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Was ist die optimale und gesündeste Ernährung für den Menschen? Die 6 Voraussetzungen für eine optimale Diät nach Loren Lockman dürften viele Menschen überraschen.

Was ist gesundes Essen?

Was ist wirklich gesundes Essen? Diese Frage, die zunächst fast trivial erscheint, ist schwerer zu beantworten als erwartet. Tatsächlich gibt es unzählige Theorien, Systeme und Ratschläge, die zum Teil fast religiöse Ausmaße annehmen. Die Diskussion wird dementsprechend angeregt geführt. Fleisch oder nicht? Roh oder gekocht? Trennkost? Makrobiotik? Unsere Ideen zum Essen füllen mittlerweile Bibliotheken.

Der Fastencoach Loren Lockman lädt ein, alles, was wir über Nahrung zu wissen glauben, über Bord zu werfen und noch einmal ganz von vorne anzufangen.

Gesund essen nach dem Vorbild der Natur

Es leben etwa 8 Millionen Spezies auf diesem Planeten. Außer dem Menschen macht sich keine einzige Gedanken über ihre Ernährung. Geruch und Geschmack verraten unseren Geschwistern aus dem Tierreich, was gut für sie ist, und was nicht.

Der Mensch hat sich wohl zu weit von seinen natürlichen Wurzeln entfernt, um noch auf diesen Instinkt zählen zu können. Oftmals glaubt er gar, außerhalb der Natur zu stehen, so als würden ihre Regeln für ihn nicht mehr gelten. Aber biologisch gesehen, hat sich der Mensch in den letzten Jahrtausenden kaum verändert und ist – wie alle anderen Spezies auch – vermutlich an eine ganz bestimmte Ernährung optimal angepasst. Aber wie sieht diese aus?

Legt man an den Menschen die gleichen Maßstäbe an, wie an alle anderen Bewohner dieses Planeten, so lautet die Antwort: Sie besteht, wie für alle Tiere, aus den Nahrungsmitteln, die wir in unserem natürlichen Lebensraum präferiert konsumieren würden.

Erstaunlich ist, dass alle 8 Millionen Spezies sich unbewusst an bestimmte Regeln halten, was ihre Nahrung betrifft, und es ist immerhin nicht ganz abwegig anzunehmen, dass diese Voraussetzungen – aller Zivilisation zum Trotz – biologisch gesehen auch für uns noch immer gelten, wenn wir nach der optimalen Diät suchen.

Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung

Loren Lockman vom Tanglewood Wellness Center hat die wichtigsten Eckpunkte in Form von sechs Voraussetzungen an eine optimale Ernährung zusammengestellt. Jede Voraussetzung beginnt mit „Um Nahrung für eine Spezies zu sein…“. Sie formuliert also eine allgemeine Regel, die nicht nur für den Menschen, sondern alle Lebewesen gilt. Um Nahrung für eine Spezies zu sein, müssen für eine Substanz jeweils alle diese Voraussetzungen erfüllt sein.

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz einen relevanten Gehalt an wertvollen Nährstoffen enthalten.

Was zunächst fast idiotisch klingt, stellt sich beim Besuch eines beliebigen Supermarktes als ein relevantes Ausschlusskriterium heraus. „Junk Food“ heißt nicht zufällig so. Natürliche Lebensmittel haben immer ein ausgewogenes Verhältnis aus Kalorien und Nährstoffgehalt. „Junk Food“ hingegen liefert (von den gesundheitsschädlichen Zusätzen mal abgesehen) vor allem „leere Kalorien“. Die Folge ist nicht zuletzt eine deutliche Zunahme von Gewichtsproblem, in Amerika sind mittlerweile über 70 Prozent der Menschen übergewichtig. Viele Dinge in unseren modernen Supermärkten sind nach dieser Definition zwar essbar, aber keine Nahrung.

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz vollständig ungiftig für die Spezies sein.

Auch dies klingt zunächst selbstverständlich – wer würde schon etwas essen, was giftig ist!? Tatsächlich tun wir es fast alle. Bei den Farb- und Konservierungsstoffen ist es noch recht offensichtlich, genauso wie bei Kaffee oder Alkohol. Aber auch vermeintliche „Superfoods“ wie Rohkakao sind – trotz des gleichzeitig hohen Nährstoffgehalts – eigentlich toxisch und darum nach dieser Regel keine geeigneten Nahrungsmittel. Der hohe Gehalt an Nährstoffen ist zwar schön, durch den gleichzeitigen Gehalt an Giftstoffen scheiden solche Substanzen aber trotzdem als Nahrung aus.

Gleiches gilt für viele unserer Küchen- und Medizinkräuter, die wir nur in sehr begrenzten Mengen konsumieren können, bevor sie ihre toxische Wirkung zeigen. (Tatsächlich ist ihr aromatischer Geschmack in vielen Fällen eigentlich eine toxische Abwehr gegen Insekten, der sie ausdrücklich ungenießbar machen soll.)

Muss man deshalb für immer auf diese Dinge verzichten? Natürlich nicht. Manche sind als Genussmittel verwendbar, manche haben eher Medizin- oder Drogencharakter. Aber als tägliche Nahrung sind diese Substanzen nicht ohne negative Auswirkung auf die Gesundheit zu verwenden. Als Faustregel gilt außerdem: Alle „Nahrungsmittel“, die für Schwangere, Stillende und kleine Kinder nicht geeignet sind, sind für Menschen generell nicht geeignet.

Dass etwas für manche Tiere giftig oder essbar ist, bedeutet nicht zwingend, dass es für den Menschen giftig oder essbar ist. Dennoch sind sich die Zentral-Nervensysteme aller Tiere sehr ähnlich, weshalb die meisten Toxine für viele Spezies ähnlich toxisch wirken. Dennoch gibt es Abweichungen, weil einige Tiere evolutionär bedingt Toleranzen entwickelt haben. Auch die Dosis bis zu deutlichen Symptomen ist natürlich je nach Körpergröße unterschiedlich. Grundsätzlich bedeutet dass aber, dass zum Beispiel Pestizide für einen Menschen genauso Giftig sind wie für die damit getöteten Schädlinge – nur bräuchte der Mensch eine höhere Dosis als das Insekt, um sofort daran zu sterben. Viele vermeintliche „Nahrungsmittel“ enthalten heute gleich mehrere toxische Substanzen, auch wenn die Auswirkungen sich oft erst nach Jahren der Akkumulation zeigen. Diese zweite Voraussetzung wird dadurch heute fast nur noch von Bio-Lebensmitteln erfüllt.

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz für sich alleine eine Mahlzeit darstellen können.

Diese Voraussetzung klingt zunächst seltsam, aber bei näherer Betrachtung stellt sich heraus: Fast alle der Millionen von Spezies auf diesem Planeten sind Mono-Esser – essen also immer nur eine Sache zu einer Zeit. Auch Kinder bestehen häufig darauf, Dinge getrennt zu essen. Loren Lockman vermutet, dass dies damit zusammenhängt, dass der Körper die Nahrung ‚erkennt‘ sobald sie im Mund gekaut wird, und über bestimmte Signale die Zusammensetzung des Magensaftes optimiert, um so die bestmögliche Verdauung zu gewährleisten. Bei einem Obstsalat ist dies schon nicht mehr möglich.

Fast alle Tiere halten sich intuitiv an diese Voraussetzung. Für den Menschen wäre sie ein gewaltiges Ausschlusskriterium: Alle Lebensmittel, aus denen man keine Mahlzeit machen kann, würden wegfallen. Während eine handvoll Bananen eine perfekte Mahlzeit darstellt, sieht es bei Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer und Salz schon anders aus. Solche Dinge sind nach dieser Definition also keine Nahrungsmittel, sondern werden vielmehr als Zusätze verwendet, um andere Nahrung (oder Nicht-Nahrung) schmackhafter zu machen. Fast alle diese Dinge sind in größeren Mengen gesundheitsschädlich.

Erneut: Sollte man deshalb grundsätzlich darauf verzichten? Sollen tut man nichts, aber wenn eine Sache millionenfach in der Natur passiert, lohnt es sich vielleicht, einmal näher darüber nachzudenken – insbesondere wenn das Ziel optimale Gesundheit heißt.

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz in ihrem unverarbeiteten, natürlichen Zustand gut verdaulich sein, und ihre Nährstoffe verfügbar machen.

Wie für alle anderen Spezies auf diesem Planeten sollte ein natürliches Nahrungsmittel auch für den Menschen keine Verarbeitung erfordern, um verdaulich zu sein. Der Mensch ist auch nur ein Säugetier, die Tatsache, dass er es geschafft hat, mit technischen Hilfsmittel eigentlich ungenießbares genießbar zu machen, bedeutet nicht, dass er diese Dinge auch wirklich essen sollte.

Bei Getreide zum Beispiel etwa wären die Keimlinge ein sogar perfektes Nahrungsmittel, das verarbeitete Mehl hingegen nicht.

Auch Gesundheits-Mittel wie Weizengrassaft scheiden an dieser Voraussetzung aus: Wenn etwas natürlicherweise für uns unverdaulich ist, warum sollten wir auf biegen und brechen versuchen, es irgendwie essbar zu machen, statt uns auf die Dinge zu konzentrieren, auf die der Körper von Natur aus optimal angepasst ist?

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz in ihrem natürlichen, rohen Zustand essbar sein.

Wie für alle anderen Spezies auch, sollte ein Nahrungsmittel auch beim Menschen kein Kochen erfordern, um es essbar zu machen. Unsere Körper haben sich in einer Zeit entwickelt, als Kochen noch keine Option wahr und die Ursprüngliche Nahrung des Menschen ist Rohkost.

Wir wissen heute: Kochen zerstört bis zu 90 Prozent der in einem Nahrungsmittel enthaltenen Nährstoffe, weshalb es sehr schwer ist, mit gekochtem Essen eine optimale Nährstoffversorgung zu erreichen.

Zusätzlich entsteht beim Kochen, Braten und Backen von Kohlenhydraten das hochgiftige Akrylamid, dass direkt die DNA angreift und degeneriert. Zwar werden nur sehr geringe Mengen über die Verdauung aufgenommen, aber die Tatsache allein ist ein interessantes Signal. Kochen verändert die Chemie von Nahrungsmitteln sehr drastisch, auch wenn dies von Außen meist nicht sichtbar ist. Und selbst wenn der menschliche Körper sich über die letzten Jahrhunderte sicher an gekochtes Essen gewöhnt hat, liegt es auf der Hand, dass dies nicht unsere ursprüngliche Ernährungsform sein kann – so wenig wie für irgend ein anderes Lebewesen auf diesem Planeten.

Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz attraktiv für alle Sinne dieser Spezies sein.

Auch wenn es schwer vorstellbar ist: Vermutlich ist Gras das Leckerste, was Kühe sich überhaupt vorstellen können. Eine Wiese ist für sie das reine Paradies. Wie stellen wir Menschen uns ein Paradies vor? Ein Kohl- und Kartoffelacker? Ein Weizenfeld? Oder doch eher ein tropischer Wald mit Mangos, Bananen und Beeren? Was wir gerne anschauen, schmecken und riechen, das ist meist auch tatsächlich gut für uns, zumindest sofern wir noch halbwegs mit unserem Körper in Kontakt sind.

Als Paradies versteht man noch heute landläufig einen Ort, an dem „das Essen auf den Bäumen wächst“. Dort wächst es tatsächlich, auch wenn der Mensch sich über die Tausende Jahre aus seinem ursprünglich topischen Lebensraum hinaus in die Welt verbreitet hat und heute vielerorts ganz andere Lebensbedingungen vorfindet.

Früchte sind ideal

Obwohl Milch und Fleisch von den Kriterien nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind, und demnach denkbare Nahrungsmittel darstellen, geht Lockman davon aus, dass der Mensch ursprünglich hauptsächlich ein Fruchtesser war. Und überraschenderweise hat die Wissenschaft inzwischen festgestellt, dass unsere fernen Vorfahren sich zunächst tatsächlich nur von Früchten ernährt haben, also Fruktaner waren. In einem tropischen Umfeld ist dies auch die ökonomischste Form der Ernährung – erst durch klimatische Veränderungen kamen nach und nach andere Dinge auf den Speiseplan, an die wir uns mittlerweile angepasst und gewöhnt haben.

Das Kochen bot dabei besonders in den Anfängen der Zivilisation einen großen Vorteil in Bezug auf Hygiene und Haltbarkeit, weshalb es sich fast flächendeckend durchsetzte. Heute ist es der Gesundheit vielleicht eher abträglich, zumindest was den Nährstoffgehalt der Nahrung anbelangt. Aber alte Gewohnheiten gibt man nur schwer auf.

Vegane Rokost? Ausprobieren!

Nach dieser Sichtweise stellt also vegane Rohkost in Form von Früchten, Gemüse und Nüssen noch immer die optimale Diät für den Menschen dar. Wir haben zwar mit den Jahren gelernt, auch andere Dinge genießbar zu machen, vielleicht aber – wie sich in Form der Zivilisationskrankheiten zunehmend zeigt – zu einem hohen Preis. Tatsächlich berichten Rohkost-Kliniken aus aller Welt über beeindruckende Heilungs-Erfolge bei diesen Krankheiten, allein durch eine Umstellung der Ernährung. Wer sich gut ernährt, braucht keine Medizin.

Der Gedanke, auf Rohkost umzustellen, ist für viele Menschen nicht besonders attraktiv. Und vielleicht ist das ja auch nicht für alle der Weg. Aber es macht sicher Sinn, unsere Glaubenssätze über Essen mal zu hinterfragen und vor allem selbst Erfahrungen zu sammeln: Welche Nahrung tut mir gut, macht mich vital, frisch und wach? Welche Nahrung macht mich schwer, müde und voll?

Oftmals haben wir so sehr gelernt, die Auswirkungen unpassender Nahrung zu ertragen, dass wir sie gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Warum nicht mal einen Selbstversuch wagen? Die ganz eigenen, praktisch gewonnenen Erkenntnisse könnten überraschend sein und sind meist nachhaltiger als angelesenes Wissen.


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20 Responses

  1. Kitzune
    Grundidee ist gut - aber irgendwie stimmt hier die Begründung nicht

    Grundgedanke ist gut, aber extrem schlecht begründet….

    Elefanten essen überreife Früchte vom Boden um sich zu beschwipsen.^^

    Antworten
  2. Joe R.
    Groteske Argumentation

    … schon der verwendete Eingangsbegriff ist in dem Zusammenhang falsch: Es geht nicht um „Voraussetzungen“, sondern um Eigenschaften.

    „…muss diese Substanz vollständig ungiftig für die Spezies sein.“
    Hat der „Fastencoach“ bzw. die Fastencoachin (um es mal pc zu formulieren) noch nie vom mittlerweile zur Allerweltweisheit gewordenen Paracelius-Gedanken gehört, dass alles Gift ist – nur die Dosis machts?
    Dazu werden Genussmittel mit Nahrungsmitteln in einen Topf geworfen. Dabei ist mittlerweile gut belegt, dass sich z.B. moderater Alkoholkonsum gesundheitlich positiv auswirkt; oder Kaffee – der pusht z.B. über die Chromoxidase (C450-System) die Entgiftung – ist also, wie auch viele andere Bitterstoffe (die übrigens den Sinnen nicht angenehm sind) in einem bestimmtem Umfang gesundheitsförderlich!

    „…für sich alleine eine Mahlzeit darstellen können“
    Das bedeutet, ein Nahrungsmittel wäre nur okay, wenn man größere Mengen (eine Mahlzeit) davon essen könnte – was offenkundiger Unsinn ist.

    „…in ihrem unverarbeiteten, natürlichen Zustand gut verdaulich sein.“
    Warum gilt die Erfindung des Feuers als Beschleuniger des evolutionären Fortschritts? Weil die Urmenschen nachts mit den Köpfen am Feuer lagen und so mit warmen Hirn morgens besser denken konnten?
    Oder eher, weil die Erhitzung der Nahrung z.B. Fleisch so verdaulich machte, dass dessen größere Energiedichte stoffwechseltechnisch genutzt werden konnte, was den Möglichkeitsspielraum des frühen Menschen erheblich erweiterte; wozu wahrscheinlich ganz besonders die doppelt so hohe Energiedichte von Fett (im Vergleich zu KHs und EWs) beitrug, das sehr viel weniger in Pflanzen vorhanden ist?

    Deshalb ist die vegan-vegetarische Begründung mit der Frühgeschichte auch immer ziemlicher Unsinn bzw. reine Ideologie.
    Das zeigt sich auch in solchen Formulierungen wie „überraschenderweise hat die Wissenschaft inzwischen festgestellt, dass unsere fernen Vorfahren sich zunächst tatsächlich nur von Früchten ernährt haben, also Fruktaner waren.“
    Was meint er mit fernen Vorfahren: Gär-Bakterien? Oder diese affenähnliche Hörnchen, die auf den Bäumen rumturnten.
    Halbswegs sicher wissenschaftlich festgestellt ist, dass die frühen Hominiden Allesfesser waren und ziemlich versessen darauf, Fett und Fleisch zu bekommen, weshalab sie für allerlei intellketuelle Verrenkungen anstellten, sprich Erfindungen wie den Speer hervorbrachten. Sehr wahrscheinlich nicht, um damit Nüsse von den Bäumen zu holen!

    Tatsächlich muss der Blick nach vorn gehen: So wie die Vergangenheit der menschlichen Nahrung stark von Fleisch, Blut und Milch bestimmt war (jedenfalls in einer relavanten Anzahl von Kulturen und in den letzten 100.000 Jahren) wird die Zukunft der Ernährung vegetarisch/vegan sein. Aber erst, wenn die entsprechenden Vorausetzungen dafür gegeben sind, wozu u.a. auch eine bestimmte Bewusstseinststufe gehört.
    Ein Ausdruck dieser Bewusstheit ist auch, das Thema sachlich und fair zu behandlen, statt emotional und ideologisch…

    Antworten
    • Jo
      zusammen ausgewogen

      Ich finde den Artikel erhellend, ebenso wie diesen Kommentar hier. Letzterer ist zudem erheiternd – „Gär-Bakterien?“ hihi. Zusammen gelesen, stellt sich in mir Ausgewogenheit ein, und Lust, das ein oder andere auszuprobieren.

      Antworten
    • shumil
      die Vergangenheit der menschlichen Nahrung

      Welche Vergangenheit, 5 millionen jahre?

      „Milch seit 100.000 Jahren“

      Das ist schlicht falsch! – Sesshaft seit ca. 5000 – max 8.000 Jahren, erst da Hirten mit Milchverzehr.

      Wir sind am evolutionieren seit Millionen von Jahren, und den grössten Teil dieses Zeitraumes sind wir ROHKOSTESSER – Punkt, da FAKT!

      „das Thema sachlich und fair zu behandlen, statt emotional und ideologisch“ – DAS geht direkt an dich zurück!

      Alle Liebe.

      (mehr von mir: www … shumil.npage.de – z.B.: ‚woraus-man-alles-aussteigen-kann‘)

      Antworten
  3. Müso

    Rohkost steht für mich und meine Partnerin als eigentlich normale Ernährung seit über vier Jahren ausser jedem Zweifel.
    Was aber zu beachten ist, der Weg zurück dorthin, heraus aus Verschlackung, Vergiftung und Sucht (nichts anderes ist das „Täglich Brot“) hat viele Tücken.

    Zunächst setzt wie beim Fasten Entgiftung ein was viele glauben macht, Rohkost nicht zu vertragen. Also sanft mit sich sein und informieren ist ganz wichtig.
    Dann auf den Säuregehalt der Rohkost achten, wie bei zu viel Obst, hilft seine Zähne nicht zu gefährden.
    Im Internet findet man die besten Infos zur Rohkost auf Rokost-Wiki besonders auch die möglichen Probleme.
    Aber nicht Angst machen lassen, wir haben die schnellsten Erfolge mit einer ungemischten Rohkost ohne Würzen gemacht. Der Instinkt stellt sich sehr rasch ein und man kann sehr gut erkennen welches Nahrungsmittel gerade richtig ist und welches nicht schmeckt an manchen Tagen.
    Wir haben aber auch immernoch mit den Folgen der alten Ernährung zu tun, spüren immernoch welches Suchtpotenzial Mehl hat oder Zucker so dass wir gelegentlich aus selbstverarbeiteten Grundstoffen (Bio natürlich) doch mal ein Brot oder Obstkuchen machen – zum Glück immer seltener.
    Den Vitamin B12-Ausgleich versuchen wir über Rohsauerkraut was zu funktionieren scheint.
    Und für den Winter ist es auch eine gute Wahl genau so wie das aus Getreidekeimen selber gemachte und ander Sonne getrocknete Roh- oder „Essenerbrot“ …

    Ein interessaner Aspekt wurde für uns die Lehre, wonach wir Menschen uns anhand der Archetypen (C.G.Jung) unterscheiden und den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer zuordnen lassen können.
    Aus der tiefenpsychologischen Deutung des Geburtsradix kann danach die genaue Ernährungstypologie jedes Menschen ermittelt werden. Da die Lebensmittel alle auch einen Symbolik haben wie z.B. Wurzelgemüse und alle Keime Erde, Salate Luft und Speicherfrüchte Wasser, kann man so eine Orientierung erhalten.
    Menschen mit Feuerbetonung können danach durchaus auch erhitzte Nahrung essen. Solche mit Luft oder Wasser dagegen ganz und gar nicht.

    Viel Freude allen, die sich wie wir nur noch mit Verwunderung durch Supermärkte bewegen, darüber, wie wenig Nahrung es dort eigentlich gibt 😉

    Antworten
    • shumil
      Bohhh ...

      … da hast du ja wirklich komprimiert Infos gegeben – danke dafür!

      „Rokost-Wiki“ – gegooglet, gefunden, für gut befunden: www … rohkostwiki.de/

      „Suchtpotenzial [Weizen-] Mehl oder Zucker“ – genau mein Problem: Gemüse roh essen ist kein Problem, aber z. B. den Zucker weglassen, das schon eher!

      „Rohsauerkraut“ – und es ist sooo einfach selber zu machen! – Selbstverantwortung heisst: aktiv werden, kreativ sein!

      „Getreidekeime“ – ca. 300-fach mehr Vitalstoffe als weisses Mehl – und ebenfalls
      sooo einfach selber zu machen – (Essener).

      „Archetypen (C.G.Jung) – Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer“ – googlen!

      Alles Liebe!

      (mehr von mir: www … shumil.npage.de – z.B.: ‘woraus-man-alles-aussteigen-kann’ oder ‚ heilendes Wasser‘)

      Antworten
    • shumil
      Wasser

      Also dein Tipp zu Rohkost-wiki hat es wirklich in sich – da eigentlich mein aktuelles Thema „bestes Trinkwasser“ war, was mich zu dieser intensiven Internet-reise angeregt hatte, finde ich da nun wieder völlig andere Aussagen zu diesem Thema (Destilliertes Wasser) – aber das gehört hier ja nun gar nicht hin, sonder in all die Wasser-Artikel, die es hier bei SEIN.de gibt, die ich in Kürze noch beglücken werde … ( 🙂 )

      Meine Essenz daraus kann man vorab da lesen: www … shumil.npage.de/heilendes-trinkwasser.html

      Alles Liebe!

      Antworten
  4. shumil

    urmensch? feuer? fleischesser?

    der älteste fund eines aufrecht gehenden menschen: lucy, 3,2 mio jahre, afrika
    der älteste nachweis von feuernutzung: 500.000 jahre, china

    wir sind nicht erst seit 2000 jahren auf diesem globus, und schon gar nicht erst seit der supermarkterfindung

    unsere wurzeln sind millionen jahre alt (ohne fleisch und kochtopf!), und egal, wie weit wir uns inzwischen von denen entfernt haben, fakt für mich ist: je näher an den ernährungsgewohnheiten unserer wirklichen vor-fahren, desto natürlicher und besser

    darum bin ich dankbar für diesen artikel und das wort fruktianer

    da ist unsere entwicklung nachzulesen: http://shumil.npage.de/zeittafel-mensch.html

    alles liebe

    Antworten
  5. Kristina

    @Frank Hesse
    viele Menschen haben sich schon immer selbst geschadet, indem sie nicht nur tierischen Kadaver d.h. Fleisch, sondern auch Drogen, Alkohol, Tabak, Hormone und diverse Pillen konsumieren.

    Dieses Fehlverhalten darf jedoch kein Maßstab und keine Norm für unsere Gesellschaft sein (sondern die Ausnahme im Notfall) und darf zumindest nicht über Steuergeld subventioniert werden.

    Abgesehen davon, dass Leichenkonsum für Menschen unnatürlich, ekelhaft und schädlich ist, ist es willkürlich und missbräuchlich, dass die Fleisch- und Milchindustrie vom allgemeinen Steuergeld subventioniert wird.
    Es ist ein Skandal, dass der Verbraucher sogar bei veganen Produkten 19% MwSt
    zu zahlen hat, welche vom Staat u.a. für Subventionierung der Fleisch- und Milchindustrie missbraucht werden.
    Wenn Fleisch nicht mehr subventioniert wäre und Fleischfresser den tatsächlichen teueren Preis für Fleischprodukte zahlen müssten oder die Tiere selbst töten müssten, würde fast kein Mensch Fleisch essen.

    Antworten
    • shumil
      Immer die Anderen ...

      “ … viele Menschen … unsere Gesellschaft … Leichenkonsum für Menschen … der Verbraucher … und Fleischfresser … fast kein Mensch … “

      Liebe Krtistina,

      deine Kommentare zeigen mir, dass du für dich wirklich bewusst unterwegs bist, aber sollten wir nicht besser die anderen gehen lassen, wie sie wollen, anstatt sie zu verurteilen? – jeder hat seinen freien Willen, das höchste Gut in dieser Inkarnation!

      Unser ‚Meister‘ Cristus hat auch niemanden verurteiilt, sondern sie alle geliebt, wie sie nun mal waren.

      Alles Liebe!

      Antworten
      • Kristina
        Lügen und Heuchelei stoppen

        @Shumil
        deine Kommentare kommen mir sehr verlogen und heuchlerisch vor. Auch hast du viele Worte z.B. „Liebe“ und „verurteilen“ willkürlich benutzt. Offenbar verstehst du nicht, was diese Worte bedeuten und dass Kritik definitiv kein Urteil ist, sondern eine Meinung.

        Menschen die tatsächlich in Liebe und Wahrheit leben, würden niemanden töten, versklaven oder ähnliches dulden.
        Fleischkonsum hat nichts mit „freien Willen“ gemeinsam, sondern mit Lüge, Sucht, Manipulation, Werbung und Heuchelei.
        Auch der Preis für Fleisch- und Milchprodukte ist kein realer Marktpreis, da er durch dubiose Subventionen verfälscht und verbilligt ist, um Menschen leichtsinnig zu machen und in eine kollektive Schuld zu stürzen.
        „Hättest Du‘s gewusst? Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist der größte Posten im EU-Haushalt. Fast 60 Milliarden Euro werden für sie aufgewendet. Das sind über 40% des Budgets, das der Europäischen Union insgesamt zur Verfügung steht.“
        http://www.tierfabriken.net/index.php?id=16143

  6. Frank Hesse

    Der Rückschluß, daß die Menschen Fruktarier waren ist vermutlich nicht richtig. Es ist kulturgeschichtlich belegt, daß es in allen antiken Kulturen einen Gott der Jagd gegeben hat, und sicher nicht der Trophäe wegen, sondern des Fleisches wegen. Also wann waren die Menschen Fruktarier, vor 100.000 Jahren? Das läßt sich nicht mehr nachvollziehen und gehört somit ins Reich der Spekulation. Es ist auch davon auszugehen, daß über hunderte von Generationen Erbgut und Stoffwechsel Änderungen erfahren, die die Menschen für die überlieferte Ernährung in einer Region optimal in die Lage versetzt das zu verdauen was dort wächst und wie es zubereitet wird, inklusive Kochen und Zusatz „exotischer“ Gewürze.
    Ein anders großes Problem ist die Tatsache, daß, sogar in den Tropen, nicht ganzjährig reife Früchte vorhanden sind, nicht auf dem Feld und schon garnicht im Wald! Wenn man sich vegan ernährt muß man also über riesige Flächen nomadisch umherwandern oder konservierte Produkte, oder von weither importierte Produkte konsumieren. Gerade aber letzteres widerspricht allen ethischen Standards, da diese Produkte durch Medien des Hochfinanzsystems transportiert und vertrieben werden wie Gebrauch von Giften und Erdöl (Quelle aller Kriege) bei Produktion und Transport. Das einzig halbwegs Gesunde ist also soviel wie möglich selbst zu produzieren. Nur wie soll man das als moderner Stadtindianer machen? Und für wen stellt es schon eine Option dar aus seinem hochbezahlten Managerjob auszusteigen und in eine Permakulturgemeinde umzuziehen? Und leider können sich die meisten Permakulturprojekte nicht selbst unterhalten, sondern leben von dem Geld der reichen Mäzene, der wenigen Multimillionäre, die es schaffen aus ihrem Job auszusteigen.
    Abschließend möchte ich feststellen, daß die gesunde Ernährung kein Produkt theoretischer Regeln, siehe oben, sein kann, sondern ein ständiges Streben, also eine Geisteshaltung, darstellen sollte, die dann auch konsequent in die Tat umgesetzt werden sollte.
    Man kann Gesundheit und gesunde Ernährung nicht delegieren, weder an den Arzt, den Apotheker, den Rohkostladen noch an den Bauern. In der Realität wird für den Einzelnen sicher nur ein Mix herkömmlicher und eigenverantwortlicher Ernährung möglich sein. Das ist dann das Optimum!

    Antworten
  7. Karolina

    ich finde diesen Artikel für sehr wertvoll da man sich aus dem ganzen sein eigenen Speiseplan basteln kann ..mehr Rohkost und ab und an kochen, jedenfalls sehe ich das für mich so .
    Ich denke nicht das man gleich nur sich an die vegane Kost schmeißen sollte sondern eher langsam und nur für sich Dinge ausprobieren sollte und nicht deswegen weil Bio jetzt so modern geworden ist oder mir jemand sagt was ich zu essen habe oder nicht……

    Rohkost ist halt natürlicher als das Kochen ……den wir sollten nie vergessen es gab nicht immer das Feuer !!!

    Das haben wir zwar irgendwann für uns entdeckt aber bis es dazu kam, haben auch wir nur Früchte essen können oder rohes Fleisch.

    Antworten
  8. Kristina

    Dieser Artikel ist sehr logisch und wertvoll. Es wäre ideal für die Welt, wenn sich Menschen so ernähren würden, da sie dabei kein Leid und keinen Müll produzieren würden.

    Die Kommentare sind zum Teil sehr widersprüchlich und ich kann ohnehin den Aufschrei von Fleischkonsumenten (Karnisten) nicht begreifen.
    Karnismus ist doch nicht verboten, sondern sogar von der Politik, Großindustrie, Massenmedien geboten und vom Staat subventioniert. Und wenn ein Karnist wie Jens sagt: (Zitat) „alles easy und der Stuhlgang gibt mir recht“,
    dann ist die krankhafte und ekelhafte Auswirkung von Fleischkonsum sichtbar.

    Antworten
  9. Susanne

    Ich habe vegane Rohkost ausprobiert. Am Anfang ging es mir damit sehr gut, später jedoch nicht mehr. Ich bin daher vor über sieben Jahren auf omnivore Rohkost umgestiegen. Damit geht es mir bis jetzt sehr gut. Tierische Lebensmittel scheinen zumindest in den gemäßigten Zonen zu einer optimalen Ernährung für den Menschen dazuzugehören.

    Antworten
  10. Jens

    Es wurde schon am Anfang des Artikels angesprochen, Ernährung ist mittlerweile zu einer Art Ersatzreligion geworden. Und so empfinde ich auch diesen Artikel, abgesehen davon dass ich diese Grundsätze für absolut schwammig und beliebig halte. Sie sagen alles und nichts.
    Ich habe in meinem Umfeld sehr viele Menschen, die sich nur mit den exklusivsten Bio Produkten aus den ausgesuchtesten Läden versorgen.
    Im Vergleich zu diesen ernähre ich mich fast ausschliesslich von Junk Food, erstaunlicherweise bin ich nie krank, die anderen schon.
    Ich habe für mich die chinesische Ernährungslehre in Verbindung mit der Ernährung meiner Grosseltern entschieden, meine Blutwerte sind hervorragend. Ich habe mit Mitte 40 einen traumhaften Blutzuckerspiegel.
    Und immer dieses Rohkost Ding, ich kann das ganz leicht an meiner Verdauung registrieren. Roh und kalt verdaut mein Magen äusserst schlecht und mir gehts schlecht, warm ist alles easy und der Stuhlgang gibt mir recht.
    Ich sage es mal mit Jesus: Nicht was ich in mich reintue macht mich unrein, sondern das was aus mir rauskommt.
    Ich halte Bewegung für extrem wichtig und Abwechslung.
    Bei Fleisch sollte man vor allem nie aus den Augen verlieren, dass der Konsum den Welthunger produziert und das viel Leid für unsere Brüder und Schwestern in den Tierkörpern geschaffen wird.

    Antworten
    • shumil
      Nun aber Moment mal ...

      “ Jesus: Nicht was ich in mich reintue macht mich unrein, sondern das was aus mir rauskommt.“ – (Mat 15:18)

      So krude deine Argumentationen auch sind, sie seien dir unbenommen, aber bei diesem Spruch gibt es ein „Stop“:

      Er meinte nicht die Exkremente sondern die Worte, die wir so alltäglich unbedacht rauslassen …

      Alle Liebe.

      (mehr von mir: www … shumil.npage.de – z.B.: “ooops … bibel …?“

      Antworten
  11. Michael

    Ein sehr schöner Ansatz zu gesunder Ernährung wie ich finde. Ich denke auch, dass der Mensch vergessen hat, wie seine „natürliche“ Ernährung funktioniert.

    Allerdings sehe ich in dem hier präsentierten Wissen durchaus Lücken: So würde ich z.B. gern ergänzen: „Um Nahrung für eine Spezies zu sein, muss diese Substanz in ihrem Lebensraum natürlich vorkommen.“

    Außerdem fallen mir spontan durchaus einige Tiere ein, die keine „Rohkost“ oder gar „Gifte“ zu sich nehmen: Bienen verarbeiten den Blütennektar zu Honig, um ihn länger haltbar und besser verdauchlich zu machen; Ameisen züchten Blattläuse um von deren Exkrementen zu leben; Koalas sitzen den ganzen Tag high von Eukaplytus in den Bäumen… Und wer erinnert sich nicht an die Alkoholexzesse in „Die lustige Welt der Tiere“?

    Weiterhin vermute ich auf Grund der Fastenfähigkeit des menschlichen Körpers auch ein großes Problem in dem übermäßigen Angebot und der westlichen Esskultur. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass drei Malzeiten am Tag unserer Natur entsprechen – das es trotzdem nötig ist, liegt wohl an den im Text erwähnten Fehlernährungsstrategien.

    Ich freue mich aber immer über Aufsätze wie diesem hier, da sie wirklich hilfreich sind, auch überzeugte Discountergroßkonsumenten zum Umdenken zu bringen … oder wengistens ein bisschen mehr Bewusstsein zu schaffen. Harte Skeptiker überzeugt man aber auf Grund der dargestellten inhaltlichen Schwächen leider nur schwer. 🙁 Ich versuche es aber weiter 😉

    PS: Ich halte eine leichte, vegane Grundernährung für richtig und wichtig. Alledings finde ich es eben so wichtig, auch ab und an mal richtig ordentlich zu Schlemmen wobei Fleischkonsum absolut dazu gehört. In meiner Vorstellung haben die Urmenschen es ähnlich gehalten: Wenn mal wieder ein Mammut erlegt wurde, gab es ein gelage, bis alles aufgegessen war.
    Und Rohkost ist natürlich gehaltvoller, aber mal ganz ehrlich: Was kann man an einer holländischen Gewächshaustomate schon noch zerkochen?

    Antworten
  12. Oliver

    Es gibt ein schönes Zitat – ich glaube, es stammt von den Philosophen John Locke – : Es ist für den Menschen natürlich, Kultur zu haben…. Wenn man das auf das Essen überträgt…

    Antworten

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