Im letzten Jahr wurden alle Angstknöpfe gedrückt und Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Doch wir können sie verändern, indem wir durch positive Gedanken Vertrauen entwickeln und auf diese Weise eine neue Realität gestalten.

von Viola Schöpe

Überlebensangst, Angst vor Krankheit, Existenzangst, Angst vor Unfreiheit, Angst vor Übermacht, Angst vor der Zukunft, Angst vor Armut, um nur einige zu benennen. Wir alle kennen sie, Ängste jeglicher Art. In unseren Gedanken ziehen sie immer dieselben Kreise und verstärken auf diese Weise die Realität, die sich in 2020 erschaffen hat. Doch wir können positive Gedanken dazu benutzen, all die existenziellen Ängste in Vertrauen umwandeln und eine neue Realität erschaffen.

Angstvolle Gedanken erschaffen negative Zustände

Angst ist sinnvoll, wenn es um das Überleben geht, um kurzerhand eine Entscheidung zu treffen und dann zu handeln. Einen Dauerzustand daraus zu machen ist kräftezehrend, krankhaft, erschafft eine psychische Belastung und schwächt die Abwehrkräfte unseres Immunsystems. Wenn wir die tiefere Ursache unserer ureigensten Ängste verstanden haben, können wir sie erkennen, analysieren, als Energie wahrnehmen und danach bestenfalls verändern.

Von der Angst zur Liebe und zum Vertrauen

Das Immunsystem ist mit dem Herzchakra verbunden. Wenn wir in diesem Bereich Selbstliebe, Mitgefühl und bedingungslose Liebe und Akzeptanz leben, dann ist unser Energiesystem in Harmonie und die Energie fließt frei und unser Immunsystem ist kräftig. Die Atmung und die Lunge sind mit dem Herzchakra verbunden. Genau das gilt es zu stärken. Anstatt dort die Angst zu nähren, gilt es, Vertrauen und Sicherheit zu fühlen und die Liebesenergie zu nähren.

Positive Gedanken

„Wohin unsere Aufmerksamkeit geht, dorthin fließt auch die Energie.“ Dieser Lehrsatz von Roop Verma, ein achtsamer liebevoller Meister des Nada Yoga, brachte ihn mir in seiner Lehre nah. Wir können uns eng und begrenzt wahrnehmen und vor Angst erstarren. Oder entscheiden, uns als Schöpfer unserer Realität wahrzunehmen. Es ist eine Wahl, die wir in jedem Moment treffen. Dorthin lenken wir unsere Aufmerksamkeit. Die Worte, die wir dabei benutzen, um unsere Realität zu beschreiben, erschaffen unsere Realität.

Klar ist es wichtig, Ängste zu sehen und zu erkennen, was sie einem sagen wollen. Und zu prüfen, ob sie notwendig sind. Bekannt ist auch, dass die Schwingungen, die wir aussenden, zu uns zurückkommen. So erzeugen wir mehr Angst, wenn wir Angst nähren, indem wir unsere Aufmerksamkeit und Energie dorthin lenken.

Unsere Gedanken erschaffen Realität

Dass unsere Gedanken Realität erschaffen, wissen mittlerweile sehr viele Menschen. Die Frage ist also: was möchte ich für mich selbst erschaffen? Da alles in meinem eigenen Bewusstsein beginnt und ich der Träumer bin, der seinen Traum erschafft, macht es Sinn, schöne Träumen zu erschaffen. Wir haben über einen langen Zeitraum negative Energien zugelassen und genährt. Frage dich einmal selbst, wie oft Du negative Gedanken aufgenommen oder auch ausgesendet hast.

Da ich in meinen Heilseminaren immer wieder lehre, dass unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen negativ und positiv. Auch scheint es das Wort „nicht“ nicht wirklich zu kennen. Wenn ich also sage: ich möchte keine Angst mehr haben, dann erlebe ich mehr von ihr und erlebe auch mehr von den Ereignisse, die diese Angst nähren. Also geht es im Heilungsprozess auch darum, unsere Gesellschaft zu fragen, wo wir hin wollen. Also anstatt, was wollen wir NICHT?, ein: was wollen wir wirklich? Angstvolle Gedanken in positive Gedanken umwandeln und vertrauen lernen.

Wie positive Gedanken eine vertrauensvolle Realität gestalten

Die Bilder, die wir in unser Bewusstsein geben, haben eine Tendenz sich auszuagieren. Realität entsteht im Einklang mit und als Folge dessen, was wir in unser Bewusstsein geben. So stellt sich für jeden die Frage: wenn ich die Angst und sämtliche Informationen, die uns gerade umtreiben, mit erschaffen habe, kann ich diese auch wieder auflösen? Die Antwort lautet: ja. Die inneren Spannungen und Körpersymptome zu lösen heisst auch, etwsa im Gruppenbewusstsein zu heilen. Wir alle sind uns unserer enormen Kraft bewusst. Lasst sie uns also nutzen. Positive Gedanken können die Angst umwandeln und stattdessen ein Gefühl von Vertrauen entwickeln.

Positive Gedanken – der Realitätsgestaltung vertrauen

Wenn du glücklich sein möchtest, dann stelle es dir vor. Was heißt das bildlich für dich? Jeden Morgen, wenn du noch in dem Zwischenreich zwischen Traum und Wachzustand bist. Bevor die ersten Gedanken ihren gewohnten Pfad einschlagen können, fülle dich zunächst mit weißem Licht. Wenn du dich in diesem lichtvollen, klaren Raum befindest, beginne deinen größeren Traum zu sehen. Zum Beispiel eine friedliche Mutter Erde. Auf der Menschen, Tiere, Pflanzen in einem harmonischen Einklang miteinander leben. Im Überfluss, schöpferisch bunt und vielfältig. Von diversen Kulturen und ästhetischer Kunst umgeben.

Da Yoga, Sport und Tanz unsere Lebensenergie und Glücksgefühle steigern können, ist es hilfreich, diese in deinen Alltag einzubeziehen. Mitgefühl und Nächstenliebe zur Hauptmotivation deines Handelns werden zu lassen. Dann kann Liebe und positive Energie in dir einkehren und dein ganzes System stärken.

Positive Gedanken sollten am Anfang jeden Tages stehen. Frage Dich selbst: Was bereitet mir Freude? Wozu habe ich Lust? Wie gehe ich es an? Mache dir einen kleinen Fahrplan, packe nicht zuviel rein. Auch wenn es erstmal nur eine Sache ist, auf die du Lust hast. Beispielsweise eiskalt zu duschen, einen Orangensaft zu pressen oder Yoga zu praktizieren. Es klingt vielleicht banal, doch genau das ist die große Kunst. In jedem Moment das für sich Richtige zu tun. Im Hier und Jetzt zu bleiben. Und somit Schöpfer*in seiner Realität zu sein. Probiere es aus und bleibe jeden Tag dran, positive Gedanken zu produzieren. Und dich in allem zu ermutigen, positive Energie auszusenden. Positive Gedanken können existenzielle Ängste in Vertrauen umwandeln und eine neue Realität erschaffen.

Positivität mit anderen teilen

Ermutige andere, das gleiche zu tun. So wie wir Meister im negativen Denken sind, können wir durch Affirmation das positive Denken schulen. Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, du bist zu klein und deine Gedanken haben nicht die Kraft, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch deine Kraft ist gewaltig, wenn sie aus einer Ruhe und Stille geboren wird. Daher ist der meditative Zustand hierfür unausweichlich, und es bedarf eines sehr achtsamen Umgangs damit. Beobachte, wenn du einen Stein in einen ruhigen See wirfst, wie sich Ringe weit über den See ausbreiten. Genau so sind deine positiven Gedanken, die aus einem ruhigen, meditativen Zustand geboren werden. Von kraftvoller, positiver Wirkung. Und es kommt ein Tag, an dem du keine Lust mehr haben wirst, negative Gedanken zu nähren.

Ich wünsche dir viel Freude beim Kreieren einer neuen, harmonischeren Welt. Deine Gedanken erschaffen deine Realität. Du bist der Schöpfer, und alles kann geheilt sein. Vertraue deinen Wahrnehmungen und vertraue dem Heilungsprozess in dir und der Welt.

Gern unterstütze ich dich auf dem Weg.
Erlerne Dich selbst und andere zu heilen.
Heilseminar in Rehfelde bei Berlin am 19.-20.Juni 2021
Info & Anm.: violaschoepe@web.de, Tel.: 0178 5623723

Author: Redaktion

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