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Das Unsichtbare wird sichtbar

Schamanismus ist nicht nur eine Methode. Schamanismus ist die Möglichkeit, mit all unseren Sinnen den Sinn des Lebens zu erfassen und einen Weg zu beschreiten, der uns dem Großen Geist näher bringt.

Wir kennen das Erfassen von nichtmateriellen Energien, z.B. wenn uns Gefühle erreichen – die eigenen, aber auch die der anderen. In der Psychologie findet dieses Prinzip der Übertragung Anwendung. Wir nehmen energetische Schwingungsmuster wahr. Diese Wahrnehmung erfolgt über das Kraftfeld, das jedes Lebewesen umgibt. Bei Kontakt mit anderen energetischen Konstellationen ändert sich seine Ausrichtung. So entsteht ein Impuls, der unser Gehirn erreicht. Das schamanische Reisen veranlasst das Gehirn, den eingegangenen Signalen Formen und Figuren zuzuordnen, es bebildert das Wahrgenommene. So sind wir in der Lage, Energien zu erkennen, die wir nicht mit den Augen sehen könnten. Richten wir unsere Aufmerksamkeit in die entgegengesetzte Richtung, senden wir Signale. Wir kommunizieren. Die Bewegung unseres Kraftfeldes beeinflusst die Schwingung der Umgebung und wirkt somit wie ein Impuls.

 

Kontakt mit dem Krafttier aufnehmen

Das Schwingungsmuster unseres Energiefeldes wird durch unsere Stimmung beeinflusst. Wenn wir uns „öffnen“ (entspannen), ist das Äußere unseres Kraftfeldes sehr fein gelöst, so dass andere energetische Felder leichter einwirken können. Sind wir „verschlossen“ (angespannt), verdichtet sich seine Oberfläche. Nichts kann mehr rein, aber auch nicht raus. Kontakt wäre jetzt nicht möglich. Der natürliche Energiefluss innerhalb des Körpers, unsere Biodynamik (bios=Leben; dynamos=Kraft), wird dann komprimiert. Dieser biodynamischen Energie, also unserer persönlichen individuellen Kraft, werden im Schamanismus Krafttiere zugeordnet. Mit Hilfe der schamanischen Reisetechnik nimmt man Kontakt mit dem Krafttier auf und ist so in der Lage, den eigenen gesundheitlichen Zustand energetisch zu beeinflussen. Die Lebensenergie oder Biodynamik ist die natürliche energetische Bewegung, die stets fließen möchte. Vergleichbar unserem Blut, das ständig im Körper zirkulieren muss, wenn wir nicht sterben wollen. Wir beeinflussen die Bewegung der Biodynamik, indem wir z.B. die Erinnerung an einen Schmerz vermeiden. Ist dieser Schmerz mit einem Areal oder einer bestimmten Haltung unseres Körpers verbunden, wird dieser Bereich nicht „unnötig“ belebt oder wir lassen ihn sogar „absterben“. Die Energie wird umgeleitet, eingeschlossen oder anders behindert, was zu organischen Erkrankungen führen kann. In diesem Fall hat das Krafttier ein sichtbares Leiden, das wir in der nichtalltäglichen Wirklichkeit beeinflussen können.

Störende Energien abgeben

Die Biodynamik sendet Impulse. Hier unterscheiden wir jene, die als Grundbedürfnis genetisch für gesundes Wachstum und Entwicklung festgelegt sind, wie das Verlangen eines Kindes nach Liebe, Aufmerksamkeit, Schutz usw. und solche, die sich als Folge des Mangels entwickeln, wenn dieses Verlangen nicht erfüllt wurde. Diese Impulse haben die Aufgabe, uns zu einem Verhalten oder zum Ausdruck zu drängen. Findet diese Aufforderung keinen Ausdruck (=Ausgang), muss das Gehirn diese ungelöste Spannung im Körper platzieren und kontrollieren. Die Biodynamik ist eine Lebenskraft, die das Leben wie eine natürliche Gesetzmäßigkeit reguliert. Heilung bedeutet, dieser natürlichen Regulierung den Weg frei zu räumen. Im Schamanismus werden störende Energien an Gegenstände, Bilder oder andere Helfer gebunden und entfernt. Die Schamanen wissen den Teil des Gehirns zu nutzen, der für die Wahrnehmung nichtmaterieller Energien zuständig ist. Wer die Reisetechnik erlernen möchte, nimmt zuerst Kontakt mit den eigenen Kräften auf. Durch die Bebilderung dieser Energien sind wir in der Lage, in Kontakt mit ihnen unser Energiefeld derart zu gestalten, dass wir unbeschadet auch in Kontakt mit anderen Energien treten können. Dazu gehören alle Wesen, die ein energetisches Kraftfeld besitzen, wie z.B. Tiere, Pflanzen und Steine. Im Schamanismus spricht man dann vom Geist eines Wesens.

Der Weg zum Licht führt durch die Unterwelt

SchamanismusMit Hilfe eines dieser Wesen kann man in der materiellen Ebene die Funktion eines Organismus beeinflussen wie z.B. in der Pflanzenheilkunde. Der Schamane arbeitet in der energetischen Ebene. Er leitet die Schwingung eines Wesens an das Kraftfeld eines Körpers und setzt damit einen bestimmten Impuls. Wer sich für Schamanismus interessiert, wird eine enge Verbundenheit und Liebe zur Natur entwickeln. Voll Respekt gegenüber den anderen und in Verbundenheit mit den anderen ändern wir den Umgang mit unserer Umgebung und mit uns selbst. Im Schamanismus begegnen wir der Liebe als einziger Kraft, die in uns und um uns Wachstum schaffen kann. Hass und Manipulation führen zur Zerstörung, stehen aber gleichermaßen als Energie dem Menschen zur Verfügung. Im Schamanischen gibt es kein GUT und BÖSE. Der Mensch entscheidet täglich aufs Neue, welche Energien er für sich wählt und lebt mit dem Ergebnis. Wer Weisheit erlangen will, muss die Dunkelheit kennen. So gibt es keine Lebensgeschichte, in der nicht auch Leid eine Rolle spielt. Wer allerdings Leid als Strafe definiert, beraubt sich der Möglichkeit, sich aus dem Elend zu befreien. Der Mensch fühlt, denkt, lernt, verändert und wächst oder „schrumpft“. Das Kraftfeld, bzw. der bioenergetische Zustand ist selbst konstruiert. Jeder hat die Möglichkeit, sich der Energien zu bedienen, die er braucht oder möchte. Das gilt nicht für jedes Wesen. Vor Allem nicht für die, die genetisch manipuliert, vergiftet oder in Gefangenschaft gehalten werden. Ihr energetischer Zustand ist stark beschädigt.

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Über den Autor

Avatar of Jutta Wilcken

Geboren 1950 in Berlin. Seit 1984 schamanische Energiearbeit und Reiki. Seit 1989 biodynamische Massagen nach G. Boyesen. Seit 1995 Yoga. Sie ist ausgebildet in tiefenpsychologisch fundierter Körperpsychotherapie an der Europäischen Schule für Biodynamische Psychologie und arbeitet heute als Heilpraktikerin. Sie bietet Kurse in schamanischer Energiearbeit und Motivationstraining für Frauen im Klimakterium an.

2 Responses

  1. Tatijana

    Hallo

    Ich bzw meine Mutter haben eine Frage die uns schon seid Jahren keine Ruhe lasst.

    Meine Mutter hatte vor Jahren eine Begegnung mit einer Schamanin. Als die Schamanim sie berührte sagte sie zu meiner Mutter: Ihnen kann nichts geschehen und sie wollte auch dass meine Mutter anfängt bei ihr zu arbeiten. Dieses ist ihr auch in der Jugend passiert. Ihr damaliger Ehepartner wollte sie verfluchen lassen. Er hat ihre Unterwäsche gestohlen und zu einer Frau gebracht die diese Fähigkeiten hat. Als die Frau die Unterwäsche meiner Mutter berührte schrie sie auf und sagte zu ihrem damaligen Ehemann: gehen sie ihrer Frau kann nichts passieren sie liegt unter einem großen Schutz.

    was hat das zu bedeuten??? Können Sie uns weiterhelfen?

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  2. Christian-Dieter Wilm

    „Im Schamanismus gibt es kein Gut und Böse es gibt nur das transformieren, das akzeptieren allen Lebens und das ausgleichen der Energien“ Ist die lehre des Kaosgesetzes des Satan und Luzifer und aller weiteren 10 kosmischen schwarzen Meister die das Gesetz des kaos entwickelten. Es gibt im Ursprung GOTT der Schöpferquelle kein dunkles dort gibt es nur die reinen 12 Strahlen. „Der Weiße Weg“ hat nur bestimmte schwarze Energien die lein dunkles dulden, die diesem sagen es muß gehen oder wird gelöscht: Schneeflocken Obsidian, Apachenträne, Regenbogen Obsidian. Das schamanische heilsystem ist das des reinen Herzens. Ich lese gern bestimmte Seiten die informieren sollen, mehr suche ich etwas verbunden mit der Zeit jetzt. Der Text sagt nichts neues, es ist das gleiche alte.

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