Die Traumatherapeutin Christine Seidel im Interview mit der selbst aufgewachten spirituellen Begleiterin Kerstin Könnecke über die Schattenseiten des Erwachens, die auf dem Weg der Erleuchtung und danach auftreten können.

Christine Seidel: Liebe Kerstin, ich begleite dich nun schon eine ganze Weile und durfte miterleben, wie du, nachdem du deine eigenen Traumata verarbeitet hattest, aufgewacht bist. Da ich selbst schon viele Jahre auf diesem Weg hin zum Aufwachen bin, war es ein großes Geschenk für mich, das so hautnah an deiner Seite erleben zu dürfen. Was war deine Motivation für diesen Weg und wie ist er verlaufen?

Kerstin Könnecke: Ich habe mich vor zirka 25 Jahren auf den Weg gemacht, mein Leiden, sprich: meine Depressionen, zu beenden. Darüber hinaus bemerkte ich, dass immer wieder alte Muster abliefen, ich durch diese geradezu gesteuert war und das nicht selbst beenden konnte. Die Psychotherapien, die ich durchlaufen habe, brachten nur kurzfristig Linderung, aber keine Auflösung. Und deshalb suchte ich einen anderen Weg, nämlich den der Selbsterforschung. Ich fing bewusst damit an, jedes Gefühl, welches aufkam, bewusst durchzufühlen, so dass immer tiefere Schichten an die Oberfläche kommen konnten. Da das traumabedingt nur begrenzt möglich war, machte ich begleitend dazu Somatic Experiencing, eine körperorientierte Trauma-therapie. Somatic Experiencing half mir dabei, traumabedingte Gefühle, die vorher überwältigend waren und mich dadurch in dissoziative Zustände führten, mich also von mir und meinem Erleben abtrennten, halten und verarbeiten zu können. Parallel dazu ließ ich mich von der spirituellen Lehrerin, Ärztin und Psychoanalytikerin Christiane Michelberger begleiten. Sie lehrt einen buddhistischen Weg nach dem Modell der zehn Fesseln. Durch die Kombination von Somatic Experiencing und der Arbeit mit Christiane geschah dann das Aufwachen.*

C.S.: Was hat sich in deinem Leben durch das Aufwachen verändert?

K.K.: „Man kann das Aufwachen wie eine Reise betrachten, eine Reise zu innerer Klarheit und tiefem inneren Frieden. Eine Reise, bei der nach und nach alles Unbewusste ans Licht des Bewusstseins kommt, wo es „verbrannt“ wird. Meine Reise zum spirituellen Erwachen ging über den Zeitraum von sechs Jahren und hat mich durch Höhen und Tiefen geführt. Denn entgegen der verbreiteten Ansicht, Erwachen wäre die Gewinnung dauerhafter Glücksgefühle und Glückseligkeit, ist der Prozess des Erwachens durchaus manchmal schmerzhaft, verwirrend und ernüchternd. Die Schattenseite des Erwachens fordern die gesamte Persönlichkeit heraus, die sich auf diese Reise begeben möchte. Denn wie bei jeder Reise gibt es auch kleine und größere Gefahren, die die Reisenden schon vor Antritt kennen sollten. Ich weiß nicht warum, aber ich war sofort Feuer und Flamme für die Arbeit mit den zehn Fesseln. Diese Arbeit ist eine Selbsterforschung und keine Methode, bei der Konzepte von anderen Lehrern gelernt werden.

Ganz im Gegenteil ist es Ziel der Arbeit, alle Konzepte fallen zu lassen. Es wird erkannt, was gedankliche Interpretationen sind und was wirklich sinnlich erlebt wird. Was wird dem sinnlichen Erleben (Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Empfinden) gedanklich hinzugefügt, und was ist jetzt hier vorhanden? Nach und nach wird klar: Außer Erleben gibt es nichts. Kein Moment kann anders sein, als er gerade ist. Gedankliche Interpretationen werden erkannt und lösen sich auf. Es gibt kein „Hängen“ an gedanklichen Geschichten mehr, also keine innere Beteiligung. Wenn der Geist nicht mehr mit Vergangenheit oder Zukunft beschäftigt ist, wenn Vergangenheit und Zukunft an Wichtigkeit verlieren, wird das Leben einfach das, was es ist und immer war – Leben.

Ruhe, Gelassenheit, Gleichmut und Akzeptanz entstehen ganz natürlich. Es gibt kein Zerren am Erleben mehr, die „Suche nach“ hört vollständig auf. Die Selbsterforschung findet in der Regel schriftlich durch E-Mail-Austausch mit spirituellen Begleitern statt, die selbst diesen Weg gegangen sind. Bei der Auflösung unserer gedanklichen Konzepte begegnen wir immer den Schatteneiten des Erwachens. Gefühle also, die wir bisher – aus welchen Gründen auch immer – nicht zulassen konnten. Wir müssen zulassen, jeder unserer inneren Wahrheiten zu begegnen. Die Schattenseiten des Erwachens erfordern, mitten durch diese Gefühle zu gehen, denn daran vorbei kommen wir nicht. Gedankliche Konzepte dienen uns dazu, diese Gefühle unten zu halten. Lösen wir diese Neigung zur Gedankenidentifikation auf, müssen wir wissen, dass diese Gefühle wieder hochkommen werden, um noch einmal gefühlt und so verbrannt zu werden. Das ist es, was ich unter den Schattenseiten des Erwachens verstehe.

C.S.: Hast du Beispiele dafür?

K.K.: Ja: Verdeckte Traumata kommen hoch. Alles, was bisher unbewusst und verdeckt war, bricht aus der Tiefe an die Oberfläche, das sind die Schattenseiten des Erwachens. Es scheint so zu sein, dass sämtliche inneren Schutzmechanismen an einem bestimmten Punkt auf dem Weg wegfallen, und so kann alles, was bisher verborgen und gedeckelt war, ans Licht kommen. Je weiter man auf dem Weg ist, umso undramatischer verläuft es allerdings auch. Der Weg durch die gedanklichen Fesseln und die entsprechenden Übungen und Erforschungen scheinen einen direkten Einfluss auf das Nervensystem zu haben – es reguliert sich besser, je weiter man fortschreitet. Trotzdem würde ich jedem, der bemerkt, dass ein Trauma aufbricht, dringend empfehlen, begleitend eine Traumatherapie zu machen. Ganz besonders zu empfehlen ist SE.

C.S.: Was genau passiert auf dem Weg?

K.K.: Auf dem Weg zum Erwachen ändern sich bestehende Beziehungen. Alte Muster fallen weg, und das wirkt oft irritierend auf die Menschen, mit denen man lange in Beziehung ist. Man reagiert nicht mehr auf die gewohnte Weise und das oft über Jahre eingespielte Gleichgewicht in Systemen verändert sich vollkommen. So kann es sein, dass sexuelles Begehren zeitweilig völlig in den Hintergrund tritt. Das kann zu Irritationen bis hin zu Beziehungsabbrüchen führen. Durch die Arbeit mit den zehn Fesseln entwickelt sich eine veränderte Wahrnehmung, weil die Welt nicht mehr durch die Brille der Gedanken, sondern unmittelbar und direkt als das, was sie wirklich ist, wahrgenommen wird. Es gibt Phasen, in denen man das Gefühl hat, man geht durch eine Theaterkulisse, und die Welt erscheint flach. Die Sicht ändert sich von 2- auf 3-D. Wenn man nicht weiß, dass das ein normaler Prozess im Laufe der Untersuchungen ist und dass es sich auch wieder ändert, kann das große Angst erzeugen. Man fühlt sich abgeschnitten und verloren. Und fast jeder berichtet von Problemen beim Autofahren, weil die Wahrnehmung von räumlichen Distanzen eine Zeit lang wegfallen kann.

Wenn das Gefühl von Zeit und Raum verschwindet und man klar sieht, dass Zeit und Raum Konzepte sind und Vergangenheit und Zukunft nur in Gedanken existieren, kann sich das Gefühl einstellen, man ist gefangen im Jetzt. Es gibt keine Möglichkeit, zurück oder nach vorn zu gehen. Es ist ein ewiges Jetzt und das ist erst einmal sehr irritierend. Vorfreude fällt zum Beispiel vollkommen weg. Genauso wie die emotionalen Erinnerungen an schöne Erlebnisse in der Vergangenheit. Wenn die Zukunft nicht mehr planbar ist, weil vollkommen klar ist, dass Zukunft ein Konzept ist, kann auch das Angst erzeugen. Viele haben auf dem Weg paraphänomenale Erscheinungen. Das kann Hellsichtigkeit sein, Hellfühlen oder Hellhören und einen durchaus erschrecken. Wenn die Fixierung auf das Denken aufgelöst wird, können sich bisherige Strategien, Werte und Einstellungen verändern. Zu Anfang dieser Arbeit kann das zu Unsicherheiten führen, weil die spätere erwachte Perspektive nicht sofort zur Verfügung steht.

Die Schattenseiten des Erwachens

Es kann das Gefühl von Orientierungslosigkeit entstehen. Ratlosigkeit kann empfunden werden, weil man sich nach dem Wegfall des Ich – als imaginiertes Zentrum – nicht mehr selbst helfen kann. Die Stille der Gedanken führt zu Vergesslichkeit. Man kann das Interesse an vielen Dingen verlieren, die einmal wichtig waren. Fast alle Menschen, die diesen Prozess der Schattenseiten des Erwachens durchlaufen haben, beschreiben, dass der alte Job, Hobbys und/oder politische Interessen und Ideen, für die man früher gebrannt hat, einfach wegfallen. Versucht man an dem, was nicht mehr passt, festzuhalten, führt das zu Erschöpfung und körperlichen Beschwerden. Es scheint so zu sein, dass alles wegfällt, was nicht mehr dem authentischen Wesen entspricht. Das führt oft zu großer Verunsicherung.

Kurz bevor man zu dem erwacht, was ist, und klar sieht, setzt eine große Unruhe ein. Sie ist nicht steuerbar und fühlt sich nach Monaten oder sogar Jahren des inneren Friedens einfach nur grauenhaft an. Es ist eine instinkthafte Suche nach Stabilität, Dauerhaftigkeit oder dem Gefühl, dass es einem immer wenigstens halbwegs gut gehen soll. Es kann sich anfühlen, als ob ein wildes Tier in einem wütet. Es kann sich das Gefühl von Fremdheit einstellen. Man fühlt sich fremd in der Welt. So als wäre man zwar in dieser Welt, aber nicht mehr von dieser Welt. Das Gefühl von Enttäuschung macht sich breit, wenn man erkennt, dass das Versprechen von ewiger Glückseligkeit genau das ist – eben ein Versprechen. So etwas wie ewige Glückseligkeit gibt es einfach nicht. Die Suche endet plötzlich. Wenn man in der zehnten Fessel erkennt, was wirklich ist, endet die Suche und die Untersuchung.

Für viele ist der Weg durch die Fesseln ein jahrelanger Weg der Erforschung, die sich irgendwann verselbstständigt. Selbsterforschung und -untersuchung begleiten einen ständig und plötzlich, mit dem Wegfall der 10. Fessel, ändert sich das. Man hat gesehen, was zu sehen ist. Die Suche fällt weg und hinterlässt eine Lücke. Erwachen ist wie Ausnüchtern und fast alle berichten von einem Moment beim Wegfall der 10. Fessel, in dem sie denken: Wie jetzt… das war es? Das war alles? Und jetzt? Man hat das Gefühl, man steht mit leeren Händen da. Obwohl sich viele alte Muster auf dem Weg zum Erwachen auflösen, kann es sein, dass einige alte, besonders hartnäckige Muster bestehen bleiben. Das kann enttäuschend sein.

C.S.: Einige der beschriebenen Schattenseiten des Erwachens kenne ich auch und weiß, dass diese nicht immer leicht zu bewältigen sind – gerade wenn alles, was einen ausgemacht und interessiert hat, einfach wegfällt. Das Alte geht und das Neue ist noch nicht da. Das kann sehr schmerzhaft sein. Würdest du trotzdem sagen, dass es sich lohnt, diesen Weg zu gehen?

K.K.: Ja, in jedem Fall. Die hier beschriebenen Schattenseiten des Erwachens sollten niemanden davon abhalten, diesen Weg zu gehen. Denn die Schattenseiten des Erwachens wirken ohnehin im Leben, insbesondere, wenn sie immer weiter verdrängt werden. Mit zunehmender innerer Befreiung von den erdachten Konzepten gewinnen wir jedoch viel mehr dazu, als wir durch das Auftauchen der Schattenseiten verarbeiten müssen. Wir fühlen uns lebendiger. Es ist, als ob das Leben sich jetzt frei entfalten kann. Die Welt wird aus einer ganz anderen Perspektive erlebt, das Persönliche fällt weg. Was dann da ist, ist eine tiefe Freude, die von nichts abhängt. Es wird ein Frieden erlebt, der bedingungslos in uns zur Entfaltung findet. Auch Ängste können sich auflösen. Tiefes Mitgefühl und Liebe zeigen sich vollkommen unabhängig vom äußeren Geschehen. Tiefes Vertrauen ins Leben leitet uns. Es gibt zwar körperliche Empfindungen, die sehr unangenehm sein können, aber auch das ist okay. Zudem wird die Intuition stärker und es gibt kaum noch Anlass, ihr nicht zu folgen. Wir können klarer ja und klarer nein sagen.

C.S.: Ja, gerade diese tiefe Liebe empfinde ich bei dir ganz stark und wunderschön. Ich finde, allein dafür lohnt es sich aufzuwachen.

„Was ist Aufwachen?“

Aufwachen im spirituellen Sinne steht dafür, aus einer Illusion zu erwachen – der Illusion, ein vom Ganzen getrenntes Wesen zu sein. Genau diese Trennung, das damit stark eingeschränkte Bewusstsein und die Identifikation auf das „Ich bin eine Person“ im Gegensatz zu anderen Personen und Dingen wird als Kernursache allen Leides erkannt. Beim Aufwachen aus dieser Täuschung – oft auch Erleuchtung oder Erwachen genannt – geht es letztendlich um das Erreichen eines Zustands von Liebe, Stille, Frieden und Klarheit jenseits aller äußeren Umstände. Nach dem Aufwachen gibt es kein „Ich“ mehr, welches denkt, wählt, erlebt, entscheidet und handelt, sondern das Leben selbst lebt und handelt durch uns hindurch. Tiefes Mitgefühl und Vertrauen leiten uns.

*Mehr zum Modell der zehn Fesseln auf der englischsprachigen Seite des Begründers Kevin Schanilec: www.simplytheseen.com. Die deutschsprachige Seite von Christiane Michelberger, die durch die Begleitung von Kevin Schanilec aufwachte: www.findingawakening.com/de

Kerstin Könnecke begleitet Menschen auf dem Weg zum spirituellen Erwachen. Sie ist in Somatisch Emotionaler Integration (Dami Charf) und der Expansion- Methode (Shai Tubali) fortgebildet. Aktuell befindet sie sich in der Ausbildung zum Coach für emotionale Transformation bei Shai Tubali. Info u. Kontakt: kerstinkoennecke@gmx.de

Um Menschen beim Aufwachprozess zu unterstützen, haben Christine Seidel und Kerstin Könnecke gemeinsam das Seminar „Trauma und Aufwachen in die eigene Essenz“ entwickelt. Es richtet sich an Menschen, die im Aufwachprozess sind oder sich dafür interessieren und bereit sind, sich auf diesem Weg mit alten Traumata zu konfrontieren. Sie stellen drei „Techniken“ vor (u.a. aus den 10 Fesseln), die zu tieferen Seinserfahrungen wie Stille, Liebe und Weite führen können. Seminar: „Trauma und Aufwachen in die eigene Essenz“: Sa, 26. und So, 27. Juni, 10 bis 16 Uhr in Berlin-Schöneberg Kosten: 330,- Euro (inklusive drei weiterer Zoom-Treffen und eigener Facebookgruppe) Info und Anm. unter Tel.: 030-589 197 19 und traumatherapiepraxis.berlin@gmail.com
www.traumatherapiepraxis-berlin.de

Über den Autor

Avatar of Christine Seidel

arbeitet als Traumatherapeutin in Berlin- Schöneberg und bietet im deutschsprachigen Raum auch Sitzungen am Telefon und über Skype an. Sie ist Heilpraktikerin (Psychotherapie), Dipl. Sozialpädagogin und Autorin und war lange Zeit Schülerin von Christian Meyer. Sie ist in diversen traumatherapeutischen Verfahren ausgebildet, u.a. in „Somatic Experiencing“, EMDR und TRIMB.

Kontakt
Tel.: 030-58918719
Mehr Infos

Buch
Christina Seidel: Wenn die Seele nicht heilen will: Wie alte Verletzungen zu (Re-)Traumatisierung führen können und wie man sie überwindet, mvg Verlag 2020

Das Buch enthält neben den neurobiologischen Hintergründen von Trauma und Retraumatisierung und der Erklärung der wichtigsten Traumatherapiemethoden vor allem einen großen Selbsthilfeteil mit ganz konkreten Tipps, Übungen und einem großen Adressanhang für Deutschland, die Schweiz und Österreich.

Unterstütze SEIN

Vielen Dank an alle, die den Journalismus des SEIN bisher unterstützt haben.
Die Unterstützung unserer Leser trägt dazu bei, dass wir unsere redaktionelle Unabhängigkeit behalten und unsere eigene Meinung weiter äußern können. Wir sind sicher, dass unsere redaktionelle Arbeit und unsere Themenvielfalt und Tiefe den gesellschaftlichen Wandel beflügeln. Wir brauchen Deine Unterstützung, um weiterhin guten, kreativen "Lösungs-Journalismus" zu liefern und unsere Offenheit zu wahren. Jeder Leserbeitrag, ob groß oder klein, ist wertvoll. Wenn Du unsere Arbeit wertschätzt, unterstütze SEIN noch heute - es dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank.
SEIN unterstützen





3 Responses

  1. Sarah Iten
    Bewusst im Leben umsetzen

    Liebe Christine, danke viel mals für deinen hilfreichen Beitrag.
    Er hat mich echt sehr inspiriert und mir in meiner Suche weitergeholfen.

    Ich empfehle allen, die sich für das Thema interessieren den Beitrag nicht nur zu lesen sondern wirklich aufzunehmen und bewusst in Ihrem Leben umsetzen.
    Dies hat mir wirklich meilenweit geholfen.

    Auch sehr gut war für mich dieser Kurs bezogen auf die Rückkehr zum Ursprung.
    https://bit.ly/3cVryTs

    Ich denke der könnte euch allen auch noch in der Suche weiterhelfen.

    Lieber Gruss
    Sarah

    Antworten
  2. Timo G.
    Sein geben

    Drogeninduzierte Psychosen sind meinem Empfinden nach Erwachen ohne vorher die echte eigene Balance gefunden zu haben. Diese Menschen stehen praktisch vor der Himmelstür, bekommen aber keinen Einlass gewährt. Es müsste doch möglich sein, das diese Menschen durch erwachte Menschen in die Selbstliebe gebracht werden. Wir können Urvertrauen wecken, und so als Brücke in die kollektive Realität dienen, von wo aus die Menschen dann ihren Weg noch einmal gesund gehen können. Gerade diese für die Schulmedizin „harte Nuss“ zu knacken, würde der Menschheit die alternativlosigkeit des Seins vor Augen führen. Mache aus einem ver-rückten ein liebendes Wesen.

    Antworten
  3. Theosoph343
    Spiritualität

    Ein unegoistischer Mensch kann durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen. Bitte googeln: Theosophie343 Synkretismus

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*