen und nicht ohne Grund Angst machen. Kann das sinnvoll sein, für uns, für die Menschen aus weit entfernten Ländern? Eigentlich nicht. Ich fand immer, dass wir in der aktuellen Situation mehr Flüchtlinge aufnehmen müssen – aber ich finde es seltsam, dass Frau Merkel die Schleusen ganz bewusst öffnet, dass sich Arbeitgebervertreter schon die Hände reiben und schon wieder über eine Abschaffung des eben erst erfolgreich eingeführten Mindestlohnes debattieren.

    Zudem glaube ich auch, dass es für nicht wenige Flüchtlinge ein böses Erwachen gibt, denn die Hochglanzbilder unserer europäischen Länder verbergen doch oft das Elend, dass sich auch hier befindet und ich bin sicher, dass da auch nicht wenige Illusionen bald zerplatzen.

    Mich k…..tz. die Doppelzüngigkeit unser Politik schon lange an. Wir verschließen die Augen vor der zig Jahre währenden Entrechtung der Palästinenser, wir verschließen die Augen vor der Unrechtmäßigkeit und Grausamkeit amerikanischer Kriegszüge usw. Und jetzt sind wir selbst mit den Folgen konfrontiert.

    Vielleicht ist dies eine ausgezeichnete Gelegenheit aufzuwachen, eine gerechtere Weltordnung, die konsequente Umsetzung von Menschenrecht und Völkerrecht, auch von unseren westlichen Partnern, von unserer eigenen Regierung zu fordern und nicht nur die Missstände, in jenen Ländern anzuprangern, denen wir mit Misstrauen begegnen.

    Würde wir diese Werte auch in unseren internationalen Beziehungen, und vor allem auch in wirtschaftlicher Hinsicht, umsetzen – dann würde es diese Völkerwanderung kaum geben.

    Ansonsten müssen wir aber auch erst mal lernen mit der Situation klar zu kommen – aber dass wir uns in der Perspektive einrichten sollen, dass jetzt jedes Jahr vielleicht eine Millionen Menschen in unser eh schon dicht besiedeltes Land einwandern – das kann eigentlich auch keine adäquate Antwort sein.

    In diesem Sinne
    Yvonne

    Antworten
    • Mitbürger
      Wann zahlen endlich die Verursacher des Krieges?

      Stimmt, Yvonne, das sehe ich genauso.
      Den Menschen hätte schon längst geholfen werden können, indem die deutsche Politik es nicht zulässt das Waffen von deutschen Firmen mit Riesen Gewinn weiterhin geliefert werden, (wo sind denn eigentlich die Abgaben dieser Firmen?).
      Wurde da die deutsche und die europäische Bevölkerung befragt? Nein, es wird und wurde alles im Geheimen getätigt.
      Wieso verkauft Deutschland Waffen? Und dann diese Heuchlerei, das wir um die Menschen in diesen Ländern besorgt sind. Sollen doch die Milliarden, die mit diesem Blutgeld erwirtschaftet wurden, erstmal zur Bezahlung dienen.
      Und was ist mit den Firmen, die sich jahrelang Riesengelder mit unterbezahlter Arbeit in armen Ländern erwirtschaftet haben und sie heute noch erpressen? Wieso zahlen die nichts?
      Otto Normalverbraucher hat vielleicht durch den Kauf eine Mitschuld, aber hat da nicht mitverdient. Wer hat das denn außer der Politik gewusst? Ja, auch Sie, Frau Merkel!
      Jetzt der deutschen Bevölkerung wiedermal die SCHULD groß aufzudrücken, muß nun auch endlich mal aufhören. Die haben diese Riesenverträge nicht getätigt. Wer ist denn an dieser Misere wirklich Schuld und wieso zahlen diese großen Konzerne nicht? Ich habe nirgendwo, und ich meine nirgends gelesen, daß die auch nur einen müden Euro zahlen. Ja, Danke Frau Merkel, die und auch Sie sollten helfen das zu schaffen. Übrigens, wieviele Flüchtlinge wohnen denn bei Ihnen Zuhause? Oder bei Siegmar Gabriel?

      Antworten
  9. Elisabeth Marichal

    Das ist sehr nett was du da schreibst David Rotter und ich kann dem durchaus zustimmen. Du sprichst von zusammenhalten und füreinander einstehen. Doch wieso hörte ich nichts von dir wie ich dir geschrieben habe weil ich dir sagen kann um was es in dieser Welt geht. Was Erleuchtung ist. Wieso interessiert dich die Liebe nicht? Die Liebe welche die einzig wahre Liebe ist. Die Liebe die alle Menschen zu einer Einheit zusammen führen wird. Du willst nicht mit mir in Verbindung treten und schreibst dann das was da oben steht? Bin ich nicht auch dieser Flüchtling der vor dir steht? Hast du wirklich nicht erfasst um was es bei dem Eins sein geht? Ich lasse hier meine Telefonnummer. Jeder darf sich bei mir melden der sich in Liebe und Frieden mit mir verbinden will. Evtl. auch du.

    02603/ 6014752

    Sie darf veröffentlicht werden. Ich reiche allen die Hand in Liebe. Ergreifen kann jeder sie nur Selbst. Lasst die Liebe zu und es wird Frieden geben.

    In Liebe von der Liebe

    Antworten
      • Eva Maria Limmer
        Der grenzenlose Rundkurs der Flucht-Fluch der Vergeblichkeit.

        Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie es aussieht,wenn alle hintereinander um die „grenzenlose“ und dabei „Runde“(?!) Welt rennen (flüchten).Immer im Kreis herum.Die einen, die weiter flüchten wollen, stolpern dann über die, die damit für kurz oder länger aufgehört haben, bis sie wieder das Bedürfnis der Flucht verspüren.Rennt man immer in eine Richtung auf der Weltkugel oder auch wieder zurück?Eine grenzenlose Vergeblichkeit, denn man kommt ja dann immer wieder am Start an.Der Fluch der Vergeblichkeit? Jeder müßte im Sinne aller Fluchtwilligen bzw.im Sinne der Evolution, doch dann auf seine Haustür, sein Auto und Garten und Körper schreiben: Flüchtlinge hier! Vielleicht seid ihr hier genau richtig.Wenn nicht flüchtet weiter zum Nachbarn.Vielleicht möchte dann der in meine Wohnung flüchten und ich flüchte dann woanders hin.Sind wir nicht alle Flüchtlinge? Und immer schön im Kreis herum.Ein wunderbares Symbol dazu, daß sog.Pferderennen, welches man in fast jeder deutschen Großstadt genießen kann.Eine Allegorie auf die Vergeblichkeit.Nichts richtet die Fluchttiere, so werden hier die Teilnehmer genannt, schneller zu Grunde als die Flucht im Kreise.Interessanterweise ist die Lösung aber offensichtlich.Nur wer aus dem Kreis herausspringt, springt durch den Triumphbogen-und in die Freiheit.Als Flucht würde ich das nicht bezeichnen, sondern als mutige und bewußte Entscheidung, die auch bereit ist, die Konsequenzen zu tragen und sich zu verteidigen, statt immer weiter im Kreise zu fliehen-als Flüchtling.

  10. Bernie

    Ein guter Text, der mir aus der Seele spricht.

    Übrigens ich glaube das kann man konkret an einer Jahreszahl festmachen als die dt. Politik, und deren vermeintliche und heimliche Unterstützer, ihre Menschlichkeit nach 1945 schon wieder verloren haben – 2005 der Einführung von Hartz IV, und der Agenda 2010. Nun müssen auch Flüchtlinge spüren wie asozial wir geworden sind, dass ist das einzig Neue.

    Übrigens ich weiß genau von was ich schreibe, da ich mich selbst als Opfer, eines von vielen der „Hartz“-Reformen, bezeichnen könnte.

    Was die Humanität angeht, da kann man sogar noch einen Schritt vor gehen, denn Zeitpunkt als man die Pflege von alten, und sonstigen pflegebedürftigen, Menschen an den (neoliberalen) Profit gebunden hat – das sollte man einmal kritisieren.

    Übrigens auch die Asylgesetze wurden entsprechend (neoliberal) angepaßt, und sollen nun sogar verschärft werden.

    Es wird wieder einmal Zeit, nicht nur in der Debatte um Flüchtlingen, den obersten Götzen der dt. „Eliten“ und der Politik anzuprangern – die Profitgier, die nicht einmal vor Flüchtlingsbetreuung halt macht.

    Hier in Baden-Württemberg sollen Zocker, sorry neudt. heißt es ja „Investoren“, an Flüchtlingsunterkünften verdienen.

    Hallo? Geht’s noch?!

    Ich stelle mir da einen Flüchtling vor der vor über 2000 Jahren in Ägypten Zuflucht gesucht hat, und fand – Die Geschichte wäre in der neoliberalen EU wohl anders ausgegangen, und schon lange vor der Kreuzigung erledigt gewesen – Man hätte die Familie einfach, gegen gutes Geld versteht sich, an den Verfolger Herodes Antipas ausgeliefert…..

    Zynische Grüße
    Bernie

    PS: Im Bezug auf die Pflege fällt mich auch was zynisches ein, da ja heute kaum ein Mensch andere ohne Kohle zu verdienen, pflegen will – Man stelle sich Jesus und den kranken Bettler vor – Christus hätte nach marktradikaler Lesart wohl erst Kohle verlangt, und zwar einige, bevor er nur seine Hand zum Heilen erhoben hätte, und wäre er nicht auferstanden von den Toten würde er wohl im Grab rotieren wenn er an die heutige (neoliberal) Christenheit denkt…..

    Antworten
  11. hans
    Präsent sein statt Helfersyndrom

    mal abgesehen davon, dass die meisten sich die meisten Deutschen noch immer wg. ihrer Vergangheit schämen, obwohl sie längst nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden.

    Das Helfersyndrom ist genauso weit verbreitet.

    Soll nicht heißen, dass man nicht helfen soll. Aber helfen heißt in aller Linie präsent mit sich selbst zu sein und außer dieser Präsenz sehen zu können,

    was wirklich anliegt.

    Aus Schuld und Mitleid seine eigene Sourveränität aufzugeben fällt unter den Bereich Selbstbestrafung.

    Antworten
    • Wiltert
      Hallo ?

      „Aber helfen heißt, in aller Linie präsent mit sich selbst zu sein und außer dieser Präsenz sehen zu können“ – Hallo ?
      Sorry, aber Sehen ist etwas anderes als Helfen. Helfen hat mit Fühlen und mit Mitgefühl zusammen und ist ein Geben und ein TUN : Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
      Nächste Frage: Was oder wem nützt des „Präsent sein“ ? „In der Gegenwart sein“, „wach sein“ ist doch nur eine Voraussetzung für den Helferimpuls. Klar, es gibt auch übertriebene Helferimpulse, das nennt man dann Helfersyndrom, aber das ist angesichts des Flüchtlingsstroms ganz, ganz sicher nicht das Problem !

      Antworten
  12. Jörg
    Es gibt mehr als nur diese Perspektive

    Sind wir wirklich noch ein reiches Land, oder kommt es hier bald zum Niedergang (Wirtschaftskrise)? Wenn wir so reich sind, wieso sehe ich immer mehr Rentner, die Flaschen sammeln müssen um zu überleben?
    Kann man Kulturen wirklich einfach durcheinandermischen oder werden diese sich bald bekämpfen?
    Hilft es denn wirklich, wenn hier alle Stukturen zerstört sind, den Einheimischen wie den Flüchtlingen? Was passiert, wenn die Flüchtlinge nicht das erhalten, was sie sich hier erträumen? Die Angst, dass hier bald Chaos ausbricht halte ich für berechtigt.
    Sind es denn wirklich alles Flüchtlinge die der Not entkommen wollen?
    Fragen wie die von Adi müssen erlaubt sein.
    Woher nimmt ein Flüchtling 11.000 Euro für die Flucht? Soviel in etwa soll sie ja kosten.
    Wieso kommen so viele Flüchtlinge aus so vielen verschiedenen Ländern gleichzeitig auf die Idee hierherzukommen?
    Wieso sind überwiegend Männer auf den Flüchlingsfotos zu sehen? Wenn ich in einem Krisengebiet wohnen würde, würde ich niemals meine Familie alleine zurücklassen.
    Ist Deutschland Mazedonien?
    Wieso gelten Menschen als rechts, wenn sie unangenehme Fragen stellen?
    Seltsamerweise kommen die Menschen überwiegend aus Gebieten, die die Nato (USA) „demokratisieren“ wollten. Es sind Konzern-, Banken- und Regierungsinteressen hierfür verantwortlich und in letzter Konsequenz natürlich wir alle, weil wir es zulassen, weil wir uns blenden lassen.
    Mir kommt es so vor, als befinden wir uns schon längst im Krieg. Wird hier vielleicht auch absichtlich Chaos gestiftet um die wirklichen Gründe für den Niedergang dieser Epoche zu verschleiern?
    Eines ist sicher. Das ganze wirkt sich ungemein destabilisierend auf das eh schon stark angeschlagene Europa aus. Wer diese Fragen ausblendet und Fakten einfach übergeht, den haben die Medien wirklich verblödet.

    Antworten
    • franny

      hallo Jörg!
      ich finde deine Fragen überhaupt nicht unbequem, sondern relativ genau solche, die bitte gestellt werden müssen. Und zwar als offene Fragen eben, die je nach Wissensstand beantwortbar sind.

      JAAA, Jörg wir sind ein reiches Land. Denn wir haben eine Infrastruktur, die uns abgesehen vom Geld, alles leicht und schnell erledigen läßt. Was das Geld angeht ist natürlich die Verteilung das Problem (zB. an deine Rentner). Und das werden auch die Geflüchteten sehr schnell bemerken.

      Und ja, Jörg. in nur wenigen Generationen wird Multikulti für alle normal werden. Ich bin Mitte Dreißig und kenne AUSSCHLIESSLICH Menschen vieler verschiedener Nationalitäten und diese wiederum auch, und die alle und ich leben und tun und arbeiten alle miteinander. völlig normal, noch nicht einmal Sprache ist ein Hindernis.
      Dritte Frage: Die Strukturen hier sind sehrsehr sehr gut in Schuß im Vergleich zum überwiegenden Rest der Welt. In ganz Mittel- und Nordeuropa sehr gut.
      Nun leider ist zu befürchten, daß gerade die, die viel durchgemacht haben und hier eine zweite Chance bekommen nicht gerade zu den Aufständischen gehören werden. Ich denke das sollten eher wir beide sein, die (mal wieder) durch höhere Steuern, MwSt o. ä. so belastet werden, daß wir unsere Kredite nicht mehr abzahlen können.

      Ob alle Menschen, die ihre Heimat verlassen wirklich FLÜCHTEN mußten? Halte ich für unwichtig, du möchtest dich doch sicher auch lieber frei in der Welt bewegen können, oder? Wo es einen dann hinzieht ist sehr persönlich. Jeder Mensch sollte so behandelt werden wie auch DU behandelt werden willst.

      Stell dir nun einmal vor die allerallerärmsten KÖNNEN gar nicht zu uns kommen, weil zu alt, zu schwach, zu viele Kinder… was für eine furchtbare Welt in der wir alle zusammen leben.

      Ja also, D-Land ist eben EINES von VIELEN Ländern auf der Welt. Und in einer großen Anzahl dieser anderen Länder wurde durch die wohlhabenderen (Länder und) Konzerne und Geheimdienste so viel Mist gebaut, daß da ein vernünftiges Überleben für so viele unmöglich ist. Ich glaube kaum die haben sich abgesprochen und kommen eben jetzt so nach und nach an. Das Schleuserbanden von Geheimdiensten bezahlt werden halte ich sehr für möglich.

      Die Frage nach den Männern, siehe oben. Solltest du zu den Männern Kontakt haben kannst du sie bestimmt nach ihren Geschichten fragen. Sie werden abgedrehter sein als Filme.

      Teile und Herrsche, das Spiel der Mächtigen, das so viele mitspielen.
      Hast du dir schonmal versucht deine Fragen selbst zu beantworten, durch Recherche und Gespräche? Meine Meinung ist nur eine von vielen.

      Ich glaube, lieber Jörg die allergrößten Zusammenhänge können gar nicht mehr verschleiert werden und viele verschiedene Ursachen haben in diesem Falle die selbe Wirkung: Lebensraum der woanders zerstört wird kann bei uns ungemütlich werden. mindestens.

      Viel Spaß beim Kennenlernen dieser Welt wünsche ich dir!

      Antworten
      • Jörg
        sicherlich müssen wir helfen

        Ich teile viele Deiner Ansichten. Ich möchte hier nicht missverstanden werden und unsere Mitschuld leugnen oder bagatellisieren. Aber eine Willkommenskultur halte ich für falsch (Sie löst das Problem nicht sondern verschärft es), da ich der Ansicht bin, dass wir sehr bald nicht mehr in der Lage sind, uns selber zu helfen. Auch sind Demonstrationen vor den Flüchtlingslagern garantiert keine Lösung. Demos in Berlin schon eher. Und das die Rentner kaum noch genug zum Überleben haben ist sicherlich ein Verteilungsproblem. Dieses Problem ist aber noch ein ungelöstes. Eine Multikultigesellschaft ist vielleicht denkbar. Aber nicht wenn Kulturen von heute auf morgen aufeinanderprallen und die Strukturen keine weitere Schwächung vertragen. Wir sprechen hier ja auch nicht von einigen wenigen Flüchtlingen, sondern von prognostizierten 1 Million pro Jahr. Also alles andere als ein schleichender Prozess. Solche Prozesse benötigen Zeit. Momentan werden wir aber überrannt. Helfen bedeutet also nur ein Abmildern der Symptome, ist aber nicht die alleinige Lösung.
        Dass wir mit die besten Strukturen besitzen, bedeutet nicht, dass diese Gut sind. Tendenziell verschlechtern diese sich schon seit Jahrzehnten deutlich. Früher haben wir Straßen gebaut, zu Zeiten, wo nur eine Person die Familie ernähren konnte. Heute sind wir kaum noch in der Lage diese zu erhalten. Was wir heute hier sehen ist nur ein Scheinreichtum, der auf Pump basiert und nur auf Papier steht oder als Nullen im Computer existieren. Die Rechnung kommt aber noch. Das die Steuerbelastung zu hoch ist, ist auch mir klar. Klar ist aber auch, dass diese durch das Flüchtlingsproblem nicht geringer werden.
        Weiterhin halte ich es wie Du für falsch, die Schuld bei den Flüchtlingen zu suchen. Richtig wäre es, endlich aufzuwachen und dem heutigen politischen System die Energie zu entziehen (Zeitung abbestellen, den Fernseher verschrotten, das Geld von der Bank holen, Lebensversicherungen und Riesterrente und Sparverträge kündigen, weniger konsumieren, Steuern vermeiden und in echte Werte investieren). Dies kann nur geschehen, wenn jeder einzelne souverän wird. Denn diese Invasion ist politisch induziert. Skepsis und Hinterfragen ist also durchaus angebracht. Unter dem Deckmantel der Humanität sind die Strukturen der Länder komplett zerbombt worden, weil alle leichtgläubig waren und nur selten hinterfragt haben wo hier die wirklichen Ursachen liegen. Diese menschliche KATASTROPHE, für die Europäer, wie für die Flüchtlinge, die sich hier abzeichnet, wäre nicht unabwendbar gewesen, wenn wir souveräne Bürger in einem souveränen Land wären und hinterfragt hätten. Es gibt kein souveränes Land ohne souveräne Bürger. Mit dieser zusätzlichen Belastung wird Souveränität immer weniger erreichbar weil sie uns schwächt (Aber mit Zunahme des Schmerzes steigt der Drang nach Veränderung. Sollte auch erwähnt sein). Je souveräner der Bürger ist, desto labiler sind Machtstrukturen. Das diese Invasion ein mit Absicht erzeugtes Chaos heraufbeschwört, liegt für mich nahe.
        Für richtiger halte ich die Hilfe vor Ort. Dort wo die Probleme verursacht wurden, müssen sie auch gelöst werden. Darüber spricht aber keiner unserer Politiker. Nicht alle Flüchtlinge flüchten vor der totalen Not. Wie viele wirklich von Ihnen hilfsbedürftig sind, weist weder du noch ich, sondern nur ein kleiner Kreis. Über die wahren Zustände und Umstände werden wir täglich belogen und betrogen. Ich glaube, das der Teil der Wirtschaftsflüchtlinge, die als Trittbrettfahrer das Land suchen, in dem augenscheinlich Milch und Honig fließen, kein unerheblicher Anteil ist. Und diese Flüchtlinge schaden uns und den Flüchtlingen, die der wirklichen Not entkommen wollen und helfen denen, die Ihre Macht erhalten möchten. Die Einheimischen wie die Flüchtlinge sind Betrogene und das geht auch nur weil wir die Wahrheit nicht sehen wollen. Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass hier meines Erachtens zu wenig differenziert wird und Fehler wiederholt werden, weil nicht verstanden wird, was hier wirklich vor sich geht, und dies auch nicht verstanden werden kann, wenn sich jeder einfach nur über Andersdenkende empört, anstelle auch über Einwände nachzudenken. Es gibt immer mehr als nur die eine Sicht auf die Dinge. Wenn andere Standpunkte und somit Perspektiven nicht mehr zulässig sind, dann ist etwas faul im Staate.
        Erst wurden die heutigen Krisenländer geschwächt, wodurch sich die Krise unvermeidlich zu uns ausdehnt und uns schwächt. Von diesem Standpunkt aus gesehen, könnte es nicht sein, dass wir mitten im Krieg sind? In einem Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.
        Und was wird uns von den gleichen Leuten aus Politik, die mit an oberste Stelle die zuvor genannten Kriege mit zu verantworten haben, zum Flüchtlingsthema eingetrichtert?
        Allein, dass sich hier davon so viel wiederfindet, sollte nachdenklich machen, inwiefern man Opfer von Propaganda ist. Wer NUR noch mit Wörtern wie Humanitär, Mitmenschlichkeit, Herzlosigkeit und Schuld und Moral, etc. herumwirbelt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Propaganda aufgesessen und gibt sich gutmenschlicher Schwafelei hin und verhindert eine offene Diskussion.
        Die Schuld die uns trifft ist unter anderen die, dass wir uns von Politik und Medien durch für sich allein gepachtete (Doppel-)Moral kastrieren lassen.
        Natürlich kann man dies jetzt als Schwarzmalerei betrachten, aber die dunklen Seiten gehören ebenso dazu.

  13. Tanja Zehe
    Kommt sagt es allen weiter... Dieser Artikel spricht mir aus der Seele und ich wünschte das ihn alle Menschen in Deutschland lesen würden. . . nur das Problem ist, dass jeder seinen eigenen individuellen Weg hat. Das sollte man berücksichtigen. Man kann den Menschen aber eine andere Sichtweise anbieten. Und dieser Artikel ist hierführ bestens geeignet. Ich habe große Lust ihn drucken zu lassen und zu verteilen. Je mehr Herzen er erreicht- umso besser. Das Herz kennt nur eine Wahrheit und diese heißt Liebe. Ich glaube dieser Artikel könnte Herzen erreichen. . . wie ist dass denn rein theoretisch betrachtet- darf man den artikel drucken und verteilen? Kennt sich da jmd rechtlich aus bzw was sagt die SEINS REAKTION zu der Idee? lots of love sophialane

    Siehe oben

    Antworten
  14. Anne
    gegenseitige Menschlichkeit!

    Lieber David,

    auch mich hat Dein Artikel sehr angesprochen. Dieses Thema beschäftigt mich unglaublich, weil es widersprüchliche Gefühle in mir hervorruft, deren Widersprüchlichkeit ich fast als schmerzlich empfinde: Da ist ein Gefühl in meinem Herzen, ein tiefes Mitgefühl für diese Menschen in ihrer Not, welches gerne helfen möchte.
    Es ist mindestens unsere Pflicht diese Menschen aufzunehmen und ihnen zu helfen, weil wir als westliche Länder die dritte Welt viele Jahrgunderte ausgebeutet, versklavt und letztendlich skrupelos von uns abhängig gemacht haben. Jetzt kommt der Boomerang zurück und müssen wir ausbaden, was wir während Ewigkeiten verbrochen haben.
    Aber da gibt es auch noch ein anderes Gefühl – hier spreche ich als Frau: Ich möchte meine Freiheit als Frau hier nicht verlieren, für die ich so unendlich dankbar bin. Ich bin so froh, dass ich in solch einem Land geboren bin, wo wir endlich – nach so langer Zeit – immer mehr eine Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern erreicht haben.
    So möchte ich z.B. nicht von Männern angemacht werden, die aus Kulturen kommen, wo Frauen als 3.Klasse-Menschen behandelt werden.
    Wenn ich die Flüchtlingsströme sehe, dann ist dieses Gefühl sofort da und schnürt mir den Hals zu, dabei neige ich nicht dazu mir allzu schnell Sorgen zu machen.
    Ich denke, es geht hier nicht nur darum, dass wir hier die Flüchtlinge mit unserer ganzen Menschlichkeit aufnehmen – es geht hier ganz genauso darum, dass diese Menschen, die hierher kommen, sich uns gegenüber ebenso menschlich verhalten, indem sie unsere Sitten und Lebensweise respektieren und das wäre in diesem Fall, dass Männer und Frauen einander ebenbürtig sind.
    Und wenn das dann so ist, dass beide Seiten sich respektvoll und menschlich verhalten, dann könnten wir alle zusammen ganz wunderbare bereichernde Erfahrungen machen.

    Antworten
    • Profilbild von shumil
      shumil
      sich ändern?

      Hallo,

      „Ich denke […] es geht hier ganz genauso darum, dass diese Menschen, die hierher kommen, sich uns gegenüber ebenso menschlich verhalten, indem sie unsere Sitten und Lebensweise respektieren und das wäre in diesem Fall, dass Männer und Frauen einander ebenbürtig sind.“

      Dein Wunsch ist eine schöne Vision, besonders angesichts dessen: wissenstagebuch.wordpress.com/2011/09/06/jack-holland-misogynie-die-geschichte-des-frauenhasses/

      Diese Menschen sind aufgewachsen und geprägt von der Kultur ihres Landes, und die ist eben ganz verschieden von unserer – m.e. kann niemand von einem anderen Menschen erwarten, dass er sich plötzlich (mit einem rettenden Grenzübertritt) von Grund auf anders verhält, seine ganzen Muster über Bord wirf und eine andere Denk-, Glaubens- und Verhaltensweise annimmt – schier unmöglich, dazu ist doch kein Mensch in der Lage!

      Am Beispiel Umweltbewusstsein hat es ca. 40 Jahre gedauert (1981 erschien die erste umfassende Studie zu Lage der Welt: ‚Global 2000′), bis unsere Vorstellung davon zu dem wurde, was sie heute ist: die Müll-sammel-weltmeister‘.

      Ich lebe in Brasilien, und litt zuerst unter den Umständen, die in etlichen Bereichen in etwa in die Richtung gehen, wie Dan und Adi sie hier zusammengestellt haben, und obendrein noch unter mehrfach mit Gewalttaten einhergehende Fremdenfeindlichkeit (nicht unbedingt pauschale Ausländerfeindlichkeit, sondern das in der Antropologie bekannte Phänomen des ‚Outsiders‘) – erst als ich das als gegebenen Umstand akzeptiert hatte, konnte ich ruhiger schlafen – den Müll auf den 3 km Weg zu meinem Urwaldplatz befreie ich vom Müll ohne mich aufzuregen – und siehe da, es fällt ihnen auf, dass da plötzlich ein Stück unzugemüllte Natur ist!

      „…dass Männer und Frauen einander ebenbürtig sind.“ – der Weg dahin ist für die gesamte Menschheit angesagt (siehe link oben), aber dazu braucht es offensichtlich noch mehr als 40 Jahre (hoffentlich nicht) … es kann nur jeder bei sich anfangen und seine Idee vorleben (Ghandi), mehr nicht! – einen anderen ändern oder ihn auffordern, er solle sich selber sofort ändern, ist nicht möglich, sondern schafft nur Konflikt und Agression.

      Alles Liebe von Shumil

      Antworten
    • franny
      bereichernde Erfahrungen

      bereichernde Erfahrungen können wir auch schon machen bevor alle Menschen ihre Menschlichkeit entdeckt haben.
      diskriminiert werden kann jeder Mensch für seine Einzigartigkeit und Schwäche. Doch nur Menschen, die ihrerseits geschwächt wurden werden dazu fähig sein (und es ganz gewiß nur manchmal auch tun).
      Egal wie der andere ist, wir sollten uns selbst genügend stärken um ihn/sie voller Liebe und Mitgefühl zu behandeln.
      Es liegt vor uns allen ein Weg. gerade diese schmerzlichen Begebenheiten zeigen uns, wo wir uns gerade befinden.

      Antworten
    • Mona
      Verstecken?

      Liebe Anne,
      dein Kommentar sprach mich sofort an!
      Ausländerfeindlichkeit ist mir fremd. Mein Sohn hat Freunde verschiedener Nationalitäten mit nach Hause gebracht.
      Jetzt ist es allerdings so, dass ich das Gassigehen mit unserem Hundi, das ich immer so genossen habe, am Liebsten auf meinen Mann abschieben würde. Es ist leider nicht möglich im Park jede Bank großräumig zu umgehen, damit man nicht angemacht wird. Die offensichtlichen Blicke der Musterung und auf die Brüste geben mir als Frau, ein großes Gefühl des Unbehagens. Ich habe keine Lust mehr, auf „Fleischbeschau“! Hoffentlich ist der Sommer bald vorbei! Von anderen Frauen habe ich schon die unglaublichsten Geschichten gehört, was sich diese Männer alles einfallen lassen, um Frauen anzumachen. Mein Bruder fürchtet um seine beiden Mädels im Teeniealter… so kann man noch weiter aufzählen.
      Es ist und bleibt eine andere Kultur und diese Menschen ändern sich nicht grundlegend, nur weil sie in Europa sind. Sie sollten wieder in ihre Heimat zurück gehen dürfen, wo sie alles zurück lassen mussten. D. h. die Wurzel des Problems sind die Kriegstreiber, denen man keinen Einhalt gebietet.
      Ebenso müsste keine Mensch und Tier auf der Erde hungern – es gibt genug für alle! Es ist leider nur nicht gerecht verteilt…

      @ Moni
      „Genug Land für den Aufbau für Wohnraum usw.“ ….

      Also wenn Land kostenlos zur Verfügung gestellt wird, damit man sich einen Landsitz aufbauen kann… wo kann ich meine Adresse hinterlassen???

      Ich wünsche ALLEN Lebewesen nur das Allerbeste!!

      Antworten
      • Profilbild von shumil
        shumil

        „Es ist und bleibt eine andere Kultur und diese Menschen ändern sich nicht grundlegend, nur weil sie in Europa sind.“

        Mir kam grad das Bild, wie deutsche Touristinnen sich in nordafrikanischen Ländern halbnackt an die Strände legen – nennt man das Respektlosigkeit? Oder ist das etwas anderes, weil sie ja das Geld mitbringen und sich darum so aufführen dürfen?
        —————————————

        Beispiel Libanon: 4 millionen Einwohner und 1,5 millionen syrische Flüchtlinge! (Das wären in D-land 30 millionen!).

        Funktioniert das nur, weil beide Menschengruppen die gleiche kulturelle Prägung haben und sich darum wie ‚Brüder‘ fühlen?

        Alles Liebe.

  15. Profilbild von shumil
    shumil
    @ dan und adi

    hallo,

    wie damit umgehen?

    1. – e. tolle schreibt in ‚jetzt – die kraft der gegenwart‘: es gibt immer drei möglichkeiten, mit einem problem umzugehen: akzeptieren – ändern – weggehen

    2. – wie würde unser aller weisheitslehrer vor 2000 jahren in seiner ‚allumfassenden liebe‘ damit umgegangen sein?

    alles liebe von shumil

    Antworten
  16. Moni

    Zitat@franny>>….und sollte da doch noch einer seine Menschlichkeit noch nicht entdeckt haben dann ist doch dieser Mensch wiederum eine Herausforderung für die Einübung unserer Menschlichkeit, nicht wahr…>>
    🙂

    Frage:
    Warum werden die Flüchtlinge so lange auf so engen Raum in Häusern, Städten, Gemeinden „gepfercht“? Aggressionen sind da doch „hausgemacht“.
    Was ist mit den „ungenutzten“ erschlossenen Landflächen zwischen Gewerbegebieten, außerhalb der Städte, trotzdem aber nah genug. Wie wäre es, wenn die flüchtenden, Asyl und Hilfe suchenden Meschen (mit Unterstützung der Städte und Gemeinden) selbst den Aufbau von Wohnraum, Landwirtschaft und Handwerk in die Hand nehmen könnten, sich da eine Existenz aufbauen könnten? Es ist doch Platz genug da.

    @Adi:..>>Es wäre allg. schön mehr Demut in den Augen unserer hochmütigen Gesellschaft zu sehen. Aber ich finde es Schade, dass dies in den Augen der Flüchtlinge ebenso fehlt, sind sie doch vermutlich durch so viel Leid gegangen und müsstens eigentlich besser wissen… Bewusstseinsmässig gegenüber der Natur und den Mitmenschen sind viele von ihnen wohl keinen Deut weiter als die Masse hier.>>

    Kriminelle Menschen gibt es überall!! Und natürlich muss da klar reagiert werden!…Stress, Angst, Wut und Hoffnungslosigkeit, Trauer usw. bringen jeden Menschen an den Rand der Verzweiflung.
    Fehlende Dankbarkeit??? Davon kann hier glaube ich nicht die Rede sein, natürlich sind die Menschen dankbar Zuflucht gefunden zu haben. Schaut in die Gesichter der Menschen….! Die sind verzweifelt, haben einfach keine Kraft mehr…die müssen erst mal wieder zur Ruhe kommen!!

    Ich bin dankbar, dafür dass ich helfen kann (im Moment nur) indem ich dafür bin, dass diese Menschen hier Raum zum „Leben“ erhalten. Und weiterführende Links für Hilfe wären hier wirklich sehr wichtig

    >>Also los!Lasst uns die Welt überquellen von Menschlichkeit und Tiefgründigkeit!>>Zitat@franny

    Antworten
  17. Adi
    Frage

    Der Text ist super! Aber auch mich beschäftigen die Fragen von Dan’s Kommentar! Und mehr:
    * Gewaltbereitschaft
    * Rücksichtslosigkeit
    * Respektlosigkeit (vor allem gegenüber Frauen)
    * Diebstahl
    * Fehlende Dankbarkeit
    * Macho-Getue
    * Umgebung zumüllen
    Es wäre allg. schön mehr Demut in den Augen unserer hochmütigen Gesellschaft zu sehen. Aber ich finde es Schade, dass dies in den Augen der Flüchtlinge ebenso fehlt, sind sie doch vermutlich durch so viel Leid gegangen und müsstens eigentlich besser wissen… Bewusstseinsmässig gegenüber der Natur und den Mitmenschen sind viele von ihnen wohl keinen Deut weiter als die Masse hier.

    Antworten
    • Profilbild von shumil
      shumil
      lernen durch leid

      hallo,

      nahezu wir alle lernen durch leid, wenn überhaupt, und dann auch sehr langsam, denn ich kennen niemanden, der sofort aus einer leiderfahrung die erkenntnis gewinnt und seine denk- und verhaltensmuster ändert – vielmehr ‚treten wir immer wieder in die gleiche pfütze‘ (täglich grüsst das murmeltier)

      das nun von den flüchtlingen zu erwarten, scheint mir etwas vermessen

      alles liebe

      Antworten
  18. franny
    Für tiefergehende Menschlichkeit

    Lieber David,

    das ist alles sehr sehr richtig, was du da schreibst. Und doch vermisse ich ein paar Aspekte, die weitergehendes Denken Fördern. ja und ein paar Links und Vorschläge wo und wie man helfen kann.
    Ich bin hier gerade in Österreich. Es scheint also das Vorbildland zu sein, das ja so viel/e (mehr) Flüchtlinge aufnimmt.
    Nun besuchte ich hier am Wochenende den Kongress „Pädagogik im Aufbruch“ und sicher durfte es auf so einem Kongress nicht fehlen, auf dem es ja um Menschlichkeit gegenüber der menschlichen Entwicklung geht, Spenden für die Flüchtlinge zu sammeln.
    Die Dame vom Senat (?) machte deutlich, was die Spenden bewirken würden: „wenn 50 Leute 1€ spenden bedeutet das 10 Schlafsäcke!“
    Schlafsäcke??? Ich sprach später mit ihr, um von den Initiativen zu erzählen, die Patenschaften mit Flüchtlingen fördern und über die Seite, in die jeder ein freies Zimmer eintragen kann und es sogar gegen Geld aus Föredertöpfen an Flüchtlinge vermieten kann… Nun ja, die Caritas hätte gesagt Geld wäre jetzt besser und von den 4000, die bei Wien angekommen wären konnten nur 1000 Flüchtliche untergebracht werden. Sie hatte kein positives Kommentar für diese tiefergehenden Hilfen übrig.
    Ich kenne wirklich niemanden, der sich oberflächlich nicht für diese armen Menschen einsetzt, doch weit gehen eben die wenigsten, und schlimmer noch der Einsatz wird zu politischen und Klüngelzwecken ausgenutzt. Das ist der gesellschaftliche Skandal auf unserer Seite.
    Du weißt ja sicher auch, daß Kommentare gekauft sein können auf diese Hetzer würd ich nicht viel geben. und sollte da doch noch einer seine Menschlichkeit noch nicht entdeckt haben dann ist doch dieser Mensch wiederum eine Herausforderung für die Einübung unserer Menschlichkeit, nicht wahr, David?
    Also los!Lasst uns die Welt überquellen von Menschlichkeit und Tiefgründigkeit!
    ich habe jetzt keine Links da, aber unter Refugees Welcome kann man einiges finden.

    Antworten
  19. Dan
    Frage

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben meine volle Zustimmung. Eine Frage habe ich trotzdem an Sie. Ich habe in meiner Stadt täglich Erfahrungen mit Flüchtlingen in Form von:

    * Gewaltbereitschaft
    * Rücksichtslosigkeit
    * Respektlosigkeit (vor allem gegenüber Frauen)
    * Diebstahl

    Ich mache nicht die Erfahrung von dankbaren Flüchtlingen, die sich integrieren wollen.

    Wie kann ich damit umgehen?

    Antworten
  20. Barbara

    Danke fuer diesen exquisiten Beitrag.
    In der Tat es ruettelt an unser aller Fundament und wer das nicht sehen und fuehlen kann der luegt sich was in die Tasche.

    Antworten
  21. Schleppi Simone
    Ende der Illusion

    Ende der Illusion….dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was aus meiner Sicht gegeben ist und dem man sich stellen sollte, wenn wir wirklich etwas ändern wollen.

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*