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Immer wieder bezweifeln Skeptiker, das es tatsächlich einen vom Menschen verursachten Klimawandel gibt. Ist der Klimawandel wirklich die größte Bedrohung für die Menschheit und wenn ja, was können wir tun? Wir stellten die wichtigsten Einwände zusammen und beantworteten sie mit Fakten:

Die 8 wichtigsten Argumente gegen Einwände der Klimaskeptiker

Obwohl sich eine überwältigende Mehrheit der Klimaforscher darüber einig ist, dass das Klima sich in Richtung Erwärmung wandelt und das die Ursache dafür die durch Menschen verursachte vermehrte Kohlendioxid (CO²) Konzentration in der Luft ist, finden Thesen der sogenannten Klimaskeptiker in der Öffentlichkeit großes Gehör. Die Klimaskeptiker bestreiten nahezu alles, was durch zahlreiche Messdaten der Klimaforschung belegt ist. Mal bezweifeln sie, dass überhaupt eine Erderwärmung stattfindet, mal behaupten sie, dass zwar eine Erderwärmung stattfindet, sie aber mit dem Menschen nichts zu tun hat, sondern auf Sonnenaktivitäten oder andere nicht menschliche Faktoren zurückzuführen ist.

Klimaskeptiker haben verschiedenartige Motivationen. Manche werden von Unternehmen finanziert, die aus der fossilen Energiewirtschaft kommen und den negativen Einfluss von Kohle, Erdgas und Öl herunterspielen sollen. Manche sind grundsätzliche Skeptiker und glauben nur das, was sie sehen. In jedem Fall spielen sie mit der Hoffnung der Menschen, die Erderwärmung wäre nicht so schlimm und man bräuchte sich keine Sorgen machen. Das wäre schön. Nur leider sind solche Aussagen falsch, entweder aus Unwissenheit oder aus Gründen der Manipulation.

Einwand 1: Unstimmige Forschungsergebnisse

Die Klimaforscher sind sich nicht einig. Unliebsame Ergebnisse, die gegen einen Klimawandel sprechen, lässt man unter den Tisch fallen. Solche Kollegen werden mundtot gemacht und von den Forschungen ausgeschlossen.

Die Fakten: Dass anthropogene (vom Menschen verursachte) Treibhausgasemissionen zu einer globalen Erwärmung führen, gehört heute zum gesicherten Fundament der Klimaforschung. Eine Reihe von Studien zeigt übereinstimmend, dass es darüber einen Konsens von 97 bis 98 Prozent der Klimaforscher gibt.

Die Klimaforscher verstehen die Energiebilanz unseres Planeten gut genug. Die Grundlagen dafür wurden schon im 19. Jahrhundert gelegt. 1824 entdeckte Joseph Fourier den Treibhauseffekt, 1863 zeigte John Tyndall, dass Gase wie Kohlendioxid in der Atmosphäre Wärme absorbieren. Im Jahr 1896 rechnete der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius erstmals vor, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um 4 bis 6 ºC führen würde. Dieser Wert war schon so genau, dass heute die aktuellen Berechnungen nur zu einer leichten Korrektur nach unten kommen. In der Sprache der Wissenschaft lautet die heutige Berechnung wie folgt: „Eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehalts führt mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 bis 100 Prozent zu einer Temperaturerhöhung zwischen 1,5 und 4,5 °C.“

Da die heutige Kohlendioxid-Konzentration bei 400 ppm liegt und vor der industriellen Revolution um 1750 bei 280 ppm lag, sind die Kohlendioxid-Konzentrationen bis heute schon um 40 Prozent gestiegen. Seit dem Beginn der wissenschaftlichen Temperaturmessungen 1880 bis zum Jahr 2012 haben die Klimawissenschaftler einen Temperaturanstieg von 0,85 °C festgestellt. Dieser Trend beschleunigt sich seit 1950, denn allein in den vergangenen 60 Jahren wurde die Luft um 0,72 °C wärmer. Prognostiziert wird eine Erwärmung von 0,2 °C pro Jahrzehnt, wenn wir die Treibhausgase nicht verringern.

Einwand 2: Die Klimaforscher übertreiben

Der Weltklimarat (IPPC) spielt die Forschungsergebnisse hoch, um mehr Forschungsgelder zu bekommen.

Die Fakten: Das Gegenteil ist der Fall. Die Forscher müssen sich im Konsensverfahren auf gemeinsame Formulierungen einigen. Das führt zu einer Art kleinstem gemeinsamen Nenner. Beispielsweise haben der heute gemessene Meeresspiegelanstieg und die Eisschmelze in der Arktis die früheren IPCC-Szenarien längst überholt. So hat der IPPC 2007 eine Erhöhung des Meeresspiegels zwischen 18 und 59 Zentimetern bis 2100 angegeben, während nach Erkenntnissen des AMAP (Arctic Monitoring and Assessment Program) bis 2100 mit einem Anstieg von 0,90 bis 1,60 Metern gerechnet wird. Insgesamt sind die Aussagen über die zu erwartende Entwicklung des Meeresspiegels noch immer sehr unsicher.

Schlecht quantifizierbare Risiken wie die Methanfreisetzung aus Permafrostböden bleiben in den Zukunftsszenarien des IPCC ganz außen vor. Der IPPC nimmt sie nicht in seine Prognosen auf, sehr wohl aber werden sie bei den Empfehlungen zum Küstenschutz berücksichtigt, unter anderem in den USA. Es gibt inzwischen starke Belege aus der Erdgeschichte, dass die riesige antarktische Eismasse wesentlich empfindlicher auf frühere Warmphasen reagiert und damit der Meeresspiegel stärker geschwankt hat, als es die vom IPCC verwendeten Modelle erklären können. Die IPCC-Berichte untertreiben also eher, als dass sie übertreiben.

Einwand 3: Die Erde erwärmt sich gar nicht mehr

Alles halb so wild, die Erderwärmung macht doch auch gerade eine Pause.

Die Fakten: In der Tat erwärmte sich die Erde in den vergangenen 15 Jahren nur halb so schnell wie der langfristige Klimatrend von 0,2 °C Erwärmung pro Jahrzehnt, aber dies liegt innerhalb der bekannten natürlichen Schwankungen. In den 15 Jahren bis 2006 hat sich die Temperatur dafür doppelt so steil nach oben entwickelt wie im langfristigen Klimatrend. Ein paar Jahre halb so viel Erwärmung, ein paar Jahre doppelt so viel, das ändert nichts am Trend. Die Messungen aus den Ozeanen, wo 90 Prozent der durch den Treibhauseffekt zusätzlich aufgenommenen Wärmeenergie eingespeichert wird, zeigen deutlich: Die Treibhauserwärmung hat in den vergangenen Jahren nicht nachgelassen. Die Meere heizen sich stetig weiter auf.

Einwand 4: Das Klima ändert sich immer mal wieder

Größere Klimaveränderungen gab es schon immer, das hat mit dem Menschen nichts zu tun.

Die Fakten: Klimaänderung kann durch interne natürliche Schwankungen oder durch äußeren Antrieb oder durch andauernde anthropogene Veränderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre oder der Landnutzung zustande kommen. Verschiedene Klimafaktoren wie zum Beispiel die Atmosphäre, die Stärke der Sonnenstrahlung oder die Lage der Erde im Raum und die Form der Umlaufbahn um die Sonne beeinflussen das Klima. Alle Klimafaktoren schwanken in ihrer Stärke und stehen miteinander in Wechselwirkung. Das Zusammenspiel und die sich gegenseitig verstärkenden Effekte der verschiedenen Klimafaktoren haben im Lauf der Erdgeschichte dazu geführt, dass wir ganz unterschiedliche Klimazustände hatten.

Im Laufe der 4,5 Milliarden Jahre, die die Erde alt ist, war sie schon mal komplett von Eis bedeckt und auch schon mal komplett eisfrei mit hohen Durchschnittstemperaturen von 20 °C. Die Klimaveränderungen in der Vergangenheit wurden durch externe Antriebe natürlicher Art verursacht. Daraus jedoch abzuleiten, dass es keine menschen-bedingten Klimaänderungen gibt, ist etwa so, als würde man behaupten, Menschen könnten keine Waldbrände verursachen, weil es Waldbrände mit natürlicher Ursache gibt und schon immer gab. Die Zunahme von Treibhausgasen aus natürlichen Quellen hat in der Geschichte der Erde schon häufig zu einem Klimawandel geführt. Aber heute ist es eben der Mensch, welcher der Atmosphäre immer mehr und immer schneller Treibhausgase hinzufügt.

Einwand 5: Für Deutschland wird es sowieso nicht so schlimm

Was soll so schlimm an einem wärmeren Klima sein? Dann haben wir das ganze Jahr schönes Wetter und können exotische Früchte anbauen.

Die Fakten: Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone und wird daher tatsächlich nicht zu den Ländern gehören, die am schwersten von der Erderwärmung betroffen sind.  Doch Grund zur Entwarnung besteht nicht.

Die Temperaturen in Deutschland werden regional und jahreszeitlich unterschiedlich voraussichtlich um 1,5 bis 3,7°C steigen. Es wird weniger Frosttage, mehr heiße Tage und mehr Tropennächte geben und die Zahl und Dauer von Hitzewellen werden zunehmen. Die sommerlichen Niederschläge werden sich durchschnittlich um 30 Prozent verringern und die Häufigkeit von sogenannten Starkniederschlägen wird gleichzeitig zunehmen. Es wird mit einem Rückgang der Gletscher und Schneebedeckung in den Alpen gerechnet. Der Meeresspiegel wird um durchschnittlich 30 Zentimeter steigen – bei einigen Küsten in Deutschland wegen der Landsenkung sogar noch höher. Die gravierendsten Folgen davon sind Ernteeinbußen, erhöhte Gesundheitsrisiken und vermehrte Überschwemmungen.

Einwand 6: Der menschliche Faktor wird überschätzt

Im Vergleich zu den natürlichen Faktoren ist menschliche Beitrag zum Treibhauseffekt eher unbedeutend.

Die Fakten: Es gibt einen natürlichen Treibhauseffekt. Der Effekt entsteht dadurch, dass die Atmosphäre der Erde wie eine Schutzschicht wirkt, die zwar die Sonnenstrahlen durchlässt, aber verhindert, dass die Wärmestrahlung von der Erde in den Weltraum fliegt und so die Erde auskühlt. Ohne die wärmende Funktion der Atmosphäre läge die Oberflächentemperatur der Erde bei etwa minus 18 °C und nicht wie heute bei plus 15 °C. Der natürliche Treibhauseffekt sorgt also dafür, dass die Erde um 33 °C wärmer ist als ohne Treibhauseffekt.

Richtig ist, dass im Vergleich mit dem Gesamt-Treibhauseffekt unserer Erde die anthropogenen Anteile beim Kohlendioxid 1,2 Prozent und bei den Nicht-Kohlendioxid-Gasen wie Wasserdampf, Methan und Lachgas 0,9 Prozent ausmachen, der anthropogene Anteil am natürlichen Treibhauseffekt also nur 2 Prozent ausmacht. Schon eine grobe (weil lineare) Überschlagsrechnung ergibt, dass 2 Prozent von 33 °C etwa 0,7 °C sind. Das entspricht in etwa der im 20. Jahrhundert beobachteten Erwärmung und stützt damit die Erkenntnisse der Klimaforscher. 2010 wurden übrigens weltweit 49 Milliarden Tonnen Kohlendioxidäquivalente in die Luft geblasen, Deutschland hat daran einen Anteil von 2 Prozent und liegt damit hinter China (21 Prozent) und den USA (18 Prozent) auf Rang sechs.

Einwand 7: Die Sonnnenstrahlung  bewirkt den Klimawandel

Die Änderung der Sonnenstrahlung oder die Vulkanaktivität sind der wesentliche Faktor für die Klimaänderungen.

Die Fakten: Die Sonne ist tatsächlich ein Klimafaktor. Während der letzten paar Jahrhunderte bis ungefähr bis Mitte des 20. Jahrhunderts zeigten wissenschaftliche Rekonstruktionen, dass die Helligkeit der Sonne langfristig leicht zunahm. Auch die Erde erwärmte sich in derselben Zeitspanne langsam – das zeigten Messungen bzw. rückschauende Rekonstruktionen von Luft- und Meerestemperaturen. Diese parallele Entwicklung und die bekannten physikalischen Prozesse wiesen darauf hin, dass die sich erwärmende Sonne für den damaligen Temperaturanstieg auf unserem Planeten zumindest mitverantwortlich war.

Dieselben Messungen zeigen aber auch, dass die von der Sonne kommende Energie seit ihrem Hoch um 1960 langsam wieder abnimmt – die Temperatur von Luft und Meeren auf der Erde jedoch steigt kontinuierlich stark an. Damit ist klar, dass es nicht die Sonne sein kann, die den gegenwärtigen Klimawandel verursacht – etwas anderes muss dahinter stecken.

Vulkanische Kohlendioxid-Emissionen (z.B. die Gasaustritte, die neben Eruptionen auftreten) hat es schon immer gegeben. Diese Emissionen sind Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs. Vulkanisches CO2 könnte nur dann der Grund für den seit dem 19. Jahrhundert deutlich messbaren Anstieg der Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre sein, wenn es eine klare Zunahme der Vulkanaktivität gäbe. Doch es gibt keinerlei Belege für irgendeine langfristige Entwicklungstendenz vulkanischer Aktivitäten im gleichen Zeitraum.

Aber wie viel Kohlendioxid stoßen die Vulkane der Erde eigentlich aus? Eine Studie des British Geological Survey hat die Menge auf 210 bis 360 Millionen Tonnen pro Jahr beziffert, was ungefähr einem Prozent der menschengemachten CO2-Emissionen entspricht.

Einwand 8: Wir müssen nichts ändern. Öl, Erdgas und Kohle sind sowieso bald alle.

Die fossilen Energieträger, die den Treibhauseffekt verursacht haben, sind ja bald aufgebraucht. Lasst uns einfach abwarten.

Die Fakten: Allein darauf zu setzen, dass die Vorräte der fossilen Brennstoffe irgendwann zur Neige gehen, ist komplett sinnlos. Bis dahin wäre die Welt schon so warm, dass die 2 °C Marke, die wir uns politisch gesetzt haben, längst überschritten wäre und wir unter Dürre auf der einen Seite und Überschwemmungen und Starkregen auf der anderen Seite leiden würden.

Es ist davon auszugehen, dass die Vorräte an Erdöl, Gas und Kohle auch in den nächsten Jahrzehnten noch reichen werden. Alle Peak-Oil-Szenarien haben sich inzwischen überholt, weil entweder durch neue Messtechniken neue Vorräte entdeckt wurden oder durch neue Fördertechniken bisher unerreichbare Vorkommen gefördert werden können, wie es beim Fracking der Fall ist.

Die OECD schätzt, dass die Öl- und Erdgasförderung noch bis zum Jahr 2050 steigen und sich dann auf hohem Niveau stabilisieren wird. Bei der Kohleförderung sieht sie auf absehbare Zeit keine Engpässe. Angesichts des rapide fortschreitenden Klimawandels und des hohen Anteils, den die fossilen Energieträger daran haben, geht es also darum, möglichst schnell auf klimafreundliche, erneuerbare Energien umzusteigen und die fossilen Brennstoffe im Boden zu lassen.

Weltweit werden aktuell ungefähr 80 Prozent der gesamten Energie aus fossilen Brennstoffen hergestellt. Bis 2050 müssen die Treibhausgasemissionen weltweit um 40 bis 70 Prozent sinken und bis 2100 nahe null sein, damit sich die Konzentration der Treibhausgase auf 500-550 ppm einpendeln kann und das 2 °C Ziel mit einer hohen Wahrscheinlichkeit noch erreicht werden kann.

Ergebnis: Den Klimawandel gibt es!

Die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre sind heute durch den Abbau der fossilen Energieträger Öl, Kohle und Erdgas sowie durch die Abholzung der Regenwälder 40 Prozent höher als je zuvor in der Erdgeschichte. Kann das Ziel, die daraus resultierende Erderwärmung auf 2° C im Vergleich zum Temperaturniveau in der vorindustriellen Zeit zu beschränken, noch erreicht werden?

Klimawandel durch Reduzierung der Treibhausgase reduzieren!

Trotz der sehr komplexen Wechselwirkungen der physikalischen, biologischen, geologischen und chemischen Abläufe im Erdsystem gibt es einen überraschend einfachen, linearen Zusammenhang zwischen der Summe der CO2-Emissionen seit der industriellen Revolution und der erwarteten Erderwärmung im 21. Jahrhundert.  Soll das gesellschaftlich-politisch vereinbarte Klimaziel erreicht werden, ist die Gesamtmenge der Treibhausgase, die ausgestoßen werden dürfen, also begrenzt.

Zwei Drittel dieser Menge sind laut der Mehrheit der Klimaforscher bereits verbraucht, bleibt die gegenwärtige Emission gleich hoch, ist dieses Budget in weniger als 25 Jahren aufgebraucht.  Im europäischen Durchschnitt verursachte jeder Mensch 2012 etwa 9,0 Tonnen CO2-Äquivalent-Emissionen. Um das 2 °C Ziel zu erreichen, dürften wir nur noch 2,7 Tonnen pro Kopf verbrauchen, müssen also rund Zweidrittel an Verbrauch einsparen.

Eine umfangreiche und langfristige Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen – nur so kann letztendlich der Klimawandel noch eingeschränkt werden.

 


Die Quellen:

www.klimafakten.de
www.klima-sucht-schutz.de
www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel
www.pik-potsdam.de

Literaturtipp:
Anja Paumen, Jan Heiner Küpper: It’s the Planet, Stupid! – Sieben Perspektiven zum Klimawandel, oekom Verlag 2015, 300 Seiten, 24,95 €

20 Responses

  1. Hubertus Hauger
    2025 – Dann ist es vorbei!

    Das ist die jüngste Jahreszahl für den weltweiten Kollaps. Öl zu teuer, Geldwirtschaft bricht zusammen, Lebensmittelversorgung versiegt … Und es hat längst begonnen!

    Die NASA registriert wieder eine Verschlechterung vom Klima und was daraus folgt.

    Ich fand noch nichts in Deutsch, drum hier auf Englisch:
    https://www.theguardian.com/environment/2016/aug/30/nasa-climate-change-warning-earth-temperature-warming

    Antworten
  2. Peter Büring
    97% bis 98% aller Klimaforscher sind sich einig... wie bitte ????????????

    Dieser Artikel ist so denkbar schlecht recherchiert, dass man schon annehmen muss er wurde vom IPCC finanziert.
    “ 97-89 % der Kliumaforscher sind sich einig“
    schon mal was vom „Heidelberger Apell“ gehört?
    Im bekannten Heidelberger Appell äußern sich über 3000 Wissenschaftler darunter 74 Nobelpreisträger skeptisch ihre Bedenken gegenüber der Klimawissenschaft und –Politik. Darunter sind allein 6 deutsche Nobelpreisträger. 66 der 74 Unterzeichner sind Preisträger in den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Medizin. Ihre sechs skeptischen Aussagen.
    nicht dass das alles wäre…
    Auch die Oregon Petition mit 31.000 Unterschriften (davon 9030 promovierte Naturwissenschaftler). Sie besagt, dass es „keine überzeugenden Argumente dafür gibt, dass die durch Menschen verursachte Emission von Kohlendioxid, Methan oder anderen Treibhausgasen derzeit oder zukünftig zu einer katastrophalen Erwärmung der Erdatmosphäre und Zerstörung des Erdklimas verursacht. Im Gegenteil, es gibt substanzielle Evidenz, dass das Anwachsen der CO2 Konzentration in der Atmosphäre zu positiven Effekten auf die Pflanzen und Umwelt der Tiere führt.

    kann man ganz einfach nach Googeln

    Die Frage ist jetzt nur noch, wie viel Honorar gabs denn jetzt für diesen Artikel?

    Antworten
  3. Karin Dorr
    Gott sei es gedankt

    Got sei es gedankt das ihr nichts zu sagen habt außer diesem Stuss über die Klimalüge.
    Wer jemanden der Lüge bezichtig kennt die Wahrheit.
    Fahrt mal im Winter noch Finnland. Fahrt nach Oulu, ist der größte Hafen dort nach Helsinki und Turku.
    Fragt nach der Fahrrinne und ob ihr diese sehen könnt.
    Als ich 1996 zum erstmal im Winter in Oulu war konnte ich auf der zugefrorenen Ostsee bis zu dieser Fahrrinne laufen und die Schiffe die vorbeifuhren berühren. Das letzte mal war das 2003. Seit dem war ich leider nicht mehr dort. Aber seit Jahren schon friert die See dort nicht mehr zu. Warum wohl? Weil es kälter wird?
    In Ivalo bekommen die Kinder mittlerweile Hitzefrei im Winter weil die Temperaturen nichtmal mehr -20 erreichen.
    Das sind Veränderungen über Jahre und nicht das Wetter von heute.
    Und fragt mal ob es daran liegt das es kälter wird, gleich bleibt oder wärmer.

    Antworten
    • Joerg

      Das es wärmer wird , wird auch nicht immer bestritten, sondern vielmehr, dass es am co2 liegt. Obwohl, dass es wärmer wird ist auch keine gesicherte Erkenntnis.
      Anstelle von klimalüge, würde ich es co2 Lüge nennen.
      Es gibt übrigens datelitenbilder die belegen sollen, dass das Eis in der Arktis zunimmt.

      Antworten
    • Joe R.
      Erst Hirn einschalten, dann posten.

      Es geht um CO2 (+andere Spurengase) als Verursacher!!!
      Unabhängig davon: auch die Satelliten-Daten zeigen ab 1998 keinen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur – was (für Leute mit Hauptschulabschluss) natürlich nicht bedeutet, dass nicht regional großflächig wärmer werden kann und auch wird; die Himalya-Gletscher jedenfalls nehmen sei ein paar Jahren wieder zu.

      Antworten
  4. Salomon
    Ach ist das schoen

    alle so emotional aufgebracht zu sehen, wenn der Falsifiziermodus eingeschaltet wird: falsifizieren ist die wichtigste wissenschaftliche Vorgehensweise, und hat mit Emotionen gar nichts zu tun. Also kann ich einmal die meisten der Kommentare vorneweg abhaken.
    Was ist meine Erkenntnis bisher: es gibt einen Artikel der – mit all seinen aufgezeigten formalen Schwächen – eine Sache A vertritt. Der zieht ein Konsortium an Wissenschaftlern als Quelle heran, die wie alle Menschen von etwas leben müssen und daher beeinflussbar sind (den Mythos von der wertfreien Wissenschaft dürfen wir wohl übereinstimmend als abgeschafft betrachten) – das ist also nichts Neues.
    Aber die selbe Kritik ist natürlich auch den vielen (oder nur wenigen) anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen angedeihen zu lassen die die Gegenposition B stützen (also dass sie beeinflusst sind, selektiv, tendenziel, Interessen verfolgen…). (mir fehlen übrigens von den Quellenkritikern die Gegenquellen…).
    Worauf läuft’s mMn hinaus: a) ein komplexer Sachverhalt ist nur durch eine große Gruppe von Personen zu bewältigen; b) eine große Gruppe bzw. die viele Arbeit kosten Geld; c) alles das etwas kostet ist nicht mehr glaubwürdig, weil das Geld ja von jemandem kommen muss, und jeder – besonders ein Geldgeber, und sei es die Gesellschaft/Staat hat ein Eigeninteresse; d) also kann ich komplexe Zusammenhänge nicht mehr wissenschaftlich-glaubwürdig behandeln; e) bei einem komplexen Thema wie dem Klimawandel sind wir also gezwungen oder nun endlich frei das zu glauben was wir wollen, und haben damit per definitionem immer recht.
    Und genau so spielt sich diese Diskussion ab – nicht nur hier.

    Antworten
  5. Susanne
    ich hab gedacht, das ist ein Scherz

    Leute, Ihr meint doch diesen Artikel hier in der SEIN nicht ernst, oder? Ich schätze das Magazin sehr, aber das hier kann nicht ernst gemeint sein.

    Nunja, ich bin drüber „gestolpert“ – vielleicht wolltet Ihr ja nur den Leser aufrütteln? So nach dem Motto: glaub nicht alles, auch nicht in der SEIN?

    Ich werde weiterlesen – weiterhin kritisch. Und ich hoffe, Ihr laßt Euch nicht weiter vor den Karren der Wirtschaft spannen.

    Antworten
    • jugen
      CO2 steigert das Wohlbefinden

      Immer mehr Menschen wachen auf und lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Statt die Umwelt vor den Giften der Konzerne zu bewahren arbeiten wir daran den Pflanzen die Nahrungsgrundlage zu entziehen.

      CO2 ist ein Spurengas, das 1,6 mal so schwer ist wie unsere Luft (daher zum größten Teil in Bodennähe zu finden ist) und so den meisten Pflanzen als Nahrung dient. Richtig deutlich wird der verbreitete Schwachsinn vom Klimakiller CO2, wenn man sich den anthropogenen Anteil ansieht.

      Worum geht es eigentlich?
      Die Fakten unserer Atmosphäre sind: ca.:
      78% Stickstoff;
      21% Sauerstoff;
      0,93% Argon und ein paar Spurengase wie Wasserdampf, Ozon und
      ca. 0.038% CO2.

      …mal nachrechnen:
      0,038% CO2 sind in der Luft.
      Davon produziert die Natur 96%, den Rest, 4%, der Mensch.
      Das sind dann vier Prozent von 0,038%, macht 0,00152%.
      Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1%.
      Also beeinflusst Deutschland 0,00004712% des CO2 in der Luft.
      Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.“

      Da kann man auch in den Bodensee See pinkeln und erwarten, dass er wärmer wird…

      Die ganze Klimadebatte entpuppt sich als reine Gelddruckmaschine der Eliten. Als nächstes kommt dann die persönliche CO2 Steuer — basierend auf einer persönlichen CO2-Bilanz, die, wenn man weiter denkt, dann auch einer persönlichen Überwachung bedarf. Die technischen Möglichkeiten sind ja bereits vorhanden (Stichwort RFID).

      Abkassieren und Versklaven in einem Aufwasch — eine „Win-WiN-Situation“ — sozusagen.

      p.s.: CO2 steigert das Wohlbefinden
      https://www.youtube.com/watch?v=hjKz4BiYVWM

      Antworten
  6. Ralf Ruszynski
    Mal angenommen

    Was passiert eigentlich mit Deutschland, wenn der Golfstrom versiegt?

    Was passiert mit Deutschland, wenn es tatsächlich Mitte des Jahrhunderts 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben sollte? (Aussage IEA im „World Energie Outlook“ – der Bibel der Energiewirtschaft)

    Wenn sich die Wüsten weiter ausbreiten und der Meeresspiegel weiter steigt und Mitte des Jahrhunderts 11 Mrd. Menschen auf dem Planeten leben.

    Mal angenommen es stimmt, dass wir in 100 Jahren soviel Energie freisetzen, wie in 1 Millionen Jahren entstanden ist.

    Mal angenommen es gibt Alternativen die ökologischer und dazu noch kostengünstiger sind.

    Mal angenommen, die Masse der Erde (Boden, Luft, Wasser) ist physikalisch so groß, dass wir eine Erwärmung nicht zurück drehen können.

    Mal angenommen, DASS KEINER DER KLIMASKEPTIKER IM SCHADENSFALL HAFTEN WÜRDE, WEIL SIE ALLE NUR EINE GROSSE KLAPPE HABEN, ABER KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNEHEMEN.

    Mal angenommen, ich möchte für meine Kinder und Enkelkinder auf der sicheren Seite bleiben.

    Mal angenommen ein Verbrennungsauto hat einen Wirkungsgrad von 30 %, ein Elektroauto 95%.

    Mal angenommen Benzin für ein Verbrennungsauto kosten 12 €/100 km, mit einem Elektroauto und Strom vom Dach 1,20 €/100km

    Mal angenommen Gas aus Russland kostet 10 Cent/kWh – eine kWh Wärme erzeugt mit einer Wärmepumpe und PV vom Dach 2 Cent/kWh.

    Mal angenommen, es gibt kein Krieg mehr um Öl, da die Sonne, Wind und Wasser weltweit an deutlich mehr Orten zur Verfügung steht.

    Mal angenommen Deutschland zahlt nicht mehr 100 Mrd. € / Jahr ins Ausland für Rohstoffe, sondern baut mit deutschen Arbeitskräften regional Solar- und Windkraftanlagen.

    Mal angenommen alle Großinvestoren ziehen ihr Geld ab aus den fossilen Energieträgern, weil sie erkannt haben, dass Strom vom Dach die günstigste Stromquelle ist und man damit Strom, Wärme und Mobilität erzeugen kann.

    Mal angenommen die Aktienkurse der konventionellen Energieversorger fallen, da sich ihr Geschäftsmodell nicht mehr rechnet.

    Mal angenommen FRIEDEN IST MÖGLICH !

    Was dann?

    Antworten
  7. Queen of KommentarCommunity
    Oslo: Zentrum soll bis 2019 autofrei werden

    http://www.klimaretter.info/mobilitaet/nachricht/19871-oslo-zentrum-soll-bis-2019-autofrei-werden

    Ich sehe schon, die Rothschilds bereiten uns auf harte Zeiten vor, hi hi. Was führen die Echsenmenschen als nächstes im Schilde?!?! Gadhaffi hatte vor die Wüste zu begrünen, jetzt haben ausserirdische Astralwesen das ganze Projekt unterbrochen. Wird Erzengel Michael rat wissen… und wird er Barbi aus ihrem Plastikkörper in die Seele eines Käfers sperren?

    Lesen sie auch im nächsten Monat nach, klicken sie sich rein, in die Kommentarspalte.

    Liebstens, ihre KommentarQueen

    Antworten
  8. Jörg
    Warum heißt Grönland Grönland?

    Die Sonne ist ja wohl der wichtigste Faktor, da Energielieferand. Bewiesen ist bisher gar nichts. Es besteht nur Konsens. Von den 98% von denen hier die Rede ist, sind 98% im Staatsdienst. Und diese 98% versuchen diesen Klimawandel zu beweisen. Wissenschaft sollte aber ergebnisoffen sein. Fakten kann ich hier keine finden, die man überprüfen könnte. Das Thema hat sich sowieso bald erledigt, da es eine Wirtschaft in der derzeitigen Form bald nicht mehr geben wird. Und das ist im Gegensatz zum menschengemachten Klimawandel wirklich leicht zu beweisen.

    Antworten
  9. Glex
    Quellen?

    Ohne auf den Inhalt dieses Artikels eingehen zu wollen, möchte ich ein paar Worte zu den Quellen anmerken.
    Quelle 1 bezieht sich auf Quelle 4 sowie weitere Quellen, die meist mit/für den IPCC arbeiten.
    Quelle 2 wird finanziert von Quelle 3.
    Quelle 3 bezieht sich auf den IPCC.
    Quelle 4 arbeitet für/mit dem IPCC.
    Sie hätten sich die Arbeit also einfacher machen können, wenn Sie den IPCC als einzige Quelle für den Artikel verwendet hätten. Inhaltliche Unterschiede gäbe es dadurch jedenfalls keine.
    Es zeigt sich also, auch wenn dem IPCC noch so viele Wissenschaftler und Institute angehören, ist es wissenschaftlich gesehen, doch nur eine einzige Quelle.
    Und in der Tat scheint es fast unmöglich, seriöse, vom IPCC unabhängige Quellen zu finden. Seltsamerweise gelten alle Wissenschaftler, die den IPCC kritisieren als unseriös. Ein in der modernen Wissenschaft wohl einzigartiges Ereignis, dass eine wissenschaftliche Theorie als bewiesene Tatsache gilt, die nicht mehr diskutiert werden darf. So etwas nennt man auch Dogma! Sogar Einsteins Relativitätstheorie wird nach 100 Jahren immer noch diskutiert!
    Die Tatsache, dass es also kaum noch Institute und Wissenschaftler zu geben scheint, die nicht mit dem IPCC zusammenarbeiten, lassen zumindest bei mir die Alarmglocken schrillen.
    Man fühlt sich unweigerlich in die Realität eines Hollywood-Kassenschlagers versetzt: Die klügsten Köpfe der Welt vereinen sich um gemeinsam einen Weg zu finden den Untergang der Erde zu verhindern.
    Die tatsächliche Realität ist aber eben eine andere: Wer ein Monopol auf Wissen besitzt, der besitzt implizit auch ein Monopol auf Wahrheit.

    Antworten
  10. Mischa
    Selten so gelacht

    Hut ab, einen Text aus 4 absolut tendenziösen Quellen zu erstellen und damit dann Riesenwind zu machen. Ich mag ja diese Seite hier, aber den Beitrag hättet ihr euch gut und gerne sparen können. Kann ich alles auf der Homepage des Potsdamer Instituts für Klimaforschung nachlesen – wenn ich dran glaube …

    Antworten
  11. steven black
    Erstaunlich

    Mich persönlich überrascht es eher, dass überhaupt noch jemand den Klimaerwärmung -Unsinn, durch CO 2 glaubt.

    Antworten
    • Peter Büring
      von nix kommt nix

      na, dafür werden ja laufend diese Artikel verfasst…
      das zeigt schon Wirkung das macht schon Angst…

      Antworten
      • Hubertus Hauger
        Es gibt sie noch, die Wahrheit.

        Nicht so mißtrauisch sein. Von den beiden Aussagen: „Alles wird gut!“ und „Wir werden alle sterben!“, welche ist wohl die Wahrere?

  12. Joe R.
    IPCC-CO2-Märchen

    … es beginnt schon mit dem ersten Satz:

    >>>Obwohl sich eine überwältigende Mehrheit der Klimaforscher darüber einig ist

    Na und! Seit wann ist Wissenschaft eine Sache von Mehrheiten? Das herrschende Paradigma wird immer von einer Mehrheit vertreten; in diesem Fall ist sie besonders groß, weil der CO2-Mythos ein politisches Elitenprojekt ist, also immens gefördert wird.

    >>>Die Klimaskeptiker bestreiten nahezu alles, was durch zahlreiche Messdaten der Klimaforschung belegt ist.

    DIE Klimaskeptiker bestreiten überhaupt keine „Messdaten“; es geht, Herr Fachjournalist, in der Wissenschaft immer um die *Interpretation* von Messergebnissen. In dem Fall z.B. um die Satelliten-Messdaten – und denen zufolge hat sich die globale Durchschnitttemperatur der Erde seit 1998 NICHT erhöht!

    >>>Die Fakten: Dass anthropogene (vom Menschen verursachte) Treibhausgasemissionen zu einer globalen Erwärmung führen, gehört heute zum gesicherten Fundament der Klimaforschung. Eine Reihe von Studien zeigt übereinstimmend, dass es darüber einen Konsens von 97 bis 98 Prozent der Klimaforscher gibt.

    OB das ein Fakt, darüber wird ja gestritten. Und gesichert ist da gar nichts; ganz abgesehen davon, dass in der Klimaforschung keine Studien über die Meinung von Forschern durchgeführt werden – das wäre das Gebiet der Wissenschaftssoziologie oder -theorie o.ä.

    zum Einwand 2:
    >>>Der IPCC nimmt sie [die Methanfreisetzung] nicht in seine Prognosen auf…

    Sehr lustig. Zur wissenschaftlichen Methodik gehört es, Prognosen zu machen, diese müssen zwingend falsifizierbar sein. Wenn der politische Thinktank IPPC (der ja ganz klar der Datenmanipulation überfürht worden ist; Stichwort Climagate) die Metahnfreisetzung, die ja einen ungeheuren EInfluss auf das Weltklima hat (z.B. auch durch Vulkanausbrüche), nicht in seinen Modellen berücksichtigt, wie können diese dann funktionieren?!
    Und sie funktionieren ja auch nicht – das ist ja der Witz an der ganzen Geschichte!

    Einwand 3
    Siehe oben. Seit 1998 hat sich die globale Durchschnittstemperatur, die von Sateliten erfasst wird, NICHT erhöht. Deshalb ist z.B. auch der antarktische Eispanzer wieder gewachsen, auch die Himalaya-Gletscher haben leicht zugelegt usw… – was natürlich nicht im Widerspruch zu woanders abnehmenden Eismassen und wachsenden Temperaturen stehen muss.

    Einwand 4
    >>>Daraus jedoch abzuleiten, dass es keine menschen-bedingten Klimaänderungen gibt, ..

    Dass ist wieder mal die typische manipulative Mainstream-Strategie: etwa zu widerlegen/zu bestreiten, was gar nicht behauptet wurde. Zudem formuliert der Autor genau das als *seine* Fakten, worauf die „Skeptiker“ (ein Propagandabegriff nebenbei gesagt) gerade hinweisen. Das ist reine Demagogie.

    Einwand 5
    Wie warm es in Dtl. wird, hat mit dem Thema, ob die Klimaerwärmung technisch verursacht ist oder nicht (und ob sie überhaupt global stattfindet) gar nichts zu tun.
    Der Einwand ist also gar keiner, sondern wie oben…

    EInwand 6
    …ist ebenso keiner. Denn das ist der Streitpunkt bzw. das unbewiesene Postulat der CO2-Mystiker: Hat der menschengemachte Ausstoß einen relevanten Einfluss, und wenn ja, wie groß ist der?
    Und beides ist eben nicht überzeugend begründet worden, sondern wird nur behauptet.

    Einwand 7
    >>>Damit ist klar, dass es nicht die Sonne sein kann, die den gegenwärtigen Klimawandel verursacht

    Gar nichts damit klar bzw. bestenfalls, dass der Autor nur über rudimentäres Verständnis von Wissenschaftstheorie bzw. dem Thema hat. Das zeigt sich u.a. darin, wie er die Begriffe verwendet: „Energie“ umfasst durchaus auch Wärmestrahlung. Aber es gibt sehr viel Energie, die von der Sonne kommt, als nur Wärme….

    Einwand 8
    … ist ebenso keiner; doch er ist ein weiteres gutes Beispiel, wie weit die Politik in die Wissenschaft reicht (nebenbei: am Ende der Kali-Zyklen wird auch das immer schlimmer), denn auch die Peak-Oel-Prognosen waren selbstverständlich politisch beeinflusst. Dass die Peak-Oel-Behauptung nie gestimmt hat, ist – neben anderen ein weiterer Hinweis, dass das Öl grundsätzlich abiotischen Urssprungs ist, also ständig neu erzeugt wird.

    Fazit:
    Nicht nur ein argumentativ unterirdisch schlechter Artikel. Schlimmer finde ich, dass die SEIN wieder einmal NWO-Propaganda verbreitet, denn genau das steckt hinter den ganzen IPCC-CO2-Märchen; es geht um die Schaffung neuer Märkte (Luft bzw. CO2) und Druckpotenzial gegen die Schwellenländer…

    Dem Autor ist anzuraten, sich entweder etwas tiefer mit dem Thema zu befassen, oder lieber bei seinen anderen (zahlreichen) Schwerpunkten zu bleiben.

    Antworten
    • Janosch
      Danke

      Danke für die Kommentierung und Hinweise, spart mir viel Arbeit 🙂
      … Fazit:
      Nicht nur ein argumentativ unterirdisch schlechter Artikel. Schlimmer finde ich, dass die SEIN wieder einmal NWO-Propaganda verbreitet, …
      Zu ergänzen wären hier noch die gigantisch hohen Summen die über CO2 -„Klimaschutz“Abgaben transferiert und damit verdient und auch von jemanden bezahlt werden! So unterirdisch schlecht der Artikel ist so überirdisch hoch sind diese Summen, ein Schelm der sich was dabei denkt 🙂

      Antworten
    • Joshua
      Danke für Deine Richtigstellung

      Danke für Deine Zusammenfassung!
      Mich schockte dieser Propaganda-Artikel hier bei SEIN schon sehr…

      Antworten
      • Michael
        Abschied von den Allmachtsfantasien

        Wir nehmen uns den Schatz der fossilen Rohstoffe und verprassen ihn in einer großen 300jährigen Party. Die fetten Jahre sind irgendwann vorbei. Es erwartet uns der Kater danach. Davon der Klimawandel einer unter mehreren. Kein Füllhorn wartet unterm Zauberhut. Das war´s mit der orgiastischen Fantasie.
        Kein Grund zum Jammern. Es kommt die Wirklichkeit vorbei und nimmt uns demnächst mit. Vielleicht macht Weltuntergangsstimmung das besser. Nicht erst Hitler sagte lieber heroisch sterben, als schäbig weiterleben! Keine Auserwählung zu Großem, sondern nur ein Furz in der Geschichte unseres Planeten Erde.
        Mir dämmert, die menschenleere Ausdehnung der Natur ist was Schönes, nichts Furchterregendes, daß es durch menschliche Großtaten zu überwinden gilt. Dieses Starren auf die alleinige Rolle des Menschen als Gestalter, während die Natur nur die Passive bleibe. Eine Auseinandersetzung zwischen diesem Traum unbegrenzter Berufung und der heraufdämmernden Erkenntnis des bescheidenen und scharf begrenzten Platzes in Allem.
        Die Konfrontation mit der Grenze meiden und sich das Sterben ersparen. Wer hätte das nicht gerne? Wenige halten die Wirklichkeit aus, daß das industrielle Zeitalter zuende geht und mit Ihr die aufgeblasene selbstgefällige Allmachtsfantasie. Wer erinnert sich wohl in tausend Jahren noch an den Schatz der fossilen Rohstoffe, das Gönlandeis oder die Niederlande?
        Uns Menschen gibt´s noch. Mit Kakerlaken und Ratten gehören wir zu den herausragenden Alleskönnern. Schwer auszurotten!
        Die Alpen werden noch da sein. Große Felsen in der Landschaft. Während alles was wir jetzt bewohnen, längst verschwunden ist. Die Berge sind geduldig. Sie haben zahlose Lebensformen kommen und gehen sehen. Sie können uns lehren, daß das Leben einer Lebensform, wie das jedes Einzelnen, vom Tod vervollkommnet wird, nicht ausgelöscht! Der Lebenswert wird bemessen durch Schönheit und Weisheit, die sie erfährt und selbst erzeugt. Nicht durch brachiale Dauerhaftigkeit.

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