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Jeder Mensch strebt bewusst oder auch unbewusst nach dem großen Glück. Doch was bedeutet es, glücklich zu sein?

Glücklich zu sein bedeutet, sich glücklich zu fühlen, und genau dies muss man nicht dem Zufall überlassen. Wenn man zum Beispiel verliebt ist, geht einem alles sehr leicht von der Hand. Man hat auch in allen anderen Lebensbereichen nicht das Gefühl, ein Problem zu haben, ganz gleich, was geschieht. Man betrachtet einfach alles aus einer anderen Perspektive, mit der es einem rundum gut geht, mit der man gleichzeitig sein volles Potenzial nutzen kann. Bislang glaubten die meisten, dass diese Gefühle einfach so kommen und wieder gehen. Doch dies ist „zum Glück“ so nicht richtig. Wir können mit einfachsten Mitteln unsere Fähigkeit, Glücksgefühle zu erleben, trainieren. So, wie ein Sportler seine Muskeln trainiert, können wir unser Gehirn gezielt darauf trainieren, Glücksgefühle zu erleben.

Negative Gefühle stammen aus der Steinzeit

In einem solchen Training gilt es als erstes, eine gewisse Souveränität zu erreichen, mit der man künftig nicht nur jegliche brenzlige Situation gelassen meistern kann, sondern auch – was viel wichtiger ist – die vielen Glücksmomente, die unser Leben bereits bietet, erst einmal richtig wahrnehmen kann. Um diese Souveränität zu erhalten, ist es lediglich notwendig, die Wahrheit zu erkennen. Denn in den meisten Fällen, in denen wir unangenehme Gefühle wie zum Beispiel Wut, Hass, Aggression, Verzweiflung, Schuldgefühle, Depressionen o. ä. bekommen, basieren diese Gefühle auf Informationen, die unsere Instinkte so verarbeiten, als würden wir noch in der Steinzeit leben. Denn unser Emotionensystem entwickelte sich in einer Zeit, in der unser Lebensraum noch viel lebensbedrohlicher als heute aussah. Daher basieren fast alle negativen Gefühle auf der unbewussten – und falschen – Annahme, wir seien in Lebensgefahr. Wenn wir unseren Instinkten nun bewusst aufzeigen, wie die Welt von heute wirklich ist, werden wir das Leben anders bewerten, als wenn wir die heutige Welt durch die Augen eines Steinzeitmenschen betrachten.

In Glücksgefühle hineinsteigern

Auf der Basis dieser Souveränität kann man dann sehr leicht trainieren, Glücksmomente des Lebens wahrzunehmen und die Glücksgefühle, die dadurch entstehen, so weit anwachsen zu lassen, wie es einem beliebt. Doch was sind Glücksgefühle? Glücksgefühle sind eben nicht Dauereuphorie, nur noch lachend durch die Gegend laufen, glückselig in der Ecke sitzen und alles über sich ergehen lassen oder etwas in dieser Art. Nein, ich spreche hier von den der jeweiligen Situation angemessenen positiven Gefühlen. Das kann je nach Situation z. B. Freude, Lust, Euphorie, Zufriedenheit, Genuss, Verbundenheit usw. sein. Viele Paare, die am Anfang ihrer Beziehung verliebt waren, verloren dieses wunderschöne Gefühl mit der Zeit. Man redete sich dann ein, es sei normal, dass das Kribbeln im Bauch mit der Zeit verblasst. Aber natürlich kann man diese schönen Gefühle, die man in der Verliebtheitsphase hatte, sehr leicht zurückgewinnen. Man kann sich sogar die Gefühle und deren Intensität aussuchen, die man erleben möchte. Doch wie kann man solche Gefühle gezielt hervorrufen? Hierzu gibt es etliche Methoden, von denen ich hier eine vorstelle: Man kann sich bereits mit einer Blume in eine Ekstase hineinsteigern, bis die Tränen kommen. Wenn man sich vor eine Blume setzt und ihre Schönheit in jeder Facette wahrnimmt, steigen allein dadurch schon allmählich schöne Gefühle auf. Man nimmt ihre Blüte wahr – die Farbe der Blätter – ja sogar die unterschiedlichen Farbnuancen – die Leuchtkraft der Farben – die Struktur der Blätter – auch der Rand der Blätter hat eine eigene Struktur, natürlich nimmt man auch den Duft wahr …

Nach dem Schönen suchen

Wenn man sich auf diese Weise jedes Detail dieser Blume anschaut und dabei jedes Mal die Schönheit und die Einzigartigkeit erkennt, kommt man förmlich in einen Rauschzustand. Wenn man sich mit einer einzigen Blume in einen solchen Glückszustand zu versetzen vermag, kommt einem ein ganzer Garten dann vor wie der Garten Eden. Jede Pflanze zeigt sich in einer anderen Schönheit. Man lernt auf diese Art und Weise, das Schöne am Leben zu erkennen. Beim Verlieben macht das Unterbewusstsein im Grunde genau dasselbe: Man geht unbewusst auf die Suche nach dem Schönen bei seinem Partner. Nicht einmal wehren kann man sich gegen das Kribbeln im Bauch. In dieser Zeit sieht man interessanterweise nicht nur den Partner mit diesen Gefühlen, sondern das ganze Leben scheint sich positiv auszurichten. Und genau diesen Effekt kann man nutzen. Es gibt so viele schöne Dinge auf der Welt – man muss sie nur wahrnehmen. Allein dadurch wird das Leben deutlich glücklicher.

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